Flieden in alten Ansichten

Flieden in alten Ansichten

Auteur
:   Raimund Henkel
Gemeente
:   Flieden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2879-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flieden in alten Ansichten'

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9. Die Kulisse dieser Gesamtaufnahme bilden der Weinberg und der Galgenberg im Norden des Dorfes. Daß sich auf dem Turnplatz an der Fliede bereits einmal ein Schwimmbad befand, wissen die jungen Leute von heute nur vom Hörensagen. Die Anlage entstand anfangs der dreißiger Jahre. Das Becken wurde mit Flußwasser gespeist. 1952 wurde es wieder zugefüllt, da die Sauberhaltung nicht gewährleistet war.

10. Über die Gleisaulagen und Gebäude des Bahnhofes schweift der Bliek ins Dorf hinab. Die Aufmerksamkeit des Betrachters sei einem Wohnhaus gewidmet, das bei den Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges total zerstört wurde. Es ist an der linken Bildseite zu sehen und stand auf dem heute zur Firma Mehler gehörenden Gelande. Das Geschäftshaus Schmitt in der Schlüchterner Straße wird jetzt als reines Wohnhaus genutzt.

11. Auf den beiden Teilansichten dieser Postkarte sind die Texte vertauscht. Die Bilder entstanden in den dreißiger Jahren, Man sieht oben den früheren Verlauf der Bahnhofstraße, die unterhalb der Einmündung des Hö!lrain in einer Kurve zur Brücke über die Fliede führte. Als es noch keine Eisenbahn gab, hieß die Wegeflihrung Steinbacher Weg und war in einer Hohle eingebettet. Mit dem Bau der neuen Trasse über das Fliedetal verschwand unter anderem auch das Anwesen der Schlosserei Löffert/ Bleß, das hier schön zu erkennen ist,

12. Als Flieden im Jahre 1868 Haltestation der Bebra-Hanauer Eisenbahn wurde, führten nur zwei Gleise an dem damals noch kleinen, eingeschossigen Empfangsgebäude vorbei, Erst in den Jahren 1910-1914 - im letztgenannten Jahr wurde am 1. Mai der Distelrasen-Tunnel eröffnet - wurden die Gleisaulagen wesentlich erweitert. Der bis dahin schienengleich zum Eisenküppel führende Feldweg mußte nunmehr über eine Brücke geführt werden, deren Erbauung die Bilder auf dieser und der nächsten Seite zeigen.

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13. Das stolze Bauwerk mit fiinf Bögen fiel am 25. November des Kriegsjahres 1944 durch die Explosion von Luftminen in einem darunterstehenden Munitionszug in Schutt and Asche. Es hatte gerade 30 Jahre bestanden.

14. Im Jahre 1924 entstand in der Flur 'Im Glocken' ein Haus für die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul. Im Obergeschoß des Seitenflügels ist eine Kapelle eingerichtet, die bis zur Übernahme des Gebäudes durch die Nationalsozialisten 1938 mit einem barocken Altar ausgestattet war. Der Raum im NSV-Kinderheim wurde als Turnsaal genutzt. Die Kapelleneinrichtung gelangte durch den damaligen Pfarrer Winter nach Geisa. Von Hugo Pfister stammte das Deckengemälde, das den heiligen Vinzenz von Paul als Freund und Schützer der Kinder und Weisen darsteilte.

15. Kindergarten im Jahre 1928. Untere Reihe von links: Friedel Pappert, Anna Münk, Emilie Weß, Marga Heß, Elisabeth Staubach, Erna Jahn, Gustel Beßler, Leo Gärtner, Josef Müller und Gustel Möller. Zweite Reihe: Gertrud Thonius, Albert Wiegand, Maria Link, Anton Pfeffer, Alois und Anni Braun, Fritz Elm, Lioba Beßler, Hilde Ziegler und Leo Bagus, Dritte Reihe: Josefine Bagus, Maria und Josef Gollbach, Luzie Kreß, Otto Neidhardt, Anni Kreß, Brigitte Elm, Lotte Zorbach, Rudolf Gärtner, Leo Müller und Adelheid Auth mit Schwester Therese. Vierte Reihe: Karl Schäfer, Karl und Adolf Abel, Rudolf Druschel, Anna Möller, Rosel Neidert, Berta Dresner, Leo Klug, Josef Auth und Josef Goldbach. Obere Reihe: Willi Diegelmann, Karl Müller, Alois Gärtner, Leo Staubach, Adolf Kreß, Helene Goldbach, Elisabeth Link, Adelheid Wiegand, Katharina Rehrn, Emma Zorbach und Erna Gärtner.

16. Die nachfolgend genarmten angehenden Hausfrauen nahmen um das Jahr 1925 an einem Kochkurs im Schwesternhaus teil. Die mit einem (S) versehenen Namen sind Teilnehmer aus Schweben. Vorne von links: Maria Heß (S), Sophie Lauer (S), Klara Bischof (S), Mina Kister, Therese Auth, Klara Wittstatt, Maria Neuland, Gretchen Wittstatt und unbekannt. Hinten: zum Teil verdeckt Maria Happ, Rosa Neidert, Therese Sorg, Rosa Schöppner, dahinter unbekannt, Antonia Heil, Rosa Klug (S), Lina Röbig, Berta Lauer (5) und Berta Jahn (5).

17. Außer der Führung des Kindergartens und der Unterweisung im Koehen boten die Ordensschwestern in ihrem Hause auch Lehrgänge im Nähen, Häkeln, Sticken, Stricken und vor allem im Flicken und Stopfen der Alltagskleidung an. Inmitten der gelehrigen Teilnehmerinnen steht die sehr geschätzte Schwester Rosa.

18. Das Anwesen 'Küppelschusters', Alte Straße 6, wurde 1804 aus dem Besitz der Gastwirtschaft 'Zum Hasen' herausgelöst, und 1808 erbaute Konrad Weber diese Hütte, die Wohnung, Stall und Scheune unter einem Dach vereinigte. Das Gut wird heute von der Familie Alois Wiegand bewirtschaftet. Die später hinzugekommenen landwirtschaftlichen Gebäude und das Haus mit der hohen 'klassischen' Eingangstreppe brannten am Morgen des 12. September 1981 völlig nieder. Am Weiherweg zur Struth entstand daraufhin ein neues Gehöft,

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