Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Aufnahme von E sen aus dem Fretballon.

Burgplatz, Mün terkirche, Rathaus.

29. Diese älteste Luftaufnahme von Essen wurde etwa im Jahre 1910 von einem Freiballon aus gemacht. Sie zeigt den Kern der Innenstadt. Auf dem Burgplatz neben der Münster- und Johanniskirche findet gerade die Fronleichnamsprozession statt. Außer den beiden Kirchen steht keines der hier zu sehenden Gebäude mehr.

30. Ein Bild aus dem Jahre 1929 von dem gerade neu angelegten Kurienplatz mit dem Bliek nach Westen. Links im Hintergrund ist die Pauluskirche mit dem kleinen Gemeindehaus davor, die der Zweite Weltkrieg vernichtete. Heute erhebt sich hier das Haus der evangelischen Kirche. Rechts das Gebäude mit dem Eekturm war das Haus der Teerverwertung an der Ecke 11. Hagen und Vereinsstraße. Den Raum davor nimrnt heute der Kennedyplatz ein.

31. Am 2. September 1877 weilte Kaiser Wilhelm 1. in Esse und wurde an der Pauluskirche durch die Pastoren Lentzen, Jonghaus, Wächt1er und Graeber empfangen. Auf der Treppe steht der Presbyter Großkaufmann Edmund Noël. An der Mauer erkennt man Oberbürgermeister Hache mit seiner Amtskette und salutierend den Polizeiinspektor Dähne. Der Kaiser nahm an einem Gottesdienst in der Pauluskirche teil.

32. Die städtische Feuerwache war früher bis zum Jahre J 908 in diesem Gebäude neben dem Rathaus untergebracht. Rechts daneben befand sich eine Polizeiwache. Die Löschzüge waren noch mit Pferden bespannt. Waren sie im Einsatz, kündigten sie ihr Nahen mit dem hellen Bimmeln einer Messingglocke an. Die Stelle der hier gezeigten Gebäude nimmt jetzt die Nordseite des Kaufhauses Wertheim ein.

33. Das ist die 'Thüringer Wurstfabrik' von Eduard Gaßmann Auf'm Brande, der späteren Brandstraße, im Jahre 1892. Frau Gaßmann gestaltete den 'Brand' um. 1894 wurde die 'Kaiserhalle', die 'Glaspassage' , eröffnet. Die Gaßmanns hatten an der Ecke ein Delikatessengeschäft und daneben ein Weinlokal. Im Jahre 1900 eröffneten sie das Bierlokal 'Zum alten Löwen', das spätere 'Löwenbräu'. Der Zweite Weltkrieg ließ nur den Durchgang vom Kennedyplatz zum Kornmarkt.

34. Die Chausseestraße führte früher im Bogen vom Flachsmarkt zur früheren Steeler Straße. Rechts, hinter dem Haus mit dem Gerüst, begann der Schwarze Poth. Der Bliek geht in die Königstraße, in der rechts, halb verdeckt durch das Gerüst, der alte Wollspeicher von Waldthausen zu sehen ist. Das Haus des Drechslers Wilhelm Schellberg hat lange bestanden. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1913. Rechts befindet sich heute der Porscheplatz.

35. Die Häuser an der oberen Steeier Straße, die vom Markt zum Steeier Tor führte, zeigten noch lange einen kleinstädtischen Charakter. Im Vordergrund rechts ist die Wirtschaft 'Bierstall und Bauernmuseum' von Franz Schmelter zu sehen. In dem Haus mit der Fahne war damals die Wirtschaft Kirschfink. Dahinter an der Ecke Bergstraße befand sich die Blumenhandlung Rawe. Das Bild entstand im Jahre 1896. Der Bliek geht etwa von der heutigen Porschekanzel ostwärts. Auch hier hat sich alles verändert.

36. Im Jahre 1896 wurde Essen Großstadt, aber in vielen Teilen wirkte die Stadt doch noch recht kleinstädtisch, wie hier an der Ecke Bergstraße und Steeier Straße, die rechts hinauf zum Markt führte. An dieser Ecke befand sich die bekannte Gaststätte 'Zum feuchten Bernhard' von Bernhard Beckmann. Von diesem erzählte man sich manches 'Dönken'. So heckte er mit anderen Kollegen eine Wette aus: sie würden den Wirt Stumpe vom Wasserturm mit einer 'Gig' den Steeier Berg heraufziehen. Stumpe nahm die Wette an und gewann. Er wog nämlich drei Zentner. Später war an dieser Ecke das Blumengeschäft Rawe. In der ersten Etage befand sich das 'Panorama' mit Stereobildern, das gerne von der Schuljugend aufgesucht wurde.

37. Das ist die Ecke Steeier Straße und Postallee um 1890. Von 1848 bis 1864 war in diesem Gebäude das Postamt. Danach hatte hier Gottfried Bockamp ein Kolonialwarengeschäft. Nach einem Umbau im Jahre 1881 führte es die modern gewordene Bezeichnung 'Konsum'. In den neunziger Jahren wurde das Haus abgebrochen. An seiner Stelle entstand dann das Hotel 'Kaiser Friedrich' , später Hense, dann Monopol-Metropole, dann der Vergnügungspalast der 2000, zeitweilig auch als 'Kristallpalast' oder 'Alkazar' bezeichnet und dann bekannt als 'Groß-Essen' oder einfach 'Fred vom Hof'. Um die Ecke, mit dem Eingang in der Postallee, war ein vielbesuchtes Kabarett. Heute ist hier der Porscheplatz.

38. Dies ist die noch vielen bekannte Turnhalle an der früheren Ecke Bachstraße (links) und Mühlenstraße (rechts). Dahinter lag ein Sportplatz. Die Turnhalle wurde 1884 errichtet. Am Giebel befand sich im patriotischen Stil der damaligen Zeit die Inschrift: 'Freier, froher Mut - Freier, froher Sinn - Das ist Turnerart - Vaterlands Gewinn!' Turnhalle und Sportplatz wurden von den Schülern des Humboldt-Realgymnasiums und des Burggymnasiums benutzt. Die Bomben des Zweiten Weltkriegs zerstörten das Gebäude. Heute befindet sich etwa an gleicher Stelle eine Straßenkreuzung, der sogenannte 'Varnhorstkreisel' .

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek