Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Fallingbostel in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Ullner
Gemeente
:   Fallingbostel
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0186-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fallingbostel in alten Ansichten Band 1'

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69. In dem ersten Haus rechts betrieb Erna Wittenberg einen Handel mit Büchern, Zeitschriften und Schreibmaterialien. Ihr Bruder Friedel Wittenberg hatte dort seine Malerwerkstatt, Beide Betriebe existieren nicht mehr. Das Haus wurde modernisiert und eine Eisdiele und ein Friseurgeschäft eingerichtet. Links im Bild die alte, inzwischen abgerissene Sparkasse. Das zweite Haus auf der rechten Seite war früher Gasthof Schlimm, heute der Amtshof.

70. Das Hotel 'Zur Lieht' (rechts im Bild) bestand seit 1752. In dem Saal des Hotels wurden alle größeren Festlichkeiten gefeiert. Es wurde Ende der sechziger Jahre abgerissen. Auf dem Gelände entstanden das Hotel garni 'Karpinski', die Gastwirtschaft 'Löwenbräu', ein großer gewerblich zu nutzender Raum und noch einige Geschäfte. Im Hintergrund der aus dem Jahre 1910 stammenden Aufnahme ist die alte Sparkasse zu sehen,

71. Im Hintergrund der ehemalige 'Heidekrug' mit 'Deneckes gute Stuben'. Das Gebäude wurde Anfang der siebziger Jahre abgerissen, um die Bundesstraße 209 verbreitern zu können. Auf dem nicht für die Straße benötigten Gelande errichtete die Firma Biihring und Sohn neue Geschäftsräume (Optik, Uhren, Goldwaren. Reforrnhaus). Rechts auf der Ansichtskarte der zum Hotel 'Zur Lieth' gehörende Saal.

72. Das Haus Walsroder Straße 7 ist erheblich verändert worden. Die Schlachterei Prigge wurde vom Schlachtermeister Korte erworben, nachdem das Ehepaar Prigge sich zur Ruhe setzte, Korte erweiterte und modernisierte die Schlachterei und richtete einen Schnellimbiß ein. Außerdem wurden Räume für ein weiteres Geschäft gebaut. Der kleine Bach, der am Hause vorbeifließt, heißt inoffiziell bei den Einheimischen immer noch 'Priggenbach', Am Schützenfest spielt dieser kleine Bach noch heute eine Rolle. Er ist die Gemarkungsgrenze für die einzelnen Züge des Schützenvereins.

73. Eine Ansicht vor dem Zweiten Weltkrieg. Vor 'Priggen Bach' vereinen sich die Düshorner und die Walsroder Straße. Links vorn im Bild der Zaun von Wildungs Hof und das Wohnhaus von Heinrich Stöckmann, dem damals auch die Gastwirtschaft 'Heidekrug' gehörte. Das Haus wurde überbaut und anschließend weitere Geschafte errichtet (Mode- und Lederwaren Hinze, Rauchwaren und Zeitschriften Dux, Frischwaren, Lebensmittel Beerrnann, Bäckerei-Konditorei Grupe, Malereigeschäft Bargholz, Trendshop-Damenkonfektion). Vor dieser Zeit war hier Gartenland und eine Scheune, die von dem Malermeister Wittenberg genutzt wurde. Die Fahrbahnen hatten schon 'Plaster', die Fußgänger mußten sich mit Sandwegen begnügen.

74. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges hielten die Schulkinder in der Deiler Heide ihr Sportfest ab. Geleitet wurde die Veranstaltung von den Lehrern Westermann und Volbers. Mit Klassenfahnen zogen sie zur Wettkampfstätte und trugen dort ihre Kampte in der Leichtathletik aus. Das Haar der Jungen war kurz geschoren. Auf dem Bild ist jedenfalls keiner mit einer 'Tolle' zu sehen.

75. Der berittene Gendarm Schilling wohnte bei dem Schneidermeister Helmke in der Walsroder Strafse, der auch noch eine Pension für erholungssuchende Fremde betrieb. Schilling kam mit der Bevölkerung gut zurecht, obwohl er im Ersten Weltkrieg auch Kontrollen bei den Landwirten durchführen mußte. Im sogenannten Steckrübenjahr 1917 durfte kein Brotgetreide an das Vieh verfüttert werden. Das hatte Schilling zu überwachen. Unsere Aufnahme zeigt die Familie Helmke mit Schilling in Dienstuniform und Mitgliedern des Radfahrvereins. Heute wird das inzwischen ausgebaute und erweiterte Gebäude als Alters- und Pflegeheim genutzt.

76. Der über eintausend Jahre alten Gerichtslinde in Broek, unweit von Fallingbostel, soll zum Schluß gedacht werden. Sie ist bei dem großen Sturm 1972 abgebrochen. Der Verkehrsverein Dorfmark pflanzte inzwischen eine neue. Die alte Linde war schon vor vielen Jahrzehnten innen so hohl, daß mehrere Schulkinder in ihr Platz hatten. Trotzdem war sie in jedern Jahr voll grüner Blätter.

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