Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Ettlingen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   D. Le Maire
Gemeente
:   Ettlingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5138-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ettlingen in alten Ansichten Band 2'

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59. Ettlingenweier. Das Gasthaus 'Zum goldenen Adler' entstand als Schildwirtschaft Mitte des 18. Jahrhunderts. Schildwirtschaften hatten das verbriefte Recht, neben Wein- und Bierausschank auch warme Speisen zu reichen und für die Übernachtung der Gäste zu sorgen. Getanzt wurde zu besonderen Anlässen in ihren Räumlichkeiten auch. Der Adlerwirt wehrte sich erfolgreich gegen unliebsame Konkurrenz am Ort. Erst 1822 eröffnete das 'Geldene Lamm' und 1902 die 'Krone'.

60. Oberweier. Am oberen Bildrand kommen wir über die Ufgaustraße nach Oberweier hinein und können uns am weiteren Straßenverlaut, östlich von St. Wendelin, in die Bergstraße, gut orientieren. Westlich der Kirche führt uns die Fleckensteinstraße wieder aus dem Dorf hinaus. Der Name dieser Straße erinnert uns nicht nur an die Burgruine im Elsaß, sondern auch an die Herren von Fleckenstein, die Ende des 13. Jahrhunderts Oberweier zu Pfand harten, bevor es 1404 badisch wurde und mit Ettlingenweier und Bruchhausen eine Verwaltungseinheit bildete.

61. Oberweier. Vom gotischen Bau der Kirche, die 1490 entstand, ist durch Artilleriebeschuß im Zweiten Weltkrieg wenig erhalten geblieben. Der hölzerne Altar aus dem Jahre 1730 und das Altarbild, das den Hl. Wendelin darstellt, konnte nicht geborgen werden. Vier Heiligenfiguren überlebten: die gotischen Holzfiguren St. Sebastian und St. Veit, die zu beiden Seiten des Altars gestanden harten, sowie der Hl. Wendelin und die Pieta, die im Chor aufgestellt waren.

RAthau.

grass aas Öbenoeier

(Amt Ettlingen)

62. Oberweier. Die Bahnhofstraße, die seit der Eingemeindung von Oberweier Etogesstraße heißt, führte zum Bahnhof nach Bruchhausen, Auf diesem Weg zogen am Morgen Kolonnen von Werktätigen in die Fabriken von Ettlingen und Karlsruhe. Sie veränderten die Struktur des durch die Landwirtschaft geprägten Ortes zu einem Pendierort.

63. Oberweier. Nicht immer hat es in Oberweier ein Gasthans gegeben. Zwar ist uns zwischen 1718 und 1742 ein Wirt bekannt, dessen Lage sich allerdings verschlechterte, als das Soldatenvolk abzog. Wenige Jahre später versuchte es ein Gastwirt aus Bruchhausen, doch hatte er keinen Erfolg mit seinem Unternehmen. Die Postkarte von 1859 zeigt uns den 'Rappen', der vermutlich noch 1914 von Leopold Dürr geführt wurde,

Schlutlenbach

Dorflinde

Gasthaus zum Birsch

Gruß aus Schluttenbach

64. Schluttenbach. Aus der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg stammen diese Schluttenbacher Ansichten. Die alte Linde und die Quelle sind rund 1 000 Jahre alt und der Ursprung der Siedlung. Sie waren Mittelpunkt des dörflichen Lebens und begleiteten die Menschen über Generationen. Die Linde wurde ein Wahrzeichen des Dorfes. 1867 verursachte der durch einen Sturm herabstürzende Gipfel der Linde hohen Sachschaden. Die Äste wurden durch Eisenbänder in die richtige Richtung gelenkt. Das einmalige Naturdenkmal wird seitdem gepflegt und erhalten.

Di. gTOsae Lind.

65. Schluttenbach. Den Bau eines Schulhauses faßte man 1895 ins Auge, nachdem Jahre zuvor Ausbesserungen an der alten Schule, Ventilation und Aborte immer wieder Anlaß zu Streitigkeiten gegeben hatte. Das Unternehmen war großzügig geplant und wurde in rotem Sandstein ausgeführt. 1898 war die Schule bezugsfertig. Das Gasthaus 'Zur Linde' besteht seit 1866 mit einer Konzession. Bier, Branntwein und kalte Speisen zu servieren. Übernachtung war ausdrücklich nicht vorgesehen. Einen Neubau an anderer Stelle gab es 1935.

66. Schluttenbach. Auf dem Steinig stellte der Schwarzwaldverein 1892 einen aus Holz konstruierten Aussichtsturm auf, der viele Wanderer und Ausflügler aus der Umgebung anzog. Die Dielen sollen auch gelegentlich für Tanzvergnügungen gut gewesen sein. Wegen Baufälligkeit wurde der Turm noch vor dem Ersten Weltkrieg abgebaut. Den Gefallenen des Deursch-Französischen Krieges widmete man 1874 einen Gedenkstein vor dem Rathans.

67. Bildstäckchen in Schluttenbach. Man vermutet, daB dieses Bildstöckchen, das sich gegenüber der Dreschhalle befindet, 1888 gestiftet worden ist. Von der Inschrift ist heute kaum noch etwas zu erkennen.

68. Schollbronn, St. Bonifatius dominiert das Erscheinungsbild von Schöllbronn zu Beginn der dreißiger Jahre. Der neugotische Hallenbau wurde an dieser Stelle 1878·1880 errichtet und diente den Gemeinden Schöllbronn und Schluttenbach gemeinsam als Gotteshaus, Die Schäden, die der Erste Weltkrieg angerichtet hatte, wurden rechtzeitig zum Kirchenjubiläum behoben: man ersetzte die Glocken und sorgte durch einen neuen Anstrich für ein freundliches Äußeres, Man kann deutlich erkennen, daß sich die dörfliche Bebauung an den Hauptachsen Moosbronner Straße und Schluttenbacher Straße orientiert.

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