Feucht in alten Ansichten Band 1

Feucht in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl-Ludwig Walz
Gemeente
:   Feucht
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2596-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Feucht in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Das Gasthaus 'Nürnberger Hof' besteht in wenig veränderter Form noch heute. Hier sehen wir es Anfang der zwanziger Jahre. Der Hof und die angrenzende Hauptstraße sind noch gepflastert. Ein altertümlicher Lastkraftwagen mit der Aufschrift 'HolzwarenFabrik .. .' steht am Gehsteig; vermutlich ist der Fahrer eingekehrt.

easthaus zum NOrnberger Hof von Johann Heerdegen

20. Nachdem der Häuserbestand in Feucht vom 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur ganz geringfügig angewachsen war, setzte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auf einmal eine starke bauliche Expansion ein. Ansatzpunkte dafür waren die Ausfallstraßen, wie zum Beispiel die Bahnhofstraße und (hier) die Schwabacher Straße. Das Foto zeigt uns ein vermutlich um die Jahrhundertwende erbautes Wohnhaus der Familie Pöllot, Es steht noch heute, wurde aber beim Renovieren etwas verandert.

Gruss aus Feucht .

.?? :''';- -" ...?

l

Bierbrauerei Kitzmüller.

21. Die 'Bierbrauerei von J. Kitzrnüller' hat eine uralte Tradition. Ursprünglich war sie das GemeindeBrauhaus gewesen, in das die Bauern Hopfen und Malz brachten und dann das fertige Bier für ihren Eigenbedarf erhielten, Dann kam das Anwesen in Privatbesitz und wurde zur Privatbrauerei mit Gastwirtschaftsbetrieb. Vor dem Haus standen zwei lange Sitzbänke und ein Tisch, wie hier zu sehen ist. Das Gebäude wurde zwischenzeitlich mehrmals umgebaut und dient heute als Wohn- und Geschäftshaus (Supermarkt). Das mit zum Anwesen gehörende Sandsteinhaus (dahinter, Giebel zur Straße) wurde abgerissen,

22. Diese Ansichtskarte ist im Original prächtig koloriert. Besonders reizend wirkt das Einschub-Bild unten links. Wir sehen hier eine herrschaftliche Kutsche auf der Hauptstraße am Forstamtshügel, Das große Bild wurde von einem Baum an der Bahnhofstraße fotografiert. Man sieht noch viele Wiesenstreifen an der Bahnhofstraße und der Nürnberger Straße (links). Um 1900 war also Feucht wirklich noch 'grün', Heute hingegen dominiert das Grauweiß des Betons und das Schwarz des Teers; ein 'grünes Feucht' gibt es nur noch in Werbeprospekten,

23. Hier tut sich uns ein weiterer Bliek vom Forstamtshügel über die Hauptstraße Richtung Ortskern auf. Man beachte hier die großen landwirtschaftlichen Wagen in der Nähe des Hirtenhauses (links). Rechts mit dem Dachtürmchen sieht man das Anwesen Hofmann/Schwierzock, das vor dem Ersten Weltkrieg im Garten des Hauses mit der alten Nummer 55 (heute Bücherstube Klein) erbaut wurde. Der Telegraphenmast links wirkt fast wie ein kleines Kunstwerk; auch er gehört längst der Vergangenheit an,

24. So sah das heute als Musikschule genutzte, gemeindeeigene sogenannte Zeidelgerichtsgebäude in den zwanziger Jahren aus, Es war damals ein Bauernanwesen mit angebautem Stall (rechts). Erbaut wurde das früher zum Zeidlerschloß gehörende Haus anno 1711. Einige wenige Male wurde darin höchstwahrscheinlich das Zeidelgericht abgehalten; doch kann man streng genommen nicht von einem echten Gerichtsgebäude sprechen. Die Marktgemeinde Feucht ließ das Haus vor wenigen Jahren hervcrragend instandsetzen,

25. Beherrschender Mittelpunkt im Feuchter Ortskern ist die evangelische St-Jakobs-Klrche, die 1848/49 erbaut und nach teilweiser Zerstörung durch Brandbomben im August 1943 nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt wurde, Bemerkenswert sind die sogenannten Scharwacht-Türmchen am Dach des Kirchturms. Sie zeigen an, daß der Kirche früher auch einmal eine Verteidigungsfunktion zukam (zusammen mit dem umgebenden, einst vollständig ummauerten Kirchhof). Rechts sieht man ein bis heute erhaltenes Fachwerk-Nebengebäude; halblinks steht die (inzwischen abgerissene) ehemalige Gemeindeschmiede.

26. Nach dem Ersten Weltkrieg gründeten ehemalige Soldaten und Offiziere den 'Stahlhelm-Bund, dessen Fahnensymbol die Reichskriegsflagge des alten deutschen Kaiserreiches war. Auch in Feucht hatte diese Organisation Mitglieder und Freunde. Um 1930 wurde dieses Foto aufgenommen, das 'Stahlhelm-Leute mit der Reichskriegsflagge an der Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße zeigt. Der Garten rechts oben fiel leider vor einigen Jahren der neuen Friedrich-Ebert-Straße zum Opfer.

-

.-

t-_.~ .?.... -

-~

_..-

27. Die 'Restauration von Friedrich Reither' (Aufnahme um 1920) wurde etwa Mitte der dreißiger Jahre in Gasthof 'Dreilinden' umgetauft und ist unter diesem Namen sicher noch manchem Feuchter bekannt, Ursprünglich war dies eine reine Bierbrauerei ohne Wirtschaftsbetrieb gewesen, wie hier der kaum lesbare Untertitel 'vormals Liedelsche Brauerei' andeutet. Im links zu sehenden kleinen Laden hatte die Konsum-Genossenschaft (heute Condi) ihre erste Verkaufsstelle in Feucht. Das reizvolle Fachwerk dieses Hauses war zur Zeit der Aufnahme überputzt, Es wurde später wieder freigelegt.

Partie aus feucht

28. Diesen Ausblick hatte man von der heutigen Talstraße im Gauchsbachgrund um 1910. Links sieht der Leser die ihm mittlerweile wohlbekannte St-Jakobs-Kirche; rechts schaut das Tucher-Schloß zu uns herüber. Die hier abgebildeten Gauchsbach-Wiesen sind bis heute großenteils erhalten, weil hier ein kleines Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurde. Allerdings ist nun ein Teil abgezäunt, und entlang des Gauchsbaches verläuft ein Weg. Am Rande des Wiesengrundes errichtete man zwischenzeitlich einige neue Häuser, unter denen das gemeindeeigene Altenwohnheim optisch dominiert.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek