Flensburg in alten Ansichten Band 1

Flensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gert Uwe Detlefsen
Gemeente
:   Flensburg
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2718-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flensburg in alten Ansichten Band 1'

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97. Die Marienhölzung im Westen der Stadt ist seit eh und je Ziel erholungssuchender Flensburger. 1825 wurde hier eine ländliche Gastwirtschaft im klassizistischen Stil gebaut. Der Weg vom Nordergraben in die Hölzung hieß natürlich Marienhölzungsweg und wurde in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts mit vornehmen Villen bebaut. Die hier gezeigte Aufnahme entstand um 1900.

98. Flensburgs 'Flughafen' hat nur regionale Bedeutung, überwiegend für den Sportflugverkehr. Am 9. Juli 1911 führte der Flieger Schall den Flensburg ein Motorflugzeug vor. Von 1925 bis 1939 unterhielt die Lufthansa sogar einen Liniendienst von und nach Flensburg. Die kleinen, meist einmotorigen Flugzeuge nahmen neben einigen Passagieren auch Post mit. Das Foto stammt aus dieser Zeit. Dieser Hangar mußte längst modemen Hallen weichen,

99. Der Sonntagsspaziergang vieler Flensburger in den Kollunder Wald führte einst um die sumpfige Krusaumündung herum. Dann konnte der Weg über diese 1911 errichtete Brücke abgekürzt werden. Ab 1920 wurde sie zu einer Grenzbrücke. Der Grenzübergang an der Schusterkate (im Hintergrund) wird von einem dänischen und einem deutschen Zöllner (vorn) bewacht.

100. Durch die Abstimmung 1920 und der Abtretung Nordschleswigs an Dänemark wurde Flensburg zur Grenzstadt. An der Chaussee von Flensburg nach Apenrade - nun Aabenraa - entstand umnittelbar hinter Kupfermühle der Grenzübergang. Kleine Holzgebäude reichten für den eher bescheidenen Straßenverkehr in den Anfangsjahren aus. Geschäfte für Tabakwaren, Getränke aller Art und sonstiger Genußmittel gab es - auf dem 1925 entstandenen Foto zu sehen - schon damals.

Crusauer Kupfer- und Messingfabrik A. -0.

101. Die Geschichte der erst 1962 stillgelegten Krusauer Kupfer- und Messingfabrik geht in das Jahr 1682 zurück, Schon 1613 hatte der dänische König Christian IV. auch der 'Chruchs-Ove' - ein Kupferharnmerwerk - anlegen lassen, es wurde 1628 während des Dreißigjährigen Krieges von den kaiserlichen Truppen zerstört. 1629 baute der Flensburger Carsten Beyer es wieder auf, 1643 wurde es erneut zerstört, diesmal von schwedischen Truppen. 1647 nahm das Werk seinen Betrieb wieder auf, es brannte nur wenige Jahre später ab. Die 1682 errichtete neue 'Kupferrnühle' wurde zwar nicht mehr zerstört, erlebte aber in einer wechselnden Wirtschaftsgeschichte Höhepunkte wie auch Konkurse. Den Zenit der Bedeutung erlebt die Fabrik im Zuge des allgemeinen Aufstieges der deutschen Wirtschaft um 1900. 1913 fertigten etwa 250 Arbeiter Kupferrohre, Kupferplatten, Messingstangen, Feuerbuchsplatten für Lokomotiven und Kondensatorplatten für die Kaiserliche Werft. Die Rohstoffe wurden viele Jahre lang über den Flensburger Hafen importiert.

-.' Hauptstrasse der Kupfermühle

102. Die Crusauer Kupfer- und Messingwerke verdanken ihren Standort der hier schnell dahinfließenden Au gleichen Namens, deren Kraft durch ein Wehr gestaut und genutzt wurde, Im Zuge der Vergrößerung der Werkbauten wurden zwischen 1890 und 1900 auch viele Werkswohnungen für die Arbeiter gebaut. Nach Flensburg gab es nur unzureichende Verkehrsverbindungen. Die Fabrikanlagen sind inzwischen weitgehend abgebrochen worden, die früheren Werkswohnungen stehen - grundlegend renoviert noch heute.

103. Zum damals ausgedehnten Liniennetz der Flensburger Straßenbahn kam 1925 die Linie nach Glücksburg dazu. Die Wagen aus Richtung Hafermarkt bogen unmittelbar hinter der Bismarkbrücke nach rechts in die heutige Straße Mühlenholz und wurden dann in unmittelbarer Nähe der heutigen Nordstraßentrasse auf die Gleise der Kleinbahn geleitet. Hinter Wees verließen die 'Elektrische' die Kleinbahn-Trasse wieder. Die entsprechende Wegstrecke war elektrifiziert worden. Allerdings entsprach das Fahrgastaufkommen nicht den Erwartungen und schon 1934 wurde die Glücksburger Strecke eingestellt.

104. Oben: Zwei kleine Eilande - die Ochseninsein verleihen der Flensburger Innenförde malerischen Reiz, Die Chronik weist für 1583 den ersten Bewohner auf, seither waren verschiedene Familien auf den klein

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