Feucht in alten Ansichten Band 1

Feucht in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl-Ludwig Walz
Gemeente
:   Feucht
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2596-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Feucht in alten Ansichten Band 1'

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49. Oben: Die auf dem vorigen Bild zu sehenden Sandstein-Quader wurden 1898 entfernt. Die Gauchsbaehbrücke erhielt stattdessen ein durchgehendes Eisengeländer. Im Hintergrund sieht man rechts Tische und Bänke vor dem Gasthof 'Schwarzer Adler'.

Unten: Hier sehen wir die gleiche Perspektive wie oben, doch erneut ein paar Jahre später, Woran man dies erkennt? Nun, an der neuen Gartenlaube links, die erst um 1960 abgerissen wurde. Man achte auch auf den Maibaum rechts, dessen Krone leider nicht mehr zu sehen ist.

Am Gauch haeh

Brücke

50. Diese Aufnahme stammt vom 25. August 1928 und ist in zweifacher Sicht von dokumentarischem Wert Da sehen wir einmal im Hintergrund zwei inzwischen verschwundene Häuser: den Gasthof 'Krone' mit seinem Wirtsgarten und daneben ein kleines Wohnhäuschen (heute Radio Bauer). Daneben bemerken wir im Vordergrund BohIenwände am Gauchsbach und frisch aufgeworfene Erde, Im August/September 1928 wurde nämlich das Gauchsbach-Bett ausgebaggert und in Steine gefaßt, Heute ist der Gauchsbach an dieser Stelle gänzlich unter einer Betondecke verschwunden.

51. Hier sehen wir auf dem Abzug eines Glas-Negativs von 1926 eine weitere Feuchter Ortsansicht, diesmal von jener Gegend aus betrachtet, in der sich heute die Kreuzung Schwabacher Straße/ Friedrich-Ebert-Straße befindet. Man überblickt den weiten Gauchsbach-Grund und sieht am Horizont die markanten Feuchter Gebäude herausragen, Eine Erklärung ist für den aufmerksamen Leser wohl nicht mehr nötig.

52. Hier sehen wir den alten Gasthof 'Schwarzer Adler' in voller Größe. Ursprünglich war das eine Brauerei gewesen, Erst um die Jahrhundertwende wurde das sogenannte Gastwirtschaftsrecht vom Rathaus (dem früheren Postwirtshaus 'Schwarzer Adler') auf dieses Anwesen juristisch übertragen und so konnte dann eine Gastwirtschaft eingerichtet werden. Leider wurde das altehrwürdige Haus vor kurzem vollkommen abgerissen.

53. Zu Großvaters Zeiten - wie man so schön sagt - hatte man für Straßenbäume eindeutig mehr übrig als heute. Die Feuchter Hauptstraße war zwar wie alle Ortsstraßen keine baumgesäumte Allee, doch standen in gewissen Abstanden immer wieder Einzelbäume oder auch Baumgruppen an ihrem Rand. Hier sehen wir Kugelakazien in Höhe des heutigen Reformhauses Gawollek. Für Fußgänger war das Laufen auf dem breiten Gehweg damals noch ein Vergnügen; heute darf man sich zwischen Autos hindurchzwängen und muß Abgase einatmen.

54. Schräg gegenüber dem Gasthaus 'Münchner Hof der Familie Kitzmüller befand sich bis 1952 ein kleines Bauernhaus, das im Mittelalter Kirchenbesitz gewesen war. 1953 wurde dann ein mehrstöckiger Neubau errichtet, in dem heute ein Friseurgeschaft untergebracht ist. Unten in der Mitte sieht man bei genauerer Betrachtung einen kleinen Brunnen, Einen ähnlichen Wasserspender gab es auch beim evangelischen Pfarrhaus; und hinzu kam noch der größere Brunnen am Marktplatz. Auf diese Weise war die Versorgung der Bevölkerung mit Trink- und Brauchwasser gewährleistet.

55. Am Marktplatz befand sich Ende des vorigen und Anfang dieses Jahrhunderts die Gemischtwarenhandlung meines Urgroßvaters Friedrich Walz. Er hatte als über 50jähriger aus Verärgerung über den allzu militärischen Dienstbetrieb die sichere Polizistenlaufbahn aufgegeben und schuf sich mit diesem Kramerladen eine neue Existenz. Das etwas verwinkelte, nicht übermäßig schöne Sandstein-Haus wurde vor einigen Jahren abgerissen.

Regensburgerstr. mit Marktplatz

56. Das längliche Haus in der Mitte dieses Bildes war einmal die Feuchter Gemeinde-Schmiede gewesen, Später ging sie in Privatbesitz über, wurde aber weiter als Schmiedewerkstatt genutzt. Das nur zweimal aufgeführte Festspiel 'Der Zeidelschütze' von Sigmund von Kreß begarm mit einigen Szenen vor beziehungsweise in der Schmiede. Leider wurde das Haus abgerissen, doch hat man den Neubau mit schönen Fachwerk geschmückt,

57. Im 'Café Frikker' an der Ecke Hauptstraße/Marktplatz wurden nur Tee, Kaffee und Milch ausgeschenkt. Alkohol war dort verpönt. Einige Zeit war in diesem Haus auch die Feuchter Post untergebracht, Die schönen Kastanien vor dem Haus sind längst gefällt, und auch die elegante Einrichtung des Café-Gartens ist schon lange verschwunden,

matFtplaß·

Gruss

aus

Fauch

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58. Diese Ansicht des Marktplatzes zeigt uns links den stattlichen Gasthof Rupprecht (heute Bernet), der in der Bombennacht vom 10. auf den 11. August 1943 schwer beschadigt wurde, Nach dem Zweiten Weltkrieg erbaute man dort ein Wohn- und Geschäftshaus, Das kleine Häuschen daneben gehörte mit zum Anwesen Rupprecht beziehungsweise Bernet; nach seinem Abriß baute man das neue Gebäude als Doppelhans.

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