Feucht in alten Ansichten Band 1

Feucht in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl-Ludwig Walz
Gemeente
:   Feucht
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2596-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Feucht in alten Ansichten Band 1'

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29. Vom Hofe des ehemaligen Tucher-Schlosses ('Nürnberger Hof) läßt uns dieses Foto von Guido von Volckamer vom Jahre 1894 zum Pfinzing-Schloß jenseits des Gauchsbaches hinüberblicken. Man beachte auch das riesige Bierfaß halblinks, den alten Wagen und die Stapel an Brennholz unterschiedlicher Qualität (gewöhnliche Holzscheite, dünnes Astholz, Stock- und Wurzelholzstücke).

30. Eine der größten Brandkatastrophen in Feucht ereignete sich im Jahre 1923. Zwei neben dem Rathaus gelegene Wohnhäuser (alte Nummer 44 und 45) fielen ihr zum Opfer, ebenso die dazu gehörenden Nebengebäude. Das rechte Gebäude war das Wirtshaus 'Goldener Hirsch' gewesen, an dessen Stelle dann 1923/24 das Wohn- und Geschäftshaus Lutz errichtet wurde. Hinten sehen wir in der Mitte das 1906 erbaute Haus der Familie Sailer, Links daneben sieht man eine schöne Linde, die im Wirtsgarten der Gaststätte Reither ('Dreilinden') stand und nach dem Zweiten Weltkrieg leider einem Ladengebäude weichen mußte.

"Café Walz".

31. Das Café Walz an der Feuchter Hauptstraße war von 1911 bis Mitte der zwanziger Jahre ein beliebter Treffpunkt flir Sonntagsausflügler von Nürnberg. Auch die Feuchter selbst setzten sich bei schönem Wetter gerne in den fliederumrankten und von Kugelakazien beschirmten Garten, der nach dem Zweiten Weltkrieg leider einen flachen Ladenanbau weichen mußte, Im früheren Café ist heute das Hausratgeschäft Grimm untergebracht. Das rechts dahinter sichtbare Bauernanwesen Grasser wurde in den späten sechziger Jahren abgerissen.

32. Vom Anwesen meines Großvaters Adam Walz bot sich um 1914 die hier abgebildete Ansicht der rechten Seite der Hauptstraße, Das Sandstein-Haus ganz rechts fiel den Fliegerbomben in der Brandnacht vom 10. auf den 11. August 1943 zum Opfer. An seiner Stelle wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der katholische Kindergarren errichtet. So ziemlich in der Mitte des Bildes sieht man noch eine langst verschwundene Waage, bestehend aus Wiegeplatte und Hüttchen mit Gewichts-Skala,

33. Oben: Das leider durch Retuschierungen etwas undeutlich gewordene Bild wurde um 1910 aufgenommen, als gerade Feuchter Kirchweih gefeiert wurde. Dieses Fest fällt immer in die zweite Hälfte des Monats Juli und spielte sich in Feucht früher als Straßen- und Gasthaus-Kirchweih ab. Wir sehen hier in der Mitte an der Einmündung der Fischbacher Straße in die Hauptstraße das Kirchweih-Karussell,

Unten: Um 1930 bildete immer noch das Karussell den Hauptanziehungspunkt für alle Feuchter Kinder, wie dieses Bildehen zeigt,

34. Links steht das heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzte Anwesen Hirschmann in der Altdorfer Straße/Ecke Mittlerer Zeidlerweg. Es wurde in der Mitte des vorigen Jahrhunderts erbaut und hat ein sogenanntes Walmdach. Das Erdgeschoß wurde später durch Ladeneinbauten verandert. Der ehemalige Stall (ganz links) wurde in eine Werkstatt verwandelt; auch der stolze Misthaufen ist längst verschwunden. Im Hintergrund sieht man ein weiteres altes Haus, das wohl aus dem späten 19. Jahrhundert stammt. (Foto: F.A. Nagel, 1914; Hochbauamt Nürnberg.)

35. Hier hat sich eine Hochzeitsgesellschaft im Hof der Gastwirtschaft 'Schwarzer Adler' dem Fotografen gestellt (Zeitraum etwa 1907 oder 1908). Die etwas korpulenten Frauen, zwischen denen übrigens mein Großvater Adam Walz hervorlugt, tragen noch die alte fränkische Sonntagstracht. Die jungen Frauen und die 'Brautjungfern' haben dagegen mehr nach der Mode orientierte Kleider an, Links oben sieht man noch einen alten Sandsteinbogen, der beim Anbau der Nebengebäude teilweise abgeschnitten wurde.

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36. Dieses stattliche Gebäude stand in der Fischbacher Straße. Es wurde um die Jahrhundertwende errichtet und diente zunächst als Haushaltungsschule für junge Mädchen. Später war das Haus eine 'Industrieschule' , worunter wohl eine Art Berufsschule für junge Industriearbeiter und Handwerker zu verstehen ist, Im Zweiten Weltkrieg wurde dann in dem Gebäude ein Notlazarett für Soldaten eingerichtet, Der englische Bombenangriff in der Nacht vom 10. auf den 11. August 1943 führte zur völligen Zerstörung des Hauses, Heute steht dort der evangelische Kindergarten,

37. Hier sehen wir einen Schlafsaal der Haushaltungs- und spateren Industrieschule Feucht. Der Unterricht über Koehen und Haushaltsführung wurde offenbar von evangelischen Schwestern erteilt. Jedenfalls heißt es auf der Rückseite der hier abgebildeten Karte: Feucht, den 25. Juni 1916. Lieber Onkel. Mir gefällt es sehr gut bei den tieben Schwestem, und ich will fleißig lemen, damit ich Mama recht helfen kann: Deine dankbare Nichte Hannchen.

Feucht

Total

38. Oben: Das Forstamt Feucht wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ganz aus wohlgefügten SandsteinQuadern erbaut. Es wurde von der Staatsforstverwaltung vor einigen Jahren vorbildlich renoviert und ist heute ein Schmuckstück Feuchts. Man beachte auch den damals kunstvoll gestalteten Forstamts-Garten,

Links: Ein in Feucht tätiger Forstbeamter war der königlich bayerische Förster Wilhelm Moosmüller, den wir hier auf einem Foto von 1898 sehen.

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