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Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Ullner
Gemeente
:   Fallingbostel
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0186-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fallingbostel in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Fallingbostel wird das Paradies der Heide genannt. Inmitten der Lüneburger Heide gelegen, hebt es sich mit der Lieth und dem reizvollen Böhmetal aus seiner Umgebung hervor. Die Lieth wurde stets von den Einwohnern gepflegt. Schon vor einhundertfünfzig Jahren wurden von denen, die die Natur besonders liebten, eigenhändig Spazierwege in der Lieth angelegt. Seit vielen Jahrzehnten sind Fallingbostel und seine Umgebung Urlaubsziel vieler Erholungssuchender. Auch Generalfeldmarschall von Hindenburg besuchte Fallingbostel im Oktober 1923, als er einige erholsame Tage auf dem Gut Achterberg verbrachte. In Fallingbostel begrüßte er besonders den Vizeadmiral Michelsen und den Generalmajor von Linsingen, die sich nach dem Ersten Weltkrieg hier ein Haus gebaut hatten und auch darin wohnten. Die damaligen Gerneinderäte bedankten sich dafür, indem sie nach jedem eine Straße benannten. Hindenburg wurde ab 12. Mai 1924 Reichspräsident.

In alten Urkunden wurde Fallingbostel vor ungefähr eintausend Jahren erwähnt. Nun, das ist schon sehr lange her. 1862 führte das Gemeindesiegel noch die Inschrift 'Bauerschaft Fallingbostel'. Erst ab 1. April 1949 wurden Fallingbostel die Stadtrechte verliehen. Als einzige Gemeinde im Landkreis unterhält die Stadt seit 1910 ein Gaswerk, um das es oft Auseinandersetzungen gab. Viele Bürger gaben der Elektrizität die größeren Chancen für die Zukunft. Ab März 1914 versorgte das gegründete Überlandwerk auch Fallingbostel mit elektrischem Strom.

Fallingbostel war der Sitz einer der zwölf Vogteien der Großvogtei Celle. Seit Jahrhunderten wohnte hier

der amtierende Vogt. Er verwaltete nicht nur, sondern war auch Gerichtsherr und Chef der Polizei. Als das Gerichtswesen 1860 von der Verwaltung getrennt wurde, kam das Amtsgericht später nach Walsrode. Ab 1. April 1885 führte der erste Beamte des Kreises die Amtsbezeichnung Landrat. Das war damals der Assessor Heinrich.

Fallingbostel mußte um den Amtssitz und später um den Kreissitz seit altersher kämpfen. Walsrode eröffnete den Kampf 1830 mit einer Bittschrift an das königliche Ministerium in Hannover, in der es seine wirtschaftliche Notlage ausführlich schilderte und deshalb bat, den Amtssitz nach Walsrode zu verlegen. Die schlechte Wirtschaftslage der Stadt wurde zwar anerkannt, der Antrag jedoch, den Amtssitz nach Walsrode zu verlegen, abgelehnt. Einige Jahre später wurden Walsrode und Soltau Verbündete, die gemeinsam zum Sturm gegen Fallingbostel bliesen. Sie beantragten, die Ämter Fallingbostel und Ahlden zum Nutzen von Walsrode und Soltau aufzulösen. Aber auch dieser Antrag blieb ohne Erfolg für die Antragsteller. In jüngster Zeit kämpfte vor der Gebietsreform, durch die die Kreise Fallingbostel und Soltau zusammengelegt wurden, Soltau um den Sitz der Kreisverwaltung. Auch das gewerbliche Berufsschulwesen wurde von der Gemeinde und interessierten Handwerkern gefördert. Schon 1888 wurde eine gewerbliche Berufsschule gegründet, die bis zum 31. März 1937 existierte, und dann von der ins Leben gerufenen Kreisberufsschule übernommen wurde.

Zum Schluß sei allen gedankt, die uns Material für dieses Büchlein zur Verfügung stellten.

1. Die Dienstwohnung des damals hauptamtlichen Landrats war nicht mehr zeitgemäß. Deshalb beschlossen die Gemeinde- und Gutsvorsteher des Nebenanlageverbandes der alten Amtsvogtei Fallingbostel am 7. August 1909 einstimmig, einen Neubau zu errichten und die Baukosten von 89 500 Mark aus Mitteln des Nebenanlageverbandes zu bezahlen. Die Aufnahme zeigt die landrätliche Dienstwohnung von der Vogteistraße. Ein Auto stand dem Landrat damals noch nicht zur Verfügung. Ihm gehörte das Pferdegespann. Der Kutscher war Pepper, der mehr als dreißig Jahre die Landräte kutschierte und dreiundachtzig Jahre alt wurde.

2. Interessant ist, daß der Neubau der landrättichen Dienstwohnung direkt hinter dem bisherigen Bau erstellt wurde. Der Umzug bereitete keinerlei Schwierigkeiten. Der alte Bau wurde abgerissen und in der Walsroder Straße 3 wieder aufgebaut. Dort steht er heute noch und dient der Firma Finke und Meckert als Geschäftshaus. Die ehemalige Dienstwohnung des Landrats wurde 1945 längere Zeit von der Besatzungsmacht in Anspruch genommen und nach der Freigabe als Büroräume von der Kreisverwaltung genutzt.

3. Für Dienstboten und Lieferanten war der Seiteneingang der landrätlichen Dienstwohnung gedacht. Als man die Dienstwohnung zu Büroräumen umfunktionierte, wurde der Eingang zugemauert und die übrigen Teile abgerissen. Die alte Scheune mußte Platz für Parkplätze machen.

4. Direkt neben der herrschaftlichen Dienstwohnung des Landrats stand damals. geduckt und bescheiden, das Haus vorn 'Struben Fritz'. 'He wör Schauster.' Die Vorbeigehenden konnten ihm schön auf die Finger sehen, wenn er die Schuhe bearbeitete. Das Haus zur anderen Seite gehörte Theodor Stege, der als Finanzbeamter sein Leben fristete, aber trotzdem stets freundlich war. An sein Haus schloß sich 'Die Kaiserliche Post' an. Das waren Zeiten! Um die Verhältnisse zu erklären: Nachdem 'Struben Fritz' das Zeitliche gesegnet hatte, wurde das alte Haus abgerissen und baute man Geschafte (Frisör und Bekleidung). Die Volksbank erwarb das Haus von Stege, ließ es abreißen und baute eine moderne Kasse.

5. Das von der Kirche 1908 errichtete Pfarrwitwenhaus verpachtete sie an die Post, die es als Dienststelle nutzte. Der Bevölkerungszuwachs und der Truppenübungsplatz machten eine Verstärkung des Postpersonals erforderlich. Die vorhandenen Diensträume reichten nicht mehr aus. Die Post mußte bauen und errichtete in den sechziger Jahren in der Hindenburgstraße-Ecke Bahnhofstraße ein neues Postamt. Rechts von der alten Post ist ein Teil des Struve'schen Hauses mit zwei Königsscheiben der Schützen. Links im Bild noch eine Gaslaterne. Die Stadt Fallingbostel unterhält als einzige Gemeinde des Landkreises seit 1910 ein Gaswerk.

6. Das letzte Rauchhaus wurde 1945 in Brand geschossen. Es war ein altes strohgedecktes Bauernhaus, das ein schnelles Opfer der gierigen Flammen wurde. Bis dahin hing hier der Himmel nicht voller Geigen, sondern voller Würste, Schinken und Speckseiten, und zwar auf Spiedein. Der sich auf der offenen Kochstelle im Fleet entwickelnde Rauch hatte keinen Abzug, fing sich unter dem Dach, räucherte die Fleisch- und Wurstwaren und schlug sich im Fleet nieder. Die Decke und Wände des Fleets waren pechschwarz und glänzten, als wären sie mit einer Lackschicht überzogen.

7. Diese Aufnahme zeigt uns einen Teil der heutigen Vogteistraße, damals Ce lier Straße. Links im Bild Filters Gasthaus, das wir in einer anderen Aufnahme nochmals zeigen (siehe Nummer 22). Rechts im Bild das Wohnhaus und das alte Rauchhaus. Es gehörte dem Kötner Friedrich Wildung. Nachdem das Rauchhaus 1945 abgebrannt war, wurde später das danebenstehende Wohnhaus abgerissen. Neue Geschäfte entstanden (Tabakwaren, Bauernstube, Fischgeschäft, Schlachterei, Frisör und ein Kaffeegeschaft).

8. Das war ehemals die Dienstwohnung des Direktors der Kreissparkasse, später die des Leiters der Zweigstelle Fallingbostel. Das Haus wurde abgerissen, um Platz für den Neubau einer Zweigstelle zu schaffen. Seit 1966 steht an dieser Stelle in der Vogteistraße das moderne Sparkassengebäude. Links von ihm der Penny Markt und rechts Geschäfte und die Volksbank.

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