Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

19. Diese drei alten Häuser an der Ostseite der Kettwiger Straße haben sich lange gehalten. Rechts ist das Haus des Fotografen Peter Schneider, links daneben ist das Schuhgeschäft Samson und ganz links ist das bekannte Hotel von Eugen Stemmerich, der auch eine Brennerei betrieb. Die Aufnahme entstand um die Jahrhundertwende. Nach Niederlegung der drei Häuser wurden hier in den Jahren 1912-1913 zwei Neubauten - als erste in der heutigen Bauflucht - errichtet. Später waren hier das Union-Theater und dann das Atrium-Kino. Im ersten Stock befand sich das Kabarett 'Arkadia', später die Regina-Bar. Links waren das Automaten-Restaurant 'Areg' und die Tanzgaststätte 'Eden'. Heute ist hier die 'Kepa'.

20. Die Westseite der Kettwiger Straße mit dem Gasthof 'Zur Post' von Theodor Volmer um 1890. Um die Ecke an der Alte Poststraße, dem heutigen Theaterplatz, befand sich von 1826 bis 1848 das Postwarter- und Postamt. Und auf dem Hof des Gasthofes standen die Postkutschen und Postpferde des Posthalters Joseph van Eupen. Außerdem wird erzählt, daß in dem Gasthof der Postverein tagte, der auch auf der Kettwiger Straße Aufstellung nahm, wenn er bei irgendwelchen Feierlichkeiten seine dort aufbewahrte Fahne abholte. An dieser Stelle wurde später das heute noch bekannte Hotel 'Zum Ritter' errichtet.

21. Welcher Essener kennt nicht das Papiergeschäft von Schulte an der Ostseite der Kettwiger Straße, das sich hier seit 1891 befand? Die Aufnahme entstand um 1893. Schulte teilte sich das Haus mit dem Hutmacher Derendorf. Es war noch ein typisches mit Schiefer bekleidetes Ackerbürgerhaus. 1895 errichtete Schulte auf dem angekauften Nachbargrundstück ein neues Haus, das aber bei einem Luftangriff im Jahre 1943 zerstört wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Geschäft an gleicher Stelle in dem 'Haus am Kettwiger Tor', das dann aber vor einigen Jahren, nach dem Tode von Fritz Schulte, aufgegeben wurde.

22. Das Bild zeigt die Ecke Kettwiger Straße und Alte Poststraße. In den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war hier das Haus Spielwaren-Puppen Überfeldt. Um 1800 war in ihm das erste Preußische Postwärteramt mit dem Postwärter Brenschede. In der Hausecke stand früher auch eine der fünf Fontänen der Stadt. In dem Hause rechts befand sich das Königliche Eisenbahn-Betriebs-Amt. Heute ist hier der breite Durchgang zum Theaterplatz.

23. In diesem Hause in der Alte Poststraße war von 1824 bis etwa 1840 die Posthalterei von van Eupen und von 1826 bis 1848 das Preußische Postamt. Von hier aus fuhren die Postkutschen in die weite Welt. Am Ende des vorigen Jahrhunderts war in diesem Hause die Weinhandlung und Brennerei von Felix Rauter. Es wurde beim Durchbruch der Theaterstraße, der heutigen Rathenaustraße, abgerissen. Rechts ist die gärtnerische Anlage des Theaters zu sehen.

24. Die Aufnahme entstand um das Jahr 1896 und zeigt die Ecke 1. Dellbrügge und Schwarze Meer. Um diese Zeit wohnte hier der Schneidermeister Ludwig Ratte, der sich mit seiner Familie für den Fotografen vor seinem Hause 'aufgebaut' hat. Das Haus stammte noch aus dem 18. Jahrhundert und war, wie man noch erkennen kann, ursprünglich ein Fachwerkhaus, welches an den Seiten erhöht und dann überputzt wurde. Rechts ist noch die Rückfront des Hinterhauses des Hotels Höltgen zu sehen. Damals war die 1. Dellbrügge eine schmale Gasse. Heute ist die Straße bedeutend breiter.

25. Heinrich Donat war einer der bekarmtesten Wirte der Vorkriegszeit in Essen. An der Westseite der Gasse Schwarze Meer war er in der Wirtschaft 'Onkel Heinrich' Wirt und Vortragskünstler in einer Person. Wer ihn gekannt hat, sieht ihn in der Erinnerung mit seinem Strohhut und seiner aus einer Zigarrenkiste gefertigten Geige. Jeder Gast wurde angeflacl.st und manchmal sogar recht derb. Übelnehrneu durfte man es allerdings nicht. An den Wänden der Gaststätte waren originelle Wandmalereien, so zum Beispiel ein alte Hexe in einem Fenster. Darunter stand nur ein Wort: 'ett'.

26. Düppe1-Gedenkfeier auf dem Burgplatz im Jahre 1914 mit den alten Veteranen zur Erinnerung an die Erstürmung der Düppeler Schanzen während des Deutsch-Dänischen Krieges 1866. Im Hintergrund stehen die Häuser der Akazienallee und links ist das Gebäude mit dem Bezirkskommando, der alten abteilichen Kanzlei. Vor dem Zweiten Weltkrieg war hier die Lehrmittelhand1ung von Haumann. Das Gebäude wurde durch Bomben zerstört. Heute steht an dieser Stelle ein neues Gebäude mit dem Bischofssitz.

27. So sah der Burgplatz im Jahre 1912 aus, geschmückt zum einhundertjährigen Bestehen der Firma Krupp. Der Standort des Fotografen war in der Akazienallee mit dem Bliek nach Westen. Hinter dem Denkmal Kaiser Wilhelm I. erkennt man in der damaligen Burgstraße das kleine Baedeker-Haus und daneben das Grillo-Haus. Dahinter ragt der Turm der Pauluskirche empor. Rechts neben dem Turm der Johanniskirche ist das Gebäude der alten abteilichen Kanzlei.

28. Die frühere Burgstraße am Burgplatz im Jahre 1895. Links steht das Grillo-Haus. Heute ist hier das Geschäftshaus von Loosen. Im Hintergrund ist der Turm des damaligen Rathauses sichtbar und rechts ist die Johanniskirche, die als einzige von allen hier zu sehenden Gebäuden die Zeit überdauert hat. Die Straßenbahn mit dem noch offenen Fahrerstand ist gerade zwei Jahre alt.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek