Flammersbach in alten Ansichten

Flammersbach in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Flammersbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3388-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flammersbach in alten Ansichten'

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6. Ein Bliek über das Dorf. Wir stehen an der alten Straße, oberhalb des Kantinenweges. Die genaue Datierung dieses Fotos ist nicht mehr möglich, doch dürfte es vor 1920 aufgenommen worden sein.

Die Vielfalt der Details lädt geradezu ein, sich mit dem Bild ein wenig ausführlicher zu beschäftigen. Der Betrachter darf dies ungestört tun; deshalb soll hier auf jeden weiteren Kommentar verzichtet werden.

7. Wir haben nun das Bild ein wenig näher herangeholt und den dargestellten Ausschnitt verengt. Deutlich erkennen wir jetzt im Tal den schmalen Lauf des Flammersbachs. Er unterquert an dieser Stelle das von den Häusern heraufführende Pfädchen. Es war das sogenannte Nachtwächterspfädchen, das den ganzen Dorfkern umgab.

Der Flammersbach! Er gehört zu der Vielzahl kleiner Rinnsale in unserer Gegend, die so schmal sind, daß sie ein halbwegs mutiger Schuljunge ohne größere Mühe zu überspringen vermag. So war auch der Flammersbach an keiner Stelle wesentlich mehr als einen Meter breit. Dennoch brachte er den Besitzern der Felder und Wiesen im Talgrund rechten Nutzen, diente er doch der regelmäßigen Bewässerung ihres Landes. Ganz vorn erkennen wir den Schieber, mit dessen Hilfe man das Wasser stauen und somit regulieren konnte. Der Weg des Baches ist äußerlich heute kaum mehr nachzuvollziehen, da er - seit mehreren Jahrzehnten in Rohre gezwängt - nun im wesentlichen unterirdisch verläuft.

Seine Quelle liegt im kleinen Tal zwischen den 'Buchen' und der 'Schieferkaute' , unterhalb der 'Bettelküehe'. Von dort floß er durch das Gebiet am Badeweiher , dann zwischen den Häusern der Familien Berg und Sohn entlang, beim alten Gemeindehaus unter der Straße hindurch, weiter im Tal bis zu 'Linn's Eek' und durch 'Die Weihern' bis zur 'Minervahütte' . Hier bog er nach Osten ab und mündete am oberen Beginn der 'Kälberwiese' in den Aubach.

8. Dieses eindrucksvolle Gebäude konnten wir schon in der Bildmitte der beiden voraufgegangenen Fotos bewundern, es ist das Haus Ortmann/Lehr.

Unter den abgebildeten Personen sind: Heinrich und Lina Ortmann (links vor dem Stall stehend), Amalie Kloft, die Kinder Maria und Walter Ortmann, Klara Kloft (zweite von rechts) und deren Schwester.

9. Sieht man von einigen mehr oder weniger ausgebauten Feldwegen ab, so war diese Straße bis zum Beginn der siebziger Jahre der einzige Zugang in unser Dorf. Dann erst wurde sie in ihrer Funktion durch die neuerbaute Straße zwischen 'Linn's Eek' und dem Ort abgelöst.

Das Fachwerkhaus vor uns gehörte Albert Klein; es steht nicht mehr. Rechts sehen wir die Häuser Kloft und Thomas. Aus Klofts Haus schaut des 'Malchen' dem Treiben des Fotografen interessiert zu.

Im Hintergrund sind der Höhenzug des 'Hinteren Seifen' und der 'Boden' zu erkennen.

Das Bild dürfte etwa 1920 entstanden sein.

10. Wir wissen nicht, ob es sich nach einem Kirchgang so ergab, oder ob sich die Männer für dieses Bild bewußt in Positur stellten. Bis auf die Person links vorn, bei der wir annehmen, daß es sich um Wilhelm Kloft handelt, lassen sie sich auch nicht eindeutig identifizieren. Die Aufnahme ist kurz vor dem Ende des Ersten Weltkriegs gemacht worden.

Leichter dagegen ist die Örtlichkeit zu bestimmen. Wir sehen rechts vorn das alte Gemeindehaus, dahinter Haus und Scheunen Hermann Kloft und Röttger und irn Straßenbogen das Haus Wahler. Auf der linken Seite stehen die Häuser Schneider (ganz vorn) und Merz.

Hinter dem Gemeindehaus fließt von rechts der Flammersbach unter der Straße hindurch.

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