Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

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9. Bei der Rheinlandbesetzung im Jahre 1923 durch die Franzosen wurden die Essener Polizeibeamten ausgewiesen. Sie machten in Münster und in Gleiwitz Dienst. Nach dem Abrücken der Besatzung brachte am 1. August 1925 ein Sonderzug die sechs Hundertschaften zurück nach Essen, wo sich Tausende zum Empfang am Hauptbahnhof eingefunden hatten. Die Bevölkerung begleitete die Heimkehrer im Triumphzug bis zu den Unterkünften an der Lührmannstraße in Rüttenscheid.

10. Der Bahnhofsvorplatz mit dem Eingang zur Kettwiger Straße in den zwanziger Jahren. Links ist noch ein Teil des alten Postamts zu sehen. Daneben liegt das Hotel 'Königshof', an dessen Stelle jetzt das neue Kaufhaus von Horten steht. Der Handelshof rechts und das sogenannte Eick-Haus haben sich bis heute gehalten. Aber wie oft ist der Platz im Laufe der Zeit schon umgestaltet worden um dem wachsenden Verkehr gerecht zu werden.

11. Ein Bild vom Bahnhofsvorplatz aus dem Jahre 1929, daß den damals hier herrschenden Verkehr zeigt. Links ist die Ecke des alten Postamts zu erkennen. Im Hintergrund rechts ist der Handelshof. Bis zum Zweiten Weltkrieg, teils auch noch danach, quälten sich die Straßenbahnen durch das Menschengewimmel der Kettwiger- und der Rathenaustraße. Links ist die Einmündung der Märkischen Straße, die seit 1934 Hachestraße heißt. Heute fahren die Straßenbahnen hier unter der Erde.

12. So sah um 1890 der Eingang der Kettwiger Straße aus. Links geht es in die Lindenallee. In dieser Zeit war hier an der Ecke die Wirtsohaft von Joharm Schulte, genannt 'Schultenhännes'. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte Hannes Schnutenhaus die Wirtschaft. Er und Schulte-Pelkum an der Ecke der Kapuzinergasse waren die letzten Bauern auf der 'Kettwiger'. Schnutenhaus hatte zwei zahme Hirsche, die frei auf der Straße umherliefen.

13. Nach Abbruch der Wirtschaft von Schulte an der Ecke Kettwiger Straße und Lindenallee im Jahre 1894 entstand dieser Bau mit einem vornehmen Bierlokal. Es wurde 1901 von Schulte an Ehrlich vermietet. Später war hier das erste Automatenrestaurant von Essen. Danach war an der Ecke das Zigarrengeschäft von J. Neumann. 1910 erwarb die Stadt Essen das Gebäude zum späteren Abbruch. 1913 wurde das noch heute stehende sogenannte Eick-Haus errichtet.

14. Die Kirche des Kapuzinerklosters, 1745 erbaut, stand bis zum Jahre 1912. Seit 1841 war hier das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern. In den Jahren von 1892 bis 1895 wurde an der rückliegenden Seite, an der Lindenallee, ein

. Krankenhausneubau errichtet. Von 1910 bis 1912 wurde der ganze Komplex abge. :~.?' ':"'''.:~ brochen, da an der Ecke Ruhrallee und

- - . Moltkestraße ein ganz neues Krankenhaus

_ gebaut wurde. Nur der Straßenname 'Kapuzinergasse' erinnert in der Innenstadt noch an das alte Kloster.

ESSEN

Hotel Kaiserhof

15. Auf dem Gelände des ehemaligen Kapuzinerklosters und des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern entstand 1912 das Hotel 'Kaiserhof' , das viele prominente Gäste sah. Auf dern Bild ist rechts die Lindenallee und links führt die Kapuzinergasse hinunter zur Kettwiger Straße. In dem kleinen Haus war die Bäckerei Courté, später Overbeck. 1973 wurde der 'Kaiserhof' abgerissen und die Bank für Gemeinwirtschaft trat an seine Stelle. Links ist heute der Wiener Platz.

16. Nördlich der Kapuzinergasse lag, mit Zugang von der Kettwiger Straße, eine andere kleine Gasse. Hier waren die Rückseiten der Bäckerei und Wirtschaft Schulte-Pelkum sowie der Weinwirtschaft von Brockhoff, in dessen Lokal und Garten sich um die Jahrhundertwende manch frohe Runde, namentlich der Honoratioren der Stadt, traf. Links schaut noch das Glockentürmchen der Kapuzinerkirche herüber. Heute stehen hier andere Gebäude.

17. Der sogenannte 'Olberg' lag am Ende dieser kleinen Gasse. Hier war eine der Herbergen der Stadt, in der reisende Handwerksburschen übernachteten. Die Essener Bürger kamen kaum hier hin, denn sie glaubten, ihr guter Ruf würde darunter leiden, aber Schütthut und danach Hartzheim waren wackere Herbergsväter. Im Herbergsrestaurant verkehrten damals die Buchdrucker. Beide Bilder stammen aus dem Jahre 1880.

18. Die Kettwiger Straße im Jahre 1909 mit Bliek nach Süden zur Eisenbahnbrücke am Hauptbahnhof. In der Mitte der linken Häuserzeile sieht man das Schild des Waffen- und Eisenwarengeschäftes von Franz Real. Links ist das 'Allgerneine KinematographenTheater'. Im Fenster kündigt ein Plakat an: 'Neul Neu! - Die Tochter des Korsaren.' (Hier nicht lesbar.) Ganz links ist das Haus des Fotografen Schneider zu sehen. 1912 wurden hier neue Häuser gebaut. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde beim Wiederaufbau die Fluchtlinie zurückgelegt. Hier entstand das Deiter-Haus. Das helle Haus rechts ist das Geschäft von Schaaf-Riesack. Dahinter liegt das Gasthaus 'Zur Post'.

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