Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

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39. Die Badeanstalt an der damaligen Steeler Chaussee, der heutigen Steeler Straße, wurde 1882 eröffnet. Essen war die zehnte Stadt in Deutschland mit einer öffentlichen Badeanstalt. Ihr Bau war somit eine Pionierleistung der damaligen Stadtväter. Sie wurde auch dadurch bestätigt, daß fünfzehn Jahre später, im Jahre 1897, die Stadt Essen für die auf der Brüsseler Weltausstellung ausgestellten Pläne der Badeanstalt mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet wurde. An- und Umbauten reichten bis zum Jahre 1924. Das große Schwimmbecken hatte in der Mitte einen hübschen Springbrunnen. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, steht an gleicher Stelle eine neue größere Badeanstalt.

40. Das Bild zeigt das Marienheim, das Kloster der Franziskanerinnen an der Schützenbahn um 1900. Es wurde im Jahre 1867 errichtet und verbrannte in der Schreckensnacht vom 5. März 1943. An seiner Stelle erhebt sich der Neubau des Rathauses und nur die in der Nähe gelegene KJosterstraße erinnert noch an das frühere 'KJösterken', wie es die Essener nannten.

41. Bliek über die nördliche Innenstadt von der früheren Halde der Zeche 'Graf Beust' an der Söllingstraße. Im Hintergrund ragen die Schornsteine der Krupp'schen Fabrik empor und dazwischen liegt das Turmhaus, die Hauptverwaltung an der Altendorfer Straße. Links ist die Kreuzeskirche und rechts die Gertrudiskirche am Viehofer Platz. Die Aufnahme entstand im Jahre 1913.

42. Hier blickt man durch den engen Durchgang an der Marktkirche in südliche Richtung zum Markt. Rechts führte die schmale Einhornstraße zum Kornmarkt. Die alte Einhorn-Apotheke wurde 1805 von dem Apotheker Korte erbaut und 1907 erwarb sie der Apotheker und bekannte Ballonfahrer Erich Leimkugel. Das Haus wurde 1914 abgebrochen. Seitdem befindet sich die Einhorn-Apotheke in der Mitte der heutigen Hauszeile.

43. Das ist der Durchgang vom Markt zum Kopstadtp1atz an der Kreuzung der Limbecker Straße im Jahre 1897. In dem Eckhaus rechts war das Schuhgeschäft L. Schartenberg, später das Teppichhaus Heinrich Steffensmeier. Bei Kriegsende war diese Gegend ein einziges Trümmerfeld. Heute stehen hier alles andere Gebäude und auch der Durchgang zum Kopstadtplatz ist breiter. An der Ecke ist jetzt das altbekannte Tapetengeschäft Schröder & Baurn.

44. An der Ostseite des Marktes führte der Marktberg neben der Marktkirche hinab zum Flachsmarkt. Durch diese Enge fuhr ab 1893 die Straßenbahn und zwängte sich der Fuhrverkehr. Das Bild stammt aus der Zeit um 1890. Ein bekanntes Haus am Marktberg war um diese Zeit die Buchdruckerei und Buchbinderei Boeckling und Müller. Eine breite Steintreppe führte zum Zugang des Hauses und dem daneben liegenden schmalen Haus, in dem der Frisör Hollweg sein Geschäft hatte. Der Zweite Weltkrieg zerstörte den Marktberg und beim Neubau wurde die Fluchtlinie zurückgelegt.

45. Das Foto aus dem Jahre 1899 zeigt die damaligen Häuser an der Ostseite des Flachsmarktes. Rechts geht es zum Markt und zur Marktkirche. Links liegt die Viehofer Straße. In dem vorderen Haus war die 'Colonial- und Spezereiwaarenhandlung' von Ascherfeld. In dem Haus daneben befand sich das Lager. Links davon das vorspringende Haus, genannt 'Die neue Glocke', war die Wollhandlung von W. und C. Waldthausen. Die Bauflucht wurde später zurückgelegt, als das sogenannte Keramikhaus gebaut wurde. Heute befindet sich dort die Firma 'Westmöbel', Links ist noch die Hausecke von D.A. Klein zu sehen.

46. Das Foto zeigt einen Hofwinkel in der Viehofer Straße und wurde im Jahre 1890 gemacht. Wo diese Häuser standen, läßt sich heute nicht mehr feststellen. So und ähnlich sah es früher im ganzen Altstadtbezirk aus. Erst durch die Industrialisierung und das Wachsen der Stadt nahm diese langsam andere Züge an. In dem Bereich der Königstraße und der Post allee hatten sich solche Winkel lange erhalten. Erst der Zweite Weltkrieg löschte sie aus.

47. Irn Jahre 1897 entstand dieses Bild von der Ostseite der Viehofer Straße mit der Ecke der Kirchstraße, der früheren 'Bruckmannsgate'. Das Eckhaus war das Stammhaus von W. Giradet, der hier eine Papier- und Schreibwarenhandlung hatte. Als er 1874 noch eine Druckerei eröffnete, war dieses Haus hierfür zu klein und er verlegte sein Geschäft zur Rottstraße, später nach Rüttenscheid. Sein Bruder Emil übernahm die Papierhandlung in der Viehofer Straße.

48. Das ist die Westseite der Viehofer Straße mit der Einmündung der damaligen Pottgasse, der heutigen Kronenstraße, wo die Wirtschaft von Johann Schalten lag. Die Essener nannten es 'Zum Altertumsmuseum'. Da stand eine Wasserflasche 'mit den Tränen, die General Buller vergoß, als er die Schlacht am Spionskopp verloren hatte'. Oder Schalten zeigte drei in Silberpapier eingewickelte 'Eselsäppel' als 'die ersten Gefallenen der Schlacht bei Manila'. Es waren harmlose Scherze, über die aber viel gelacht wurde. Die Aufnahme entstand im Jahre 1906. Heute hat die 'Viehofer' ein gänzlich anderes Aussehen.

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