Flensburg in alten Ansichten Band 2

Flensburg in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Friedrich Schlütter
Gemeente
:   Flensburg
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6489-4
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Flensburg in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39 Flensburg war über [ahrhunderte eine Stadt, die von und mit der Schiffahrt lebte. Daher war der 'Seilemacher' oder fachgerecht 'Reepschläger' genannt - ein wichtiger Beruf Um die Taue jeglicher Stärke herzustellen, benötigte man eine überdachte, über 200 m lange Bahn. Eine der Bahnen ist hier zu sehen. Noch heute heißt die Straße, auf der die Bahnen standen und die am Museum vorbeifûhrt. Reepschlägerbahn. Aufnahme 1910.

40 Reepschläger bei der Arbeit, im Iahre 1880 fotografiert.

41 'Rabe om de Eek', die Traditionsgaststätte an der Ecke Marienstraße. Wilhelm Rabe war eine stadtbekannte Persónlichkeit und bei jung und alt beliebt. Aus seiner patriotischen Einstellung machte er keinen Hehl. Duckmäuser und 'Neudänen' konnre er nicht ausstehen, sagte er selbst von sich.

Om de Eck, Flensburg.

42 Die Marienstraße im Iahre ] 9] o. Vor zweihundert [ahren etwa hatte diese Straße eine wichtige Funktion. Der städtische Kuhhirt wohnte dort, sammelte die Herde hier und trieb sie durch diese Straße auf die Weiden vor der Stadt. Das etwas größere Haus links ist das Gebäude, das als Kriegslazarett diente und den Grundstock bildete für das schon erwähnte Franziskushospital.

FLENSBU RG. Marienslrage.

43 Der Burgplatz, Zentrum des Stadtteils Duburg, im Iahre 1907. Man beachte vorn links den Kiosk. Verkaufsstände dieser geschmackvollen Stilart gab es zu der damaligen Zeit einige in Flensburg. zum Beispiel am Nordertor und am Hafermarkt im Osten der Stadt.

44 Blick aufSt. Marien mit den Resten der Duburg. Über [ahrhunderte war die Burg Sitz der dänischen Könige und des Landtages. Die Kónigin Margrethe 1. starb hier an der Pest und wurde im [ahre 1412 aus Flensburg herausgesegelt. Als man im 19. [ahrhundert auf einer der in der Förde liegenden Ochseninseln ein altes Grab entdeckte, verbreitete sich das Gerücht, daß man die dänische Kónigin hier heimlich bestattet hätte. Richtig ist, daß die Königin im Dom zu Roskilde, wo alle dänischen Könige bestanet sind, ihre Ruhestätte fand. Schon im [ahre 1 719 begann man mit dem Abbruch der Duburg; ein

Ende fanden die Abräumarbeiten aber erst beim Kasernenbau.

45 Die Gaststätte in der Marienhölzung im Ersten Weltkrieg. Die Marienhölzung hieß ursprünglich 'Unser Lieben Frauen Hölzung' und war im Besitz der St.-MarienGemeinde. Es gab im Laufe der [ahrhunderte viel Streit um das Waldgelände, vornehmlich in der Zeit zwischen 1588 und 1731. Der Feldhüter hatte viel zu tun. Unzulässiges Viehtreiben, Holzdiebstahl und Wilddieberei waren an derTagesordnung. 1712 bekam der Feldhüter eine Gehaltserhöhung von 6 auf 9 Taler, da er zu viel Arbeit hatte. 1 746 wurde von der Kirche sogar ein eigener Holzvogt eingestellt, der sehr streng gewesen sein soll.

1821 legte man einen breiten

Weg durch die Hölzung an, wie eine Allee. Die Gaststätte baute man 1825 an der Stelle, wo die Wirtschaftsgebäude des Holzvogts gestanden hatten. Im Mai 1 826 war großes Einweihungsfest mit Konzert.

Im Iahre 1905 erwirbt die Stadt die Marienhölzung von der St.-Marien-Gemeinde für 200 000 Mark.

Die Innenstadt

46 Flensburgs Innenstadt besteht, grob gesagt, aus einem langen Straßenzug zwischen Nordermarkt und Südermarkt mit den dazugehörenden Nebenstraßen. Hinzu kamen die alten Bahnhöfe, die damals im Zentrum lagen und der Straßenzug

. Norderhofenden -Süder-

hof enden' , der an den Enden der Höfe von Großer Straße und Holm entlangführte. Die eine der großen Stadtkirchen ist St. Marien. Die Gründung geht auf das [ahr 1284 zurûck, als Bischof Tycho von Aarhus den Freibrief dazu gab. Alle Kirchen waren damals katholisch. Im laufe der [ahrhunderte wurde die Kirche mehrfach um-und ausgebaut. 1 73 1 wurde der erste feste Turrn errichtet. Viele Stiftungen ergänzten den Innenschmuck des Got-

teshauses. 1882 erhielt die Kirche den mächtigen Turm, obwohl der alte noch gut erhalten war. Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Die Kirche St. Nicolai im Süden der

Stadt verlor durch Blitzschlag im Iahre 1877 den Turm. Der Not gehorchend mußte ein neuer Turm her. Das konnte die reichere Gemeinde St. Marien natürlich nicht taten-

los mit ansehen und es erfolgte der Neubau auch hier. Die Zeichnung auf dem Bild stammt aus demjahr 1860.

47 Das Bild von 1907 zeigt einen Blick auf St. Marien mit den Häusern der Großen Straße. Die Schrangen von 1595, ein Bogengang mit kleinen Läden, sind hier noch hell gestrichen.

GrttSS aus

48 Die Schrangen sind auf diesem Foto wieder im Urzustand mit reinem Mauerwerk. Foto van 1920.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2018 Uitgeverij Europese Bibliotheek