Flieden in alten Ansichten

Flieden in alten Ansichten

Auteur
:   Raimund Henkel
Gemeente
:   Flieden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2879-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flieden in alten Ansichten'

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19. Ein Ableger des vorgenannten Hofes ist das Anwesen mit der alten Hausnummer 481/2, Wallweg 2, mit dem Hausnamen 'Schöfferklose'. Die Vorfahren des Erbauers stammten aus der Untergasse, heute Hauptstraße 6 (Josef Hartung), wo um die Mitte des 18. Jahrhunderts der Schafhirte Nikolaus Goldbach wohnte. Auf der Treppe stehen: Bernhard und Sophie Lauer, Wilhelm Müller, Josef Müller, Therese Müller und Martha Kullmann.

Auch der auf dem unteren Foto gezeigte Besitzstand geht auf einen Schäfer zurück, auf Konstantin Kreuzer, der die Hütte 1851 erbaute und aus dem angrenzenden Gut 'Kreuzesch' kam. Die Personen auf dem Bild vom Jahre 1927 sind, von links: Anna und Maria Kreuzer, Mina, Albert, Wilhelmine und Alois Link, Anna und Maria Müller.

20. Das alte Haus 'Büschschneiders' am Küppel charakterisiert treffend den Zustand der Wohnungen vieler Fliedener Einwohner in den vergangenen Zeiten. Sie lebten zumeist in anspruchslosen Verhaltnissen, führten ein karges Dasein und hatten oftmals zu wenig Geld, um die notwendigsten Verbesserungen an ihren Häusern vornehmen zu können.

21. Oben: Bis ins 19. Jahrhundert waren 'Eichens' in der Sch1üchterner Straße das letzte Gehöft am alten Aspenweg. Die weitere Bebauung an der Ortsausfahrt setzte später ein, Johann Peter Neidhard stellte 1824 erstmals den Antrag auf Errichtung einer Heimbäckerei. Das Handwerk wird heute in der fünften Generation betrieben,

Unten: Am Fuße des Weges zur Flur 'Im Glocken' erbaute Eduard Fuchs 1893 das Hüttnersgut 'Fuchse'. Vor dem Haus stehen die Tochter Maria Fuchs, die mit Georg Henkel verheiratet war, und ihre Mutter Melanie geborene Herbert, zwischen ihnen der kleine Emil Henkel.

22. Links: der Bauer Anton Gerst (Wambauers) und seine Ehefrau Maria wurden von einem Strüthner Kurgast nach Beendigung der Feldarbeit im Stillerzer Grund angetroffen. Das gerade angesteckte Pfeifchen kündigt jedoch noch nicht den Feierabend an. Das Tagewerk ist erst nach dem Versorgen des Viehs abgeschlossen.

Rechts: Auf der Haustreppe des benachbarten Hofes 'Hansis' präsentieren sich Anno 1913 von unten aus: Berta, Leonhard mit Kind Ludwig und Josef mit Kind Wilhelm Betz.

23. Wenn die Dreschmaschine kam, gab es einen bewegten Tagesablauf. Gewöhnlich richteten die Männer schon am Vorabend die Maschine, während die Frauen Kuchen backten und das Essen vorrichteten. Anderntags begann in aller Hergottsfrühe die Arbeit. Dabei wurden viele Helfer gebraucht, wie es auf dem Bilde zu sehen ist, das bei 'Hansis' im Ringweg entstand.

24. Oben: Das Ausführen des Viehs auf die Weide gehörte während der Sommermonate zu den täglichen Obliegenheiten des Landwirtes. Die Arbeit auf dem Bauernhof war in früheren Zeiten zwar hart, sie verlief aber in einer ruhigeren Gangart. wie es Karl Schönherr von der Struth anschaulich darstellt,

Unten: Im 'Dritten Reich' erfuhr das Erntedankfest eine Aufwertung. Man demonstrierte im Festzug den Wert der heimisehen Scholle und die Bedeutung des Bauernstandes für das Volk. Auf dem Wagen der Strüthner ging es lustig zu.

25. Auf der Struth entwickelte sich, wie auch in anderen Fliedener Ortsteilen, nach dem Ersten Weltkrieg in bescheidenen Ansätzen der Fremdenverkehr. Bewohner aus den Industriezentren kamen gerne hierher und ließen sich von den Landbewohnern verwöhnen. Auf dem Kutschbock sitzt der 'Scheerhöfer' Josef Schöppner, zweite von rechts ist die Tochter Berta,

26. Die Bornmühle hieß in früheren Jahrhunderten auch Dorf- und Obermühle. Sie läßt sich schon für das Jahr 1490 nachweisen und hat somit eine lange Tradition. Auf dem Bild steht rechts das Wohnhaus, das 1946 durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt wurde und links das 1924 entstandene Auszugshaus,

27. 'Aus Korn wird Mehl, aus Mehl wird Brot ... ' heißt es in einem Lied von der Mühle. Doch so leicht, wie sich Lieder singen, lief der Arbeitsprozeß nicht ab. Der Müller, hier ist es August Neidert aus der Bornmühle, holte mit seinem Fuhrwerk das Getreide bei den Kunden ab und lieferte später das Mahlgut wieder aus.

28. Die Magdloser Straße - hier führt gerade ein Festzug vorbei - war einstmals ziemlich schmal. An der Einmündung der Hinzergasse standen früher vor dem dortigen Backhaus das Hirten- und das Spritzenhaus; man erkennt beide am linken Bildrand. Bevor die baufállig gewordenen Häuschen in den dreißiger Jahren abgebrochen wurden, dienten sie noch als Unterkunft für Landstreicher,

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