Essen in alten Ansichten Band 2

Essen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hugo Rieth
Gemeente
:   Essen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3097-4
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Essen in alten Ansichten Band 2'

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69. Im Jahre 1891 stand hier an der Ecke Limbecker Straße (links) und Kunzestraße die Gastwirtschaft von Julius Küpper. Das Haus wurde 1905 abgerissen. Heute befindet sich an dieser Ecke das Möbelhaus 'Markant'. Die Kunzestraße ist, da sie keine Hausnummer hat, eine Besonderheit in Essen. Beide Seiten werden von Schaufensterreihen eingenommen. Die wegen des Limbecker Tores früher im Knick verlaufende Gasse nannten die Franzosen in der Zeit von 1806 bis 1813 'en conséquence', was soviel wie 'in Fortsetzung' bedeutet. Die Essener sprachen es 'Konzekanze" aus. Danach wurde 1887 die Kunzestraße benannt.

70. Ein altes kleines Haus in der Kibbelstraße. Es läßt sich kaum noch feststellen, wo es genau gestanden hat. Ein Haus wie viele in Essen, die sich bis zum Beginn unseres Jahrhunderts halten konnten, dann aber doch der neuen Zeit weichen mußten. Auch hier in der Kibbelstraße, die immer etwas ruhiger war und im Schatten der Parallelstraße, der 'Limbecker', lag.

71. Das Bild stammt aus dem Jahre 1893 und zeigt das frühere Amtsgericht im Ill, Hagen. Rechts ist die Logenstraße, die nach dem Haus der Loge in dieser Straße benannt wurde. Hier war auch hinter dem Gerichtsgebäude das Gefängnis und wer mit der 'grünen Minna', dem Gefangenenwagen, abgeholt wurde, kam 'zur Loge'. Nach 1913 diente das Gerichtsgebäude anderen Zwecken. Heute ist hier in einern neuen Haus das Finanzamt EssenNord.

72. Im Il. Hagen lag früher die BMV-Schule. Schon 1652 nahmen die Augustiner-Chorfrauen aus der Congregation Beatae Mariae Virginis auf Anordnung der Essener Äbtissin Salome von Salm-Reifferscheidt hier ihre Lehrtätigkeit auf und unterrichtete die weibliche Jugend. Im Jahre 1931 entstand der neue Schulkomplex an der Bardelebenstraße in Holsterhausen und 1933 fielen die alten Gebäude am II. Hagen. Heute ist hier der Wiener Platz.

73. An der Ecke des 11. Hagen und der Trentelgasse stand dieses alte Haus, das auch seine Geschichte hatte. Hier befand sich von 1342 bis 1839 der Konvent 'Im neuen Hagen'. Dann ging das Haus an die katholische Schulgemeinde über. Bis 1891 war hierin eine Schule, dann diente es als Kulissenhaus des Theaters und wurde 1908 abgebrochen. Die Aufnahme entstand im Jahre 1897. Rechts sieht man noch die Rückseite des Gebäudes 'Gesellschaft Verein'.

74. Im Jahre 1897 entstand diese Aufnahme von der Maxstraße. Im Hintergrund verläuft die Lindenallee. Das schieferverkleidete Haus war das Wohnhaus von Frau Helfer, einer geborenen Huyssen, An dieser Stelle wurde später das Gebäude der Essener Kreditanstalt, die heutige Deutsche Bank, errichtet. Im Zuge der Lindenallee stand ja bis in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts die alte Stadtmauer und an dem abfallenden Gelände erkennt man heute noch, trotz der völligen Bebauung, daß hier der frühere Stadtgraben war.

75. Im Jahre 1900 wurde von den vereinigten Kriegervereinen der Stadt auf einem Gelände zwischen der Bahnhofstraße, der heutigen Hindenburgstraße, und der Hoffnungstraße mit dem Bau eines Kriegerheimes begonnen. Es wurde erst, infolge finanzieller Schwierigkeiten, im Jahre 1906 fertig. Von 1912 bis 1918 spielte hier im Kriegerheim das Rheinisch-Westfälische Volkstheater. Aus dieser Zeit stammt das Foto. 1919 wurde es umgebaut und als 'Volksbühne' in städtische Regie übernommen. Ab 1927 hieß es Schauspielhaus, bis es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

76. So sah es früher an der Ecke Limbecker Straße (links) und der Grabenstraße, der heutigen Friedrich-Ebert-Straße (rechts) aus. An der Ecke war die Firma Pfeifen und Tabak Grindel, die heute ihr Geschäft in der Hauptpost hat. In der linken Häuserreihe befand sich damals auch das Uhrengeschäft Deiter. Die Aufnahme ist kurz vor dem Abbruch des ganzen Komplexes entstanden; man kann es an den Schildern 'Ausverkauf wegen Geschäftsverlegung' erkennen.

Essen/Ruhr Warenhaus Theodor Altboff

77. Das ist die selbe Ecke mit dem Warenhaus der Firma Theodor Althoff, das im Jahre 1912 eröffnet wurde. Es war damals das größte Warenhaus Westdeutschlands und wurde in den Zeitungen als 'Warenburg' bezeichnet. Später erhielt die Ecke einen runden Turmaufsatz. Nach den Kriegszerstörungen hat das Gebäude heute ein völlig anderes, modernes Aussehen. Die Firma Althoff ist vor etlichen Jahren in die Firma Karstadt aufgegangen.

78. Der Limbecker Platz, wie ihn noch viele kennen. Rechts ist das Krupp'sche Hotel 'Essener Hof, das erst vor etlichen Jahren abgerissen wurde. Links daneben liegt die Ostfeldstraße mit den Schornsteinen der Krupp'schen Fabrik im Hintergrund. Das Friedrich-Alfried-Krupp-Denkmal von Professor Lederer wurde am 17. November 1907 enthüllt. Nach rund dreißig Jahren mußte es dem Verkehr weichen und erhielt auf einer Grünfläche an der Friedrichstraße einen neuen Platz. Hier wurde es 1943 durch Bomben zerstört, die Hauptplastik aber aus einem Bombentrichter unbeschädigt geborgen. Das Standbild wurde 1954 im Gelände der Krupp'schen Krankenanstalt in Rüttenscheid neu aufgestellt.

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