Flensburg in alten Ansichten Band 1

Flensburg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gert Uwe Detlefsen
Gemeente
:   Flensburg
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2718-9
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flensburg in alten Ansichten Band 1'

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'Ffens5urg.

27. Diese Aufnahme der Flensburger Schiffsbau-Gesellschaft wurde 1912/13 von einern Luftschiff gemacht. Hinter dem Schwimmdock im Vordergrund ist deutlich das Gelände der früheren Helgen zu erkennen. Dahinter das Gebäude der 1889 gegründeten Flensburger Walzenmühle. In der Bildmitte führt die Harrisleer Straße in den westlichen Vorort. Die Neustadt war schon damals dicht bebaut, Das Gelände zwischen Harrisleer Straße und Junkerhohlweg besteht noch aus Feld und Wiesen. Unter dem Dreibeinkran der Werft liegt ein großer Frachtdampfer der Deutsch-Australischen Dampfschiffs-Gesellschaft.

28. Dieser Ausrüstungskai bestand von Anfang an bei der FSG. Die früheren Helgen dort wurden dann aufgeschüttet (auf diesem Bild nicht zu sehen) und ebenfalls als Pier genutzt. Vor der Maschinenbauhalle - die FSG baute viele der von ihr installierten Dampfmaschinen selbst - liegen die beiden Minensuchboote M 125 und M 126 die noch kurz vor dem Ende des Ersten Welt· krieges abgeliefert, aber nicht mehr 'aktiv' eingesetzt wurden. Rechts liegt der Fördedampfer 'Phönix', ganz rechts sind die Halterungen des 'Off-shore-Decks' der FSG zu erkennen.

29. Die Ausrüstungswerft der Flensburger Schiffsbau-Gesellschaft blieb bis 1969 im Innenhafen, dann wurde auch dieser Werftteil zur 'Neuen Werft' am Hafenausgang verlegt. Auf dem früheren Werftgelände reparieren heute die Fahrzeugwerke Nord vorwiegend Kettenfahrzeuge, Dieses Bild entstand im März 1925. In der Ausrüstung befand sich damals der 12000 Tonnen tragende Erzdampfer 'Stad Vlaardingen'<für die Rotterdamer Halcyon-Lijn. Im Vordergrund rechts das Holzlager, im Hintergrund der Ballastberg.

30. Das 1911 erbaute Kraftwerk am Batteriehaken. 1897 nahm das erste Flensburger Elektrizitätswerk in der Karlstraße seinen Betrieb auf, das aber den schnell steigendem Strombedarf schon ein gutes Jahrzehnt nicht rnehr gewachsen war. Mit dem Ausbau des Straßenbahnnetzes kaufte die Stadt Flensburg das bis dahin einer auswärtigen Elektrizitäts-AG gehörende Kraftwerk und brachte es 1913 in die Stadtwerke GmbH ein. Um den ständigen Kohlebedarf sowohl mit der Eisenbahn (Ruhrkohle) als auch mit Seeschiffen (Importkohle) heranbringen zu können, wurde bald eine eigene Pier des nun in unmittelbarer Wassernähe gelegenen Kraftwerkes gebaut. Der Schornstein bestimmte jahrzehntelang die Hafensilhouette.

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31. Vom Ballastberg wurde dieses 'Panorama' von Flensburg aufgenommen. Ein Personenzug müht sich gerade, die kräftige Steigung vom Kieier Bahnhof am Hafendamm in das Lautrupstal zu nehmen. Diese Anfahrtmanöver mißlang mehr als einmal; dann galt es einen neuen Anlauf zu nehmen. Links von der Rauchfahne sind der Bahnhof und der halbrunde Lokschuppen der Flensburger Kreisbahn erkennbar. Die Häuser im Vordergrund stehen an der Ballastbrücke beziehungsweise an der kleinen Straße 'Am Lautrupsweg',

32. In den zwanziger Jahren kletterte der Fotograf dieser Aufnahme auf den Silo zwischen Seglerhafen und HarniskaL Links sind die ausgedehnten Gleisanlagen des Kieier Bahnhofes zu sehen sowie die Verbindungsgleise zum Harniskai. In der Bildmitte die Kohleanlage von Gebrüder Petersen, der das Bild auf der folgenden Seite gewidmet ist. Die Silhouette der Stadt steilt sich auch nicht viel anders dar.

33. Kohlen aus England und Schottland stellten über Jahrzehnte hinweg einen bedeutenden Anteil des Flensburger Hafenumschlages. Firmen wie Holm & Molzen. Gebrüder Petersen, Heinrich Schmidt oder Chr. Fr. Vith hatten große Läger am Hafen eingerichtet, um direkt aus dem Seeschiff löschen zu können und auch in kleine Küstenschiffe wieder zu laden. Am Kohlenlager von Chr. Fr. Vith an der Ballastbrücke liegt der dänische Dampfer 'Freya'. Im Vordergrund abgestellte Waggons, die auf der Hamburger Strecke zum Einsatz kamen. Rechts im Hintergrund die FSG.

34. So romantisch sah es einmal auf dem Hafenostufer etwa in Höhe der Einmündung Am Lautrupsbach in den Hafendamm/ Ballastbrücke aus. Wo später eine Pier mit Kaischuppen der Firma Rotermund gebaut wurde, befanden sich ausgedehnte Steganlagen für die Fischerei. War einmal Frachtenflaute, so wie 1908, dann lagen querab davon zahlreiche Flensburger Trampdampfer, um auf eine Besserung des Marktes zu warten. Dampfer 'Peritia' der Flensburger Reederei J. Jost war erst 1908 von der Eiderwerft AG in Tönning abgeliefert worden und mußte schon nach wenigen Monaten Fahrtzeit mangels auskömmlicher Frachten aufgelegt werden. Das Schiff zählte mit seinen 2081 BRT/3800 Ladetonnen zu den damals größten Einheiten der Flensburger Flotte.

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35. Drei hölzerne Frachtsegler am 1923 fertiggestellten Lagerschuppen am Harniskai. Der Bau des Freihafens war 1919 für 12 Millionen Mark von der Reichsregierung beschlossen worden. Die Hafenerweiterung mit Zollausland sollte den Verlust wettmachen, den Flensburg mit dem durch die Abstimmung verlorenen nordschleswigschen Hinterlandes verloren hatte. 1920 begannen die Baumaßnahmen. Fertiggestellt wurden 1923 von dem ehrgeizigen Plan aber nur die etwa 450 Meter lange Harniskaimauer mit Schuppen und Silo sowie das Freihafenbecken. Zollgebäude und Kais im heutigen Industriehafenbecken sowie große Kräne wurden nie errichtet. Der Freihafen, mit schwimmenden Holzbarrieren gegen den übrigen Hafen 'abgeschirmt', wurde 1934 wieder in einen normalen Hafen umgewandelt. Auch der Freihafen brachte keinen nennenswerten zusätzlichen Umschlag und Industrie siedelte sich ebenfalls nicht an.

36. Ansichtskarten aus Flensburg mit dänischer Beschriftung waren in politisch unruhigen Zeiten nicht selten. Diese Aufnahme wurde vom Schloßwall gemacht und zeigt den Innenhafen mit einem Kieier Dampfer an der Schiffbrücke und Jürgensby. Der hölzerne Lagerschuppen und das zum schwimmenden Lager umgebaute ehemalige Feuerschiff verschwanden noch vor 1930. Beide waren baufällig geworden. Das um 1920 entstandene Bild verdeutlicht die um diese Zeit begonnene rege Bautätigkeit am östlichen Stadtrand um St. Jürgen.

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