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Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   D. Le Maire
Gemeente
:   Ettlingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5138-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ettlingen in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Wenn wir heute von der Großen Kreisstadt Ettlingen sprechen, dann verbinden wir damit in unserer Vorstellung nicht nur die Kernstadt, die diesen Namen in ähnlicher sprachlicher Form schon seit 788 trägt, sondern auch die im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform der siebziger Jahre eingemeindeten Stadtteile Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier, Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart.

Es könnte ein innerer Widersprueh darin gesehen werden, daß diese Gemeinden zwischen 1880 und 1930 nicht zu Ettlingen gehörten und demzufolge Aufnahmen davon in einem Bildband nicht erscheinen dürfen, der den Titel trägt 'Ettlingen in alten Ansichten'. Wenn trotzdem Bilder aus den ehemals selbständigen Gemeinden aufgenommen wurden, dann waren im wesentlichen zwei Gründe ausschlaggebend. Der Band sollte für die Bürgerinnen und Bürger der Gegenwart konzipiert sein, die von dem weitergefaßten Begriff ausgehen. Zum zweiten ist es unwahrscheinlich, daß von Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier, Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart ein eigener Bildband zusammengestellt wird. Einige Ansichten kämen dann einem breiten Publikum nicht zugute. Dieser Mangel konnte durch unsere Entscheidung vermieden werden.

Was uns heute über das fotografische Medium erhal-

ten geblieben ist, verdanken wir zu weiten Teilen dem Kollegen Zufall. Die Fotografie steckte vergleichsweise noch in den Kinderschuhen; die Qualität der Aufnahmen wie des Matcrials stellen die dauerhafte Erhaltung vor große Probleme. Eine Kamera zu besitzen, war nur wenigen vergönnt. So schöpfen wir heute aus dem Fundus der Fotografen, die vorzugsweise Portraits in ihren Studies oder Freiluftaufnahmen anfertigten, Die Entstehungsumstände beeinflussen die Kategorien von Fotografien, die uns zur Verfügung stehen: Schnappschüsse etwa, ästhetisch wenig Reizvolles werden wir seltener finden als die vermeintliche Idylle.

Wir dürfen an dieser Stelle ganz herzlichen Dank all denen sagen, auf deren Aufnahmen wir heute zurüekgreifen können: Franz Becker und seine Nachfolger foto - drücke, Luftbild Strähle und Herrn Rolf Schulz, Ohne ihr Einverständnis zur Veröffentlichung und ihre freundliche Unterstützung bei der Zusammenstellung wäre dieser Band nicht zustandegekommen. Meinen Mitarbeitern im Stadtarchiv Ettlingen schulde ich Dank für ihren unermüdlichen Einsatz: Frau Doris Vogt besorgte die Schreibarbeiten und Herr Ernst Kunz kümmerte sich um Hintergrundinformationen,

1. Wir blieken im Jahr 1890 vom Robberg in Richtung Südwest auf Ettlingen und entdecken die herausragenden Türme der Johanneskirche, der Martinskirche und des Rathauses. Viel unscheinbarer im äußeren Aussehen ist das niedrige Gebäude mit einem Flachdach und zwei Rundtürmchen auf den vorderen Ecken, das im Vordergrund in der Bildmitte zu sehen ist. Es ist die Rückansicht der neuen Synagoge, die 1888 in der Pforzheimer Straße 33 gebaut und eingeweiht wurde, nachdem die alte Synagoge am Albufer abgebrochen werden mußte. Im Zuge der Ereignisse im November 1938 wurde die Synagoge total zerstört; heute erinnert eine Gedenktafel, die anläßlich der 50. Wiederkehr der 'Reichskristallnacht' enthüllt wurde, an die ehemaligen jüdischen Mitbürger.

2. Ettlingen sehen wir auf dieser Aufnahme des Jahres 1928 von Süden. Diesseits der Bahntrasse wird an der Bebauung der Sibyllastraße gearbeitet. Auch an anderen Stellen ist der Bebauungszustand zu heutigen Verhältnissen eher dürftig: im Bereich zwischen Alb und Schillerschule stehen zahlreiche Bäume. Auch an anderen Stellen lassen sich die Unterschiede im Begrünungs- und Bebauungszustand erkennen: zwischen der Buhl'schen Papiertabrik an der Buhlstraße und dem mächtigen Gebäudekomplex der Schillerschule erstreckt sich Park- und Wiesengelände. Jenseits der Karlsruher Straße, wo heute ein großes Einkaufszentrum steht, braut die Huttenkreuzbrauerei das berühmte Martinsbier, die Straße nach Durlach ist ebenso wie die Pforzheimer Straße und die Friedrichstraße eine Allee. Nicht zuletzt ist das sogenannte Villenviertel dünn besiedelt,

3. Wir wenden unseren Bliek von Westen auf die Stadt und erfassen den Bereich von der Papierfabrik Buhl am Albwehr bis zur Spinnerei und Weberei am Eingang des Albtales. Auf der Achse Thiebauthschule - Stadthalle - Johanneskirche fällt dabei die große Rosette der Stadthallenfassade ins Auge, die der Karlsruher Architekt Hugo Slevogt 1903 erbaut hatte. Die Architektur der Jahrhundertwende mußte 1955156 dem heutigen Gebäude weichen. In Fortsetzung der Schöllbronner Straße lugt aus dem Wald das Höhenrestaurant Wilhelmshöhe hervor, das 1827 erbaut worden ist und zur Zeit der Aufnahme (1928) ein Jugenderholungsheim des Süddeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes beherbergte. Nicht weit davon entfernt steht das Gut Hellberg, heute St. Augustinusheim.

4. Wir stehen oberhalb des Heilbergs und blieken auf die Stadt im Jahr 1931. Der Horbach plätschert zwischen den Wiesen dahin, der Ferning ist noch unbebaut und das heutige Schwimmbad war seinerzeit.ein Sportplatz. Die Schornsteine der Papierfabrik Holtzmann gehörten damals noch zu Vogel & Bernheimer. Neben der Johanneskirche erhebt sich das Rückgebäude der alten StadthalIe und der mächtige Gebäudekomplex der Thiebauthschule. Das Wohngebiet am Vogelsang ist noch wenig erschlossen.

5. Rathaus. Um die Jahrhundertwende erwiesen sich an Rathaus und Rathausturm umfangreiche Reparaturen als notwendig, da die Standfestigkeit durch die verkehrsbedingte Verbreiterung der Rathausbrücke erheblich gelitten hatte, Zu Beginn des Ersten Weltkriegs bemerkte man am Glockenturm Zerfallserscheinungen an Holz und Mauerwerk, die beseitigt wurden, um die Bevölkerung im Katastrophenfall durch das Läuten der Glocken warnen zu können.

6. Bezirksamt mit Gefängnis. An der Ecke Pforzheimer Straße und Sternengasse waren Institutionen untergebracht, mit denen die Bürgerschaft ungern in Kontakt kam. Nachdem an dieser Stelle im Mittelalter die Lichtentaler Klosterfrauen eine Zehntscheuer unterhalten hatten, um die wirtschaftlichen Abgaben zu lagern, wurden die Gebäude 1827 von J. Ullrich für das Bezirksamt und das Gefängnis umgebaut. Seit 1857 besteht dort das Amtsgericht,

ETTLI NGEN. Unleroffozlerschule.

7. Schloß. Das Schloß, das in seiner langen Geschichte zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt wurde, ist in drei Bauphasen entstanden. die am heutigen Bestand klar zu erkennen sind. Der mirtelalterliche Teil ist am Hohen Turm nachzuvollziehen, im 16. Jahrhundert entstanden Süd-, West- und Nordflügel, unter der Markgräfin Sibylla wurde der Komplex durch den Anbau des Ostflügeis vollendet.

8. Lauerturm. Der Lauerturm wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist Teil der Stadtbefestigung, die erst möglich wurde, nachdern Ettlingen 1192 zur Stadt erhoben worden war. 1219 kam Ettlingen von WeiBenburg an die Markgrafen von Baden. Das ist in der Änderung des Wappenbildes dokumentiert, das am Lauerturm eingemeißelt ist. Der Lauerturm ist seitdem ein Wahrzeichen unserer Stadt. Es kann deshalb nicht verwundern, daß 1906 die Wellen hochschlugen, als ein Privatier Pläne entwickette, den Turm abzubrechen. Der Gemeinderat war sich darin einig, dies nicht zu gestatten.

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