Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Ullner
Gemeente
:   Fallingbostel
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0186-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fallingbostel in alten Ansichten Band 1'

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29. Fallingbostel, das Paradies der Heide, hat seinen Sohn Wilhelm Asche zu solchen Versen beflügelt:

Schones Fallingbostel, singe, preise deine Lieblichkeit und in alle Herzen dringe Ruhm vom Paradies der Heid!

Deine Heide, traumverloren, hat wie eine Göttermacht dien zum Badeort erkoren, der den Kranken Heilung schafft.

Deine lichten Waldeshöhen, deine Lietn im Sonnenstrahl sind ein ewig Nievergehen in dem schonen Böhmetalf

Heimatstadt, dein lieblich Walten preise ich, und weithin tön's; 'Mog der Himmel dich erhalten, Stadt am Grabe Hermann Lonsl'

Unser Bild zeigt die frühere Kirchenwiese. Inzwischen ist aus ihr ein Kurpark geworden.

30. Links im Bild ist der ehemalige Pferdestall der Mühle zu sehen, in dem im Zeitalter der Motorisierung längst keine Pferde mehr stehen. Rechts von der Kirche steht seit 1848 das Küsterhaus, Es wurde bis zum 30. März 1912 vom Kantor Hogrefe bewohnt. Ende 1920 tauschte der damalige Mühlenbesitzer Rubach dieses Grundstück mit der Kirche gegen das in der Soltauer Straße 12, in dem sich jetzt ein Kinderhort befindet.

31. Etwa im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende wurde diese Aufnahme gemacht. Links von der Brücke befand sich die Lohgerberei und die Ölmühle. Rechts der Böhmebrücke befand sich die zur Mühle gehörende Sägernühle, die dem später errichteten Silo Platz machen mußte.

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32. Bliek auf die Vorbrück und die Lieth im Jahre 1904. Rechts die Mühle, Lohgerberei und Pension Thies, Treppenspeicher, Pension Stadie, ehemalige Volksschule.

Gruss aus Fallingbostel.

33. So sah die Brücke über die Böhme im Jahre 1903 aus. Sie war die einzige mit Fahrzeugen befahrbare Brücke in Richtung Soltau. Die Aufnahme strahlt ruhige Gelassenheit aus. Offenbar hatte man damals mehr Zeit als heute. Der Esel gehörte zur Mühle Rubach - rechts im Bild mit Sägemühle und Ölmühle. Die Brücke wurde am Montag, dem 16. April 1945, von deutschen Soldaten auf dem Rückzug gesprengt. Der Vorrnarsch der Engländer sollte dadurch verzögert werden. Seit 1979 wird die Brücke verbreitert, weil sie den ständig wachsenden Verkehr nicht mehr verkraften kann.

34. Mitten in der Stadt liegt der Hof Wildung, der sogenannte Wittenberghof, der von der derzeitigen Familie Wildung seit mehr als dreihundert Jahren bewohnt wird. Dreimal brannte er ab: 1784, 1853 und zum letzten Mal 1945. Es durfte beim Wiederaufbau nichts modernisiert werden. Das verlangte die Besatzungsmacht. Ein interessanter Vorfahr war Hans Jürgen Wildung, der 1812 im Wittenbergshaus geboren wurde und gewissenhaft die Familienchronik flihrte. Vermutlich aus Sparsamkeit benutzte er hierfür zum Teil die leeren Seiten im 'Schreib- und Comptoir-Kalender' der damaligen Zeit. Ein großer Teil seiner Aufzeichnungen fiel1945 den Flammen zum Opfer.

Pension Niedersadlsen. Fallingbostel

35. Mit eine der ältesten Pensionen war die 'Pension Niedersachsen' in der Soltauer Straße 1, die von der Familie Thies seit 1910 geführt wurde. Als im April 1945 die Brücke über die Böhme gesprengt wurde, geriet auch die Pension in Flammen und brannte auf. Heute steht auf dem Grundstück ein Einfamilienhaus eines Nachkommen der Familie Thies.

36. Dieses Haus erkennt man heute kaum wieder. In dem kleinen Laden wurden einstmals Uhren und Silberwaren verkauft. Vor dem Haus stand die 'Lästerbank'. Auf der saßen nach getaner Arbeit die Hausbewohner und beobachteten die Vorübergehenden. Sie registrierten, wer mit wem, welches Kleid getragen wurde oder ob der Hut noch modern sei. Sohn Georg Bühring übernahm nach dem Ableben seines Vaters das Geschaft und das Grundstück, baute es erheblich aus und stockte es auf. Heute haben 'Das süße Kaufhaus' und ein Fotograf darin ihre Geschäftsräume.

37. Als Uhrmacher und beeidigter Auktionator war Georg Bühring (1855-1935) in der Heidmark weit und breit bekannt. Er war ein humorvoller Mensch und leitete die Versteigerungen mit großem Geschick. Die Versteigerungen erfreuten sich allgemein eines guten Besuches. Bekannte und Freunde nutzten die Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch. Hierüber wurde auch oft das Bieten vergessen. Schorse Bühring mahnte dann 'höge rup'. Diese Aufforderung war allseits bekannt und oft konnte man hören: 'Höge rup, secht Bühring.'

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38. Georg Bühring hatte vom 1. April 1900 bis zum 25. Februar 1934 den Oberbefehl über die Freiwillige Feuerwehr. Diese mehr als drei Jahrzehnte geleistete Tätigkeit für seine Gemeinde ist ein schöner Beweis selbstloser Hilfsbereitschaft. Sie wurde 'Auf Befehl Seiner Majestät Des Kaisers und Königs' entsprechend gewürdigt. Das war nicht alltäglich. Sein Sohn Georg setzte die Feuerwehrtradition in der Familie fort, war dreizehn Jahre Kommandant und wurde dann zum Ehrenbrandmeister ernannt.

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