Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Ullner
Gemeente
:   Fallingbostel
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0186-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fallingbostel in alten Ansichten Band 1'

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9. Das Edekahaus hat wiederholt den Besitzer gewechselt. Mitte der siebziger Jahre wurde es abgerissen und auf dem Grundstück der Penny Markt gebaut. In dem zweiten Haus war die Kreiskornmunalverwaltung untergebracht. Das Grundstück wurde im März 1961 von dem Elektromeister Brobeil gekauft, der dort sein Geschaft einrichtete. In dem dritten Haus hatten der Landrat und die Staatsbediensteten ihre Amtsräume. Die Häuser eins und zwei waren durch einen überdachten Gang miteinander verbunden, den man die 'Beamtenlaufbahn' nannte. Dieses Haus wurde an die jetzige Landesschadenhilfe verkauft, die es abreißen ließ, einen Neubau errichtete, in dem 1963 Geschäfte (Tebbe, Drogerie) und Büros vor allem für die Landesschadenhilfe eingerichtet wurden.

10. Dieses Gebäude diente der Sparkasse ab 1868 als Geschäftshaus. Nachdem in der Vogteistraße 7 ein moderner Neubau errichtet und 1966 bezogen werden konnte, wurde das Haus abgerissen.

11. Eine der ersten Sparkassen Deutschlands wurde im Jahre 1838 von dem Oberamtmann von Quintus Icilius gegründet. Diesem verdienstvollen Verwaltungsbeamten setzten seine dankbaren Bürger ein Denkmal (links im Bild) mit der Inschrift: Oberamtmann Heinrich Guichard genannt von Quintus Icilius geboren 6. Mai 1798 gestorben 19. Mai 1861. Dem Andenken des deutschen Mannes von thatkräftiger aufopfernder Liebe jUr die Menschheit, fûr sein Vaterland und fiir sein Amt in tiefer Verehrung und Dankbarkeit gewidmet von den Eingesessenen des Amts Fallingbostel und der Landgemeinden des Kirchspiels Soltau 1861. Das Denkmal mußte, als die Bundesstraße 209 ausgebaut wurde, seinen Standort um einige Meter verändern.

12. Fallingbostel liegt in einer landschaftlich reizvollen Umgebung. Sie loekte schon vor der Jahrhundertwende 'Fremde' nach hier. Die Kinder nannten sie 'Luftschnapper'. Diese Besucher waren noch nicht von der Unrast unseres Zeitalters geplagt und gehetzt. Sie kamen nach hier, weil sie die Heide liebten und sich bei den gastfreundlichen Heidjem wohlfühlten. Die an der Entwicklung der heimisehen Wirtschaft interessierten Personen erkannten bald die Bedeutung des Fremdenverkehrs und gründeten bereits 1899 den Verkehrsverein.

13. Der Nebenanlageverband der alten Amtsvogtei Fallingbostel umfaßte den Bezirk dieser Vogtei mit ftinfunddreißig Gemeinden und die Gemeinde Vorwalsrode. Ihm oblag es, insbesondere Pflichten zu erfüllen, die die Leistungsfähigkeit einer einzelnen Gemeinde überschritt. Nachdem im Laufe der Zeit diese Aufgaben auf den Landkreis übergegangen waren, beschloß der Verband am 7. März 1951 seine Auflösung. Aufnahme der Vertreter des Nebenan1ageverbandes von 1912: Fuhrhop - Fuhrhop, JägerBornrnelsen, Landrat Rotberg. Rendant Moormann, Müller - Woltem, Grünhagen - Brockhof', Eimers Bommelsen. Vollmer - Honerdingen, Schwaar - Hoyersmühlen, Fritz Gehrkens - Fallingbostel, Hoops Uetzingen, Utsch - Fallingbostel, Meyne - Ostenholz, Heinrich Helmke - Idingen und Fritz von der Wroge - Oerbke.

14. Ja, zu Opas Zeiten standen an allen Straßen der Gemeinde hohe Linden. Sie boten Nahrung für die Bienen. Der Lindenblütenhonig war sehr gefragt. Die Straßen waren - wenn überhaupt - mit 'Katzenköpfen' gepflastert. Man nannte es später 'Hermann-LÖns-Gedächtnis-Pflaster'. Das Gasthaus Köning wurde erheblich urn- und zu einem Hotel ausgebaut. Seit 1979 wird es als Altenheim genutzt.

15. In die Privatschule schickten die wirtschaftlich besser gestellten Bürger ihre Kinder. Der Unterrichtsstoff war anspruchsvoller als in der Volksschule, insbesoudere wurden auch Frerndsprachen gelehrt. Die Lehrer waren überwiegend Kandidaten der Theologie, die Pastor werden wollten. Außer ihnen erteilten aber auch Fachlehrer der Volksschule Unterricht. Die mittlere Reife konnte nur an einer höheren Schule erworben werden. Die Privatschule wurde 1898 gegründet und am 31. März 1912 aufgelöst. Die Unterrichtsräume befanden sich im Haus des Heinrich Kruse in der Hindenburg Straße, das 1967 abgerissen wurde. Hier entstand die Stadt-Apotheke, Zu dern letzten Jahrgang gehörten:

Erna und Willi Neddenriep, Heini Wildung - Idingen, Siegfried Rautmann, Herbert Wildung - Walsroder Straße, Otto Heidemann, Carsten Helmke - Idingen, Herbert Wildung - Vogteistraße, Lehrer Krusius, Leni Rubach, Berta Müller, Anneliese Rautmann, Kurt Beiersdorf, Fritz Schlimm, Willi Wildung und Paul Braune.

Gruss an die Heimat.

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16. Die Brüder Friedrich und August Freudenthal wurden in diesem Haus geboren. Friedrich am 9. Mai 1849 und August am 2. September 1851. Heute steht dem Haus gegenüber die Kreisverwaltung. Friedrich starb in Fintel und wurde fast achtzig Jahre alt. August dagegen war nicht mal siebenundvierzig Jahre, als er das Zeitliche segnete. Beide Brüder haben das Land zwischen Weser und Eibe und dessen Bewohner durch ihre Gedichte und Erzählungen bekannt gemacht. Wohl am bekarmtesten ist das Lied: 'Et wör een Sündag hell und klor, kum schöner als een Dag in Johr.' Dankbar haben die Fallingbosteler die Verdienste ihrer beiden Söhne anerkannt und ihnen in der Lieth, dem Waldhang an der Böhme, ein Denkmal gesetzt. Ihr hundertster Geburtstag wurde in Fallingbostel festlich begangen. Die Bevölkerung nahm regen Anteil.

17. Friedrich FreudenthaI verbrachte seine Kindheit bei seinen Großeltern in Finte!. Der Großvater war Lehrer und war erfreut über seinen wissendurstigen Enkel, der nach seiner Schulzeit eine zweijährige Lehre irn Kontor eines Gerichtsvogts absolvierte. Danach wurde er Soldat, erhielt wegen Tapferkeit vor dem Feind das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde als Ganzinvalide in die Heimat entlassen. Nachdem er sich in mehreren Berufen versucht und Amerika vor Heimweh wieder verlassen hatte, wurde er 1888 Redakteur und gab 1895 zusammen mit seinem Bruder August die Zeitschrift 'Niedersachsen' heraus, die große Beachtung fand. August FreudenthaI (geboren 2. September 1851, gestorben 6. August 1898 in Bremen), dem der Beruf des Lehrers nicht zusagte, widmete sich ausschließlich der Schriftstellerei und der Dichtkunst und wurde Redaktionsmitglied der 'Bremer Nachrichten'.

18. Das ist eine Aufnahme von dem Bau der Eisenbahnbrücke aus dem Jahre 1895 in der Nähe des jetzigen Hallenbades. Kantor Hogrefe schrieb in der Schulchronik: Aus allen Himmelsgegenden strömten die Eisenbahnarbeiter herbei. Es war der Auswurf der Menschheit. Dieser 'Auswurf" war seinerzeit in einer Baracke auf dem Weinberg untergebracht. An dieser Stelle wurde 1925 für einen Neubau ausgeschachtet. Hierbei fand man das Skelett eines Menschen. Eine Bestätigung der Auffassung des Kantors?

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