Eutin in alten Ansichten

Eutin in alten Ansichten

Auteur
:   Uwe Bremse
Gemeente
:   Eutin
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6286-9
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Eutin in alten Ansichten'

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Einleitung

Die Stadt Eutin liegt in der Landschaft Holsteinische Schweiz, die seit 1985 auch als gleichnamiger Naturpark ausgewiesen ist. Die Stadt ist seit 1970 die Kreisstadt des Landkreises Ostholstein. Im Laufe der Geschichte wurden Eutin mehrere Prädikate zugeteilt: Rosenstadt, Weimar des Nordens, Weberstadt, Sommerresidenz und Perle der Holsteinischen Schweiz.

Obwohl die Gegend um Eutin aufgrund von mittelsteinzeitlichen Funden seit über viertausend jahren besiedelt ist, gibt es Spuren modernerer Besiedlung im 8. bis 11. [ahrhundert durch die aus dem Osten kommenden, hier siedelnden wendischen Stämme. Man spricht von einem wendischen Gau Utin mit Sitz auf der Fasaneninsel im Großen Eutiner See.

Mit der Kolonisation und Christianisierung durch die Schauenburger Grafen kamen ab 1143 vor allem Holländer in die Gegend von Eutin, um die sumpfigen Ländereien, die es hier einst verstärkt gab, trockenzulegen. Jetzt wurde auf dem Festland ge-

Es gibt ohne Zweifel Landschaften von auffallenderer Schönheit, von großartigerer Wirkung, von reicberer Fruchtbarkeit des Bodens, sicher aber keine, die lieblicher zum Auge und gewinnender zum Herzen guter sinniger Menschen spricht, als die unsrige!

[ohann Heinrich Voß

siedelt, ein neuer Markt angelegt und eine neue Kirche, die St.Michaelis-Kirche, errichtet.

Ab 11 56 erhielt Bischof Gerold von Graf Adolf IJ. die Ländereien zugesprochen; und aufgrund von Streitereien zwischen dem Lübecker Bischof und der Stadt residierte der Bischofhäufiger in Eutin, das im [ahre 1257 die Stadtrechte erhielt. Ein erstes 'steinernes Haus' auf der Halbinsel am Großen Eutiner See, vom Bischof errichtet, wurde von seinen Nachfolgern als Wasserburg ausgebaut. Außerdem erhielten die Bischöfe von Eutin im Laufe der Geschichte die Aufwertung als Fürstbischöfe und Herzöge; und durch eine neue Gebietszuteilung wurde Eutin schließlich ein Teil eines Großherzogtums.

Nach dem Tauschvertrag von 177 3 wurde aus dem Schloß Eutin nur noch eine Sommerresidenz der Oldenburger Herzöge, da Oldenburg in Niedersachsen die zentrale Rolle übernahm und Eutin ab 1815 mit dem dazugehörigen Pûrstenturn Lübeck nur

ein Landesteil des Erbfürstentums, des späteren Großherzogtums Oldenburg, war.

Als Kleinstaatsresidenz entwickelte Eutin ein besonderes kulturelles Leben mit vielen anerkannten Persönlichkeiten, die es nach Eutin zog (unter anderen Tischbein, Voß, Greggenhofer und von Stolberg) . Außerdem vollzog sich in der kleinen Residenzstadt eine enorme bauliche Entwicklung, die man noch heute bei einem Rundgang im Stadtbild erkennen kann. Die Epoche des Klassizismus hat besondere architektonische Spuren im Stadtbild hinterlassen. Im Jahre 1933 wurden die Dörfer Neudorf, Fissau, Sielbeck und Uklei in die Stadt Eutin eingemeindet, die seit 1937 Sitz des gleichnamigen Landkreises und ab 1970 nach einer Gebietsreform auch die Kreisstadt des neuen Landkreises Ostholstein ist.

Bei einem Rundgang durch die Stadt sind sowohl der Schloßbezirk mit dem Schloß, dem ehemaligen Marstall, der ehemaligen Remise, dem Kavaliershaus und dem großen Schloßpark im englischen Stil eine Betrachtung wert. Hier finden auf der Freilichtbühne am Großen Eutiner See zu Ehren des in der Stadt geborenen Musikers und Komponisten Carl Maria von Weber geschaffenen und sehr beliebten Eutiner Sommerspiele statt. Besonders hervorzuheben ist auch der Markt mit der dazugehörigen Bebauung und die St.-Michaelis-Kirche des 13. [ahrhunderts, eine Backsteinbasilika.

Aber der interessierte Bewohner bzw. der interessierte Besucher dieser Stadt wird in vielen Straßen der Rosenstadt nicht nur bemerkenswerte Architektur und baulich liebevolle Details entdecken, sondern auch - besonders im Sommer - herausfinden, warum die Stadt das Prädikat 'Rosenstadr' erhalten hat.

Möge dieses kleine Buch über 'Eutin in alten Ansichten' dem Leser viel Freude bereiten. Vielleicht regt es auch an, sich vor Ort verstärkt für die Denkmalspflege einzusetzen. Mögen viele Menschen in diesem Buch ihre alte und heutige Heimat wiederfinden. Besonders jungen Menschen soll dieses Buch helfen, eine Brücke zur Vergangenheit zu bauen und Heimatbewußtsein zu entwickeln.

Uwe Bremse

Eutin, das kleine 'Weimar des Nordens', liegt im Herzen der Holsteinischen Schweiz, einer hügeligen, von der letzten Eiszeit geformten und seen- und waldreichen Landschaft, die als Naturpark ausgewiesen worden ist, Die Stadt liegt zwischen den nach ihr benarmten Seen, dem Kleinen und Großen Eutiner See. Auch die Ortschaften Neudorf, Fissau, und Sielbeck gehören zur Stadt Eutin, die gleichzeitig die Funktion einer Kreisstadt, nämlich des Landkreises Ostholstein, erfüllt.

2 Der Blick fiihrt von der Uferzone im Vordergrund über den spiegelglatten Großen Eutiner See, hinter dem sich auf einem Moränenhügel einige Gebäude der Stadt zeigen. Besonders auffallend ist der Eutiner Wasserturm in der linken Bildhälfte. Die Aufnahme wurde am 6. Februar 1932 abgestempelt.

3 Von der Lensahner Chaussee (Oldenburger landstraße) weitet sich der Bliek durch eine Baumlücke zur Stadt Eutin hinter dem Großen Eutiner See. links erkennt man den Turm der St-MichaelisKirche, neben dem rechts sehr klein zu erkennen - der Helm des Schlosses sichrbar wird. Rechts zeigt sich der Wasserturm. Das auffállig große Gebäude links des Wasserturmes ist dasVoß-Gymnasium.

4 Vom Waldhaus Seeschaar 'Gieslerhóhe' führt der Bliek von der schmucken Terrasse über den Großen Eutiner See auf die Rosenstadt. In der linken Bildhälfte spiegelt sich derTurm der St.-MichaelisKirche. Rechts von der Bildmitte erhebt sich der Wasserturm stolz in die Hóhe auf der am 7. August 193 1 abgestempelten Ansichtskarte, auf der auf der Rückseite dieser Standort als' schönster Punkt am Großen Eutiner See, inmitten des Seeschaarwaldes' besonders hingewiesen wird,

5 Aus einer ähnlichen Richtung. aber etwas stärker herangeholt, zeigt sich auch dieser Bliek aufEutin aus Fissau. Über das ufernahe Grundstück, die Seewiesen und den See gleitet der Blick auf die 'Perle der Holsteinischen Schweiz'. Deutlicher als auf dem vorigen Bild ist die St.Michaelis-Kirche samt ihrem Kirchenschiff zu erkennen. Rechts auf dem Moränenzug ist deutlich dasVoß-Gymnasium auszumachen. Besonders deutlich wird unterhalb dieses Gebäudes die seeufernahe Bebauung.

Holst. Schweiz

Fissau. Blick auf Eutin

6 Dieser Blick vom Wasserturm zeigt den Großen Eutiner See in seiner ganzen Schönheit und umfangreiehen Ausdehnung. Auf der Fasaneninsel im See wohnten die ersten Siedler Eutins. Links am Bildrand ist die Seeschaarwaldbrücke zu sehen; und etwas weiter rechts steht am Seeufer das ehemalige Bootshaus.

7 Gegenüber der vorigen Aufnahme schwenkt die Kamera des Fotografen etwas nach rechts in Richtung Sûdosten. Während links arn Bildrand noch die Fasaneninsel zu erkennen ist, zeigt sich daver die Stadtbucht. In der Bildmitte ist der Schloßpark mit dem Schloß auszumachen, während rechts die St.Michaelis-Kirche steht. Das Gebäude mit dem Halbrund ist das Haus Plöner Straße 5 (Töpferhaus/Reha-Artikel) .

8 Auch diese Ansicht zeigt einen Bliek vom Wasserturm auf die Stadt Eutin Richtung Süden. Hinter den Häusern erkennt man den Kellersee, der in das leicht wellige Hûgelland eingebettet ist, Noch zeigt sich die hier gut ausgebildete Knicklandschaft. Das Gebäude links ist die Jugendherberge, die am Standort der 1926 abgebrannten Wiese'sehen Windmühle steht. Davor rechts - noch im Bau - ist das Gebäude Iahnhóhe 2. Die Häuser recht stehen in der Riemannstraße.

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