Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   D. Le Maire
Gemeente
:   Ettlingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5138-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ettlingen in alten Ansichten Band 2'

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19. Schillerbrücke. Am 17. Mai 1927 wurde die Schillerbrücke als Nachfolgerin des Schillingsstegs in einer großen Eröffnungsfeier dem Verkehr übergeben. 'Um 6 Uhr versammelten sich die Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, der Schule und der Geistlichkeit, der Industrie, des Handels und des Gewerbes, der Gemeinderat und die Fraktionsvorsitzenden des Bürgerausschusses sowie eine große Anzahl der Ettlinger Einwohnerschaft bei der Schillerschule. Von da ging es unter Vorantritt der Kapelle des Musikvereins Ettlingen durch die neue Staatsstraße bis auf die Mitte der neuerstellten Autobrücke. Daselbst waren Wimpel in den Ettlinger Stadtfarben über die Mitte der Brücke gespannt.' (Bad. Landsmann vom 19. Mai 1927.)

20. Albstraße. Zur Zeit der Aufnahme, ca. 1910, arbeitete die Stadt an einem Projekt zur Herstellung der Albstraße, das nicht ohne Regulierung der Alb durchgeführt werden konnte, Vermessungen und Ankäufe von Grundstücksteilen wurden notwendig. Die Finanzierung des Straßenbaus stieß bei den Angrenzern auf Widerstand.

21. Kirchenplatz. Dieses Haus am Kirchenplatz gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern in der Ettlinger Kemstadt. Es wurde wie die meisten Häuser durch die Franzosen 1689 zerstört, 1691 wieder aufgebaut; in einen Balken haben die Zimmerleute das Jahr ihrer Arbeit an dem Haus eingeritzt. Hier wohnte der Mesner von St. Martin, bevor die Kirchensteuerkasse einzog.

22. Kirchenplatz Nr. 2. Auch der Kirchenplatz Nr. 2 gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern der Stadt, die 1689 stark beschädigt wurden. Das Fachwerk, das heute gemütliche Atmosphäre verbreitet, lag entsprechend den Brandschutzbestimmungen der Zeit unter Putz verborgen. Die Erweiterungsbedürfnisse des Kaufhauses hätten fast den Verlust dieses Baudenkmals bedeutet, als man in den siebziger Jahren die Sanierung der Altstadt in Angriff nahm.

23. Dekaneigasse. Um 1900 stapelten die Bewohner der Dekaneigasse Holz vor dem Haus, urn für einen harten Winter gerüstet zu sein. Am Eingang der Straße befand sich im Mittelalter ein Brunnen, von dem wir allerdings nicht wissen, ob er direkt von einer Quelle gespeist wurde oder ob ihm Wasser durch entsprechende Leirungen zugeführt wurde.

24. Lauergasse. Durch einen Brand, deren Ursache nicht geklärt wurde, gingen die Gebäude auf der rechten Seite der Lauergasse in Flammen auf. Die StraBe in der Ettlinger Neustadt hat ihren Namen nach den dort arbeitenden Rotgerbern, die Eichenlohe zum Färben des Rindsleders verwendeten. Sie bauten ihre Werkstatten an die Alb, um das Wasser leicht nutzen zu können. Einen Bottich als Zeuge der Gerbertätigkeit fand man beim Alten Kaufhaus,

25. Schillerstraße. Nach der Erbauung der neuen Schillerbrücke 1927 bot sich dem Betrachter von Karlsruhe kommend folgendes Bild. Das Wahrzeichen der Stadt, der Lauerturm, war von einer groBen Linde verdeckt, die zum Ensemble um den Schillersrein an der Kreuzung gehörte. Sie wurde in der Begeisterung für Schiller zur Hundertjahrfeier 1859 als Abschluß eines gewaltigen Aufmarsches gepflanzt und der dazugehörende Gedenkstein für Schiller feierlich enthüllt. Schon 1937 hatte der Verkehr so stark zugenommen, daß die Linde geschlagen werden mußte. Den Schillerstein versetzte man auf die gegenüberliegeude Seite.

26. Pforzheimer Straße. Die Pforzheimer Straße war 1906 eine Allee, die den Verkehr mit Pferdewagen gut verkraftete. Ausflügler ins Albtal hatten auch im Gasthof 'Zur Sonne' Gelegenheit, Rast zu nehmen. Dieses traditionsreiche Haus war das Elternhaus von Philipp Thiebauth, der die Gemeinde erst als Revolutionär und dann als Bürgermeister in Atem hielt. Die 'Sonne' war Treffpunkt liberaler Kreise; Politiker von Rang, wie der preußische Geschäftsträger Varnhagen von Ense, stiegen hier ab.

27. Pforzheimer Straßel Durlacher Straße. Bevor an dieser Stelle die Herz-Jesu-Kirche gebaut wurde, stand dort die alte Friedhofskapelle, Kleine Straßenschilder weisen uns die Richtung nach Karlsruhe, Rastart und Pforzheim, Wer nicht in die Ferne schweifen wollte, begnügte sich mit dem Hinweis auf die Villa Watthalden.

28. Bismarckstraße. 1904 erschien in der Zeitung die Bekanntmachung, daß in der Richtung des Rottbergweges eine neue Ortsstraße angelegt werden soll. Dieser Weg, der später Bismarckstraße genannt wird, ist hier im Vordergrund im Bau, am rechten Bildrand zweigt die Friedensstraße ehemals Sedanstraße ab. Die Bebauung des Robbergs nimmt ihren Anfang, noch überragt der Bismarckturm das Gelände.

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