Flieden in alten Ansichten

Flieden in alten Ansichten

Auteur
:   Raimund Henkel
Gemeente
:   Flieden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2879-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flieden in alten Ansichten'

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29. Das Wohn- und Geschäftshaus Heller, Magdloser Straße 6, weist sich mit seinem Grundstein mit der Jahreszahl 1688 als ältestes weltliches Gebäude von Flieden aus. 1983 wurde das Fachwerk freigelegt, das bis dahin stets unter Verputz verborgen lag. Die Gartenmauer wich dem Straßenausbau. Das Erdgeschoß des Hauses ist zur Straße hin als Laden mit Schaufenster ausgebaut.

Partfe mit Gastwirtschaft Ri es e r

30. Am Beginn der Magdloser Straße, die von den alten Fliedenern in ihrem Steigungsbereich auch 'Judenberg' genannt wird, steht linkerhand die Gastwirtschaft Rieser, während rechts die Hauswiese des Hofes Heller lag, die heute völlig bebaut ist.

31. Johann Rieser führte von 1907 bis 1950 die Gaststätte, Er betrieb zugleich auch ein Fuhrunternehmen und bebaute seine Felder. Die Speditionsfahrzeuge wurden von Pferden gezogen. Das Bild zeigt J. Rieser mit seiner Ehefrau Maria und mit zwei Jungpferden,

32. Wenn man aus dem früheren Grasgarten des Grundstückes Heller in Richtung Kirche blickte, sah man jenseits der Brücke das Anwesen 'Salme', dessen Hausname auf den jüdischen Mitbürger Salomon Katzmann zurückging. Dieser war im Gemeindeleben engagiert, gehörte dem Gemeinderat an und war 1894 Mitbegründer der Feuerwehr. Der Schulbau aus dem Jahre 1910 ist gerade im Rohbau erstellt.

33. Oben: Eine dreibogige Steinbrücke über das Magdloser Wasser zwischen den Gasthöfen 'Zum Hasen' und 'Zum Adler' verband früher die Dorfteile 'Drüb-derBach' und 'Häb-der-Bach' miteinander. Sie wurde 1964/65 leider von einem modemen Betonbauwerk abgelöst und ist jetzt in Niederbieber aufgebaut. Die Brücke entstand im Jahre 1775 im Zuge des ChausseeAusbaues durch Fürstabt Heinrich von Bibra.

Unten: Die Scheuer des Anwesens 'Salme' ragte teilweise - von Pfeilern getragen - in das Wasser hinein und hatte nur geringen Abstand zum Nachbargehöft, Der Bliek führt flußabwärts.

34. Oben: Der Gasthof 'Zurn Schwarzen Adler', wie er offiziell hieß, war in früheren Zeiten Mittelpunkt des dörflichen Geschehens, Hier hielt die Postkutsche an, und Kaufleute, die logierten, brachten Neuigkeiten aus dem ganzen Lande mit. Die Wirtsleute waren wohlhabend, bis sich mit der Eröffnung der Eisenbahn und durch wirtschaftliche Schwierigkeiten der Niedergang ankündigte. Auch das stattliche Bauwerk aus der Zeit um 1700 verkam allmählich und wurde 1958 abgebrochen, um einem Rathaus Platz zu machen.

Unten: Im früheren Nebenhaus des 'Adler' hat sich bis heute eine Linie der ehemaligen Gastwirtefamilie Fell erhalten. Das Gebäude diente urspriinglich als Unterkunft der Dienstboten und Fuhrleute sowie zum Einstellen der Pferde.

35. Links: Nikolaus Happ mit Ehefrau Gertrud geborene Staubach, Happ war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Bürgermeister. Er war Sohn des 1781 in Ellers geborenen Johann Josef Happ, auf den die heute in der Gemeinde Flieden weitverbreitete Sippe zurückgeht.

Rechts: Ein Nachfolger des Nikolaus Happ im Amt des Bürgermeisters war August Neidert aus 'Rehmhanse', In den Jahren von 1905 bis 1933 machte er sich um die Entwicklung der ihm anvertrauten Gemeinde sehr verdient, bis ihn die Nationalsozialisten absetzten. Ein Straßenname hält die Erinnerung an ihn lebendig.

36. Das heute nicht mehr vorhandene landwirtschaftliche Anwesen 'Bürgermeisters', das nördlich vom Adlerhof lag, gehörte zu den großen Bauernhöfen does Dorfes. Das Wohnhaus war ursprünglich eingeschossig und wurde unter Leonhard Happ um ein Stockwerk erhöht. Auf der Treppe erkennt man Franziska Happ, geborene Weß, mit ihren Kindern Josef, Karl und Franz.

37. In diesem Haus gründete 1937 der Bäckermeister KarI Happ, Sohn des Bauern Leonhard Happ, eine Bäckerei und Konditorei, die heute von Sohn Ewald weitergeführt wird, Nach mehrmaligen Umbauten des rechten Erdgeschoßteiles zu einem Laden entstand 1982 ein völlig neues Wohn- und Geschäftshaus.

38. Die Gastwirtschaft 'Zum Ochsen' wurde 1736 von Heinrich Krieger begründet. 1823 errichtete Blasius Ruppel das abgebildete Wohn- und Gasthaus. Zu dieser Zeit braute der Ochsenwirt das Bier noch selbst, An der Stelle des Brauhauses befmdet sich heute ein von der Wirtschaft abgetrennter Metzgerladen. Die Gasträume selbst wurden 1983 unter Reinhold Auth und Ehefrau Getrud geborene Müller fast vollständig erneuert.

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