Flammersbach in alten Ansichten

Flammersbach in alten Ansichten

Auteur
:   Hubert Georg Quarta
Gemeente
:   Flammersbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3388-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flammersbach in alten Ansichten'

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31. Ein Teil der Belegschaft des Steinbruches auf dem 'Bernbergskopf, 1933/34.

Im Fenster: Helmut Hahn. Darunter von links: Willi Neuser (Langenaubach), Emil Triesch, Franz Jung, Adolf Franz (Langenaubach), unbekannt, Emil Grisse (Langenaubach), Adolf Klaas (Langenaubach), Hermann Franz (Langenaubach ), unbekannt, Walter Held (Langenaubach ), Reinhold Wagner (Langenaubach) und Kar! Lehr.

In der vorderen Reihe von links: unbekannt, Walter Röttger, Theo Thomas, Emil Thomas, Willi Diehlmann, Heinrich Mülln, Albert Althof (Langenaubach), Kar! Sohn, Ewald Klein, Willi Fickinger und Willi Kadesch.

32. Dieses Foto dürfte zwischen 1927 und 1930 entstanden sein. Wir schauen vom 'Vorderen Seifen' auf das Dorf hinunter. Vor uns die neuerbaute Eisenbahnbrücke über dem 'Wiesengrund', die Kirche und das Häusergewirr von Haiger , und im Hintergrund erahnen wir das Dietzhölztal und die Berge der Struth.

Zur Rechten des Betrachters scheinen die kleinen Wagen der Seilbahn lautlos herabzuschweben. Doch wer ihren täglichen und unermüdlichen Weg vom 'Bernbergskopf' bis zum Bahngelände hinunter über viele Jahre hinweg mitverfolgt hat, erinnert sich daran, daß dies keineswegs geräuschlos vor sich ging. Im Gegenteil! Viele Flammersbacher haben sicherlich noch den nicht eben melodischen, manchmal ratternden, manchmalleicht quietschenden Ton im ühr, mit dem die 'Wägelchen' über die Befestigungspunkte an den Tragmasten hinwegglitten.

Die Seilbahn wurde im Jahr 1926, zugleich mit Inbetriebnahme der Bahnlinie Haiger-Breitscheid fertiggestellt, und die Anlage vierzig Jahre später mit der Schließung des Basaltsteinbruches im Jahre 1966 abgebrochen.

Unbekannt bleiben wird sicherlich die Menge der Tonnen von Basalt, die seit 1893, zuerst mit dem Pferdefuhrwerk, dann per Bähnchen und Gespann, zuletzt über vier Jahrzehnte aber mit der Seilbahn zur Verladestelle nach Haiger , später zum Flammersbacher Bahnhofsgelände, hinabgeschafft wurde. Es waren Pflastersteine, Bruchsteine, insbesondere aber Schotter in verschiedenen Größen - und so manche Straße, so manche Eisenbahnstrecke irgendwo in der näheren oder weiteren Umgebung verdankt sicher noch heute 'ihren Halt' den Basaltsteinen aus Flammersbach.

33. Bauern oder 'Landleute' (so lautete die amtliche Standesbezeichnung) waren unsere Vorfahren bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts allesamt. Erst im Personalregister der Schule aus dem Jahr 1835 finden wir die Berufsbezeichnung eines 'Schneiders Johann Jast Hof'. Wenn von nun an aber auch öfter neue Berufsnamen auftauchen, so blieben die Familien hier doch in der Hauptsache - oder nebenbei - weiterhin Landleute, kleine Bauern, wobei das Wort 'klein' betont werden muß. Denn viel gab der karge Boden an den Hängen rings um das Dorf nicht her. Es war meist steiniges Land minderer Güte, und nur im 'Wiesengrund' bis hin zur 'Linn's Ecke' war in guten Jahren ein besserer Ertrag zu verzeichnen.

Entsprechend bescheiden waren im allgemeinen auch die Höfe der Bauern. Die Häuser waren, wie wir schon gesehen haben, meist in bescheidenem Eichenfachwerk aufgeführt, die Gefache mit einem Gemisch aus Lehm und Weidengeflecht verfüllt, und bis in die zwanziger Jahre hinein überwiegend noch strohgedeckt.

Vergleichsweise behäbig wirkt das abgebildete Haus Paul Kloft. Wir sehen rechts den Wohnteil, anschließend Stall und Scheune. Die Personen auf dem Bild sind (von links): Hermine Kloft, Emma Kloft und Elise Haas. (Aufnahme: um 1907.)

34. Wilhelm Kloft und Sohn Paul vor dem Haus. Ein Foto von etwa 1908. Paul Kloft war von 1943 bis 1945 Bürgermeisterin Flammersbach und nach dem Zweiten Weltkrieg lange Jahre Mitglied des Gemeinderates.

35. Klein war die Gemeinde, klein war die zugehörige Gemarkung und entsprechend gering der Landbesitz der einzelnen Familien.

Im Jahr 1957 wird die gesamte Betriebsfläche für Flammersbach mit 331,96 Hektar (= 1327,84 Morgen) angegeben. Davon entfallen 60,1 Hektar auf Ackerland, 58,28 Hektar auf Wiesen und 190,78 Hektar auf Wald; der Rest waren Viehweiden und Gartenland. Davon befanden sich 149,71 Hektar in Privatbesitz. Frühe Bodenaufteilungen wurden nach 'Gewannen' vorgenommen, von jedem Gewann erhielt der einzelne Landwirt einen bestimmten Streifen zugewiesen. Die Bodenmaße waren die 'Rute' und der 'Morgen' (1 Rute = 25 Quadratmeter, 1 Morgen = 100 Ruten = V4 Hektar).

Zur Unterscheidung der Gewanne und Äcker dienten Grenzsteine (Marksteine). Durch Erbteilung wurden nach und nach die Gewannstreifen immer kleiner, es entstanden winzige Parzellen, deren Bearbeitung immer unwirtschaftlicher wurde. Da andererseits die Menschen in immer größerem Umfang Lohn und Brot in den verschiedensten Industriezweigen fanden, bestand - und besteht bis heute - kein echtes Interesse an einer grundlegenden Konsolidierung des Grundbesitzes für unseren Ort.

Ein wenig anders sieht es noch auf unserem Bild aus, das im 'Wiesengrund' vor dem Kantinenweg aufgenommen wurde, etwas unterhalb der Stelle, über die sich heute die Brückenbogen spannen.

Wir sehen eine Reihe von Familien bei der Heuernte. Der vorderste Wagen ist vollbeladen, das Heu wird mit Hilfe des 'Heubaumes' festgepreßt. Leider war es nicht möglich, das Jahr der Aufnahme und die dargestellten Personen näher zu bestimmen.

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