Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   D. Le Maire
Gemeente
:   Ettlingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5138-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ettlingen in alten Ansichten Band 2'

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49. Lokomotive der Albtalbahn. Bis die elektrische Überlandbahn 1897 zwischen Karlsruhe und Ettlingen eröffnet werden konnte, scheiterte 1870 der Versuch, eine Verbindung herzustellen. Der Einsatz einer Straßenbahn mit Dampfbetrieb verzögerte sich, als die Stadt vom Staatsbahnhof eine Seitenbahn mit Normalspurbreite baute, die sie bis zur Spinnerei ausweiten wollte. Der Regierung schwebte eine durchgehende Verbindung Karlsruhe-Herrenalb vor. Man fand einen Kompromiß: die Strecke vom Staatsbahnhof bis zu den Fabriken im Albtal wurde so beschient, daß normal- und meterspurige Wagen gefahren werden konnten.

50. Florian 11. Buhl. Florian (Il.) Buhl (1826-1910) erhielt vom Gemeinderat 1905 die Ehrenbürgerrechte der Stadt mit folgender Begründung: 'daß Sie sich seit vielen Jahren mit Eifer und Interesse, als Mitglied des Gemeinderats und Bürgerausschusses, an der Stadtverwaltung beteiligten und den Aufschwung unseres Gemeinderates fördern halfen, wie auch dabei, daß Sie als Großindustrieller seit vielen Jahrzehnten den fiscalen und wirtschaftlichen Verhältnissen unserer Stadt, indem Sie einer großen Anzahl von Bürgern und Einwohnern Gelegenheit zu Arbeit und Verdienst boten, hervorragende Dienste leisteten.'

51. Gemeinderat. 1927 stellten sich folgende Mitglieder des Gemeinderates und des Bürgerausschusses den Fotografen. In der hinteren Reihe stehen von links nach rechts: Ludwig Schmitt, Eduard Frank, Ludwig Glunk, Friedrich Müller, Dr. Friedrich Héraucourt, Robert Becker und Gustav Reuter. Davor sehen wir ebenfalls von links nach rechts: Johann Anderer, Josef Stöhrer, Dr. Paul Potyka, Theodor Kiefer, Hermann Reiter und Ferdinand Kraus.

52. Bruchhausen. Seit 1102 ist uns die Existenz dieses Ortes bekannt, von dem es um 1115 heißt: 'Der im Bruch gelegene Weiler um das feste Haus, in welchem Luitfried seinen Sitz hat, welcher Weiler keinen anderen Namen hat, nämlich als den 'Luitfrieds Weiler'.'

53. Bruchhausen. Die Restauratien 'Zum Bahnhof in Bruchhausen warb mit 'gutgepflegten Weinen und einer Ia Küche' um die Fahrgäste, die auf der Strecke nach Rastart hier Station machten. Häufiger als Fremde dürften aber zahlreiche Pendler in das Lokal eingekehrt sein.

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54. Bruchhausen. Das Gasthans 'Zum Hirsch' liegt an der Landstraße von Karlsruhe nach Freiburg; so kann man es der Rückseite dieser Postkarte entnehmen.

55. Bruchhausen, Die Straße wird von beiden Seiten mit schmucken Fachwerkhäusem begrenzt und vermittelt einen beschaulichen Charakter, der durch die Brunnenanlage und das Bildstöckchen verstärkt wird. 1778 wurde die katholische Kapelle gebaut, die nach dem Bau der St.-Josefs-Kirche von der evangelischen Kirchengemeinde übernommen wurde. Die Gründung der 'Handlung v. A. Günth' in der Luitfriedstraße geschah 1892; sie besteht seitdem in der dritten Generation.

56. Ettlingenweier. Ettlingenweier wird um 1100 im Hirsauer Codex, einem Güterverzeichnis des Klosters Hirsau, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Urn die gleiche Zeit wurde auch die Kirche St. Dionysius gebaut, die bis ins späte 18. Jahrhundert Bestand hatte. Von diesern ersten Bau ist heute nur noch der Schaft des Turmes erhalten. St. Dionysius ist Heimstatt für den Hochaltar aus der Schloßkapelle in Ettlingen geworden.

57. Ettlingenweier. Die Ansicht der Hauptstraße, heute Ettlinger Straße genannt, entstand um die Jahrhundertwende. Die begrünte Straße war Treffpunkt für die dörfliche Bevölkerung, an ihr lagen die Bäckerei Heek, die auf der linken Straßenseite zu sehen ist, und das Lebensmittelgeschäft Gilbert und Melzer, die sich in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts auf der rechten Straßenseite angesiedelt haben.

58. Ettlingenweier. Die katholische Pfarrkirche besteht seit Beginn des 12. Jahrhunderts. Allerdings haben wir es heute nicht mehr mit dem Gebäude des Mittelalters zu tun, obwohl die Baubefunde ergaben, daß die alte Kirche an der gleichen Stelle inmitten des Friedhofs gestanden hat und einen quadratischen Turm besaß, Zu der Kirche gehörte außer dem Friedhof auch ein Beinhaus. Der gesamte Komplex war von einer Mauer umgeben, die auf der Postkarte zu erkennen ist.

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