Flieden in alten Ansichten

Flieden in alten Ansichten

Auteur
:   Raimund Henkel
Gemeente
:   Flieden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2879-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Flieden in alten Ansichten'

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59. Die Kappenmühle lag in früheren Zeiten als Einzelhof außerhalb des Dorfes am RückerserWeg. Die Namensherkunft konnte noch nicht gedeutet werden. Schon vor der Jahrhundertwende drehte sich das Räderwerk nicht mehr zur Herstellung von Mehl, sondern eine Dreherei fertigte mit der Wasserkraft Knöpfean.

60. Früher waren die meisten Familien kinderreich, wie es das Beispiel des Ferdinand Krah und seiner Frau Maria Elisabeth geborene Schäfer von der Struth zeigt. Ihre Kinder hießen (vorn von links):

Helene, Karl und Berta; stehend: Wilhelm, Friedolin, Anton, Josef, August und Bernhard. Das Stammhaus der Familie Krab ist die heutige Gastwirtschaft Happ am Struthberg.

Gasthof Vatentin Happ

61. Der Ortsteil Döngesmüh1e entwickelte sich ab 1768 aus den Ansiedlungen rings um die obere Eichenmühle, die zujener Zeit dem Thömes Becker gehörte, Jenes Gehöft (heute Thomasstraße 31) ist also Keimzelle und Namensgeber des Ortes. Die Gastwirtschaft Happ mit dem Namen 'ThomasSchenke' besteht seit 1913. Die Schule wurde 1914 eröffnet und 1971 im Verlauf der Schulreform geschlossen. Sie ist jetzt Gemeinschafthaus.

62. Der heutige Musikverein Döngesmühle ist aus dem Katholischen Männer- und Arbeiterverein Sankt Josef hervorgegangen und besteht seit 1914. Das Gruppenbild von 1921 vor der Gastwirtschaft Becker in Magdlos zeigt vorn von links: August Müller, Emil Klug, Heinrich Jestädt und Emil Hack. Hinter ihn Mitte:

August Weber (Magdlos), Karl Ranft und? Henkel, Federwisch. Oben: Hermann Heurich, Magdlos.

63. Der langjährige Lehrer der Schule Döngesmühle, Joseph Schaffrath, leitete zeitweise einen Männerchor, dem 1920 angehörten: Untere Reihe von links: unbekannt, Florenz Auth, August Hofmann, Lehrer Schaffrath und Ferdinand Henkel. Zweite Reihe: Karl Ranft, Josef Schad, Wilhelm Atzert, August Wiegand und Lorenz Atzert. Dritte Reihe: Adolf Müller, Valentin Schad, Albert Maul (verdeckt), August Müller und Heinrich Jestädt. Oben: Hermann Klug, Josef Happ, Valentin Happ, Albert Kekule, Anton Zink und August Happ.

64. Während im 18. Jahrhundert zahlreiche Bewohner des Fuldaer Landes in die Donauländer auswanderten, war in den etwa 100 Jahren von 1830 bis 1930 Amerika das Ziel der nachgeborenen Söhne und vieler Arbeitsloser. So zog es die Gebrüder Best vom Eierbusch in den achtziger Jahren in die 'Neue Welt'. Herrnann, Ambrosius, Ferdinand, Josef und Franz überließen ihrem Bruder Eduard den Hof mit der Mühle. Zu Arbeit und Wohlstand gekommen, ließen die fünf Brüder ihre betagte Mutter Louise zu einem zweijährigen Aufenthalt in die Staaten kommen, wo das Foto entstand.

65. Die Gemeindeväter von Flieden bemühten sich seit den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts um die Anstellung eines Arztes. Als nach langer Zeit alles vergeblich erschien, gründeten am 20. Februar 1898 untemehmungsfreudige Bürger den 'Verein Ärztl. Hülfe zur Hoffnung zu Flieden'. Das Erinnerungsfoto mit der Parole 'Einigkeit macht stark' entstand im Jahre 1914. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Leopold Maul, Rudolf Atzert (5. und 6. von hinten rechts), Albert Fuchs und Hermann Bagus (ganz rechts). Die Anstellung von Dr. med. Fritz Tölle im Jahre 1902 wird wohl auf ihre Initiative zurückgehen.

66. Das edle Weidwerk hatte auch in Flieden seine Anhänger. Die Jagd hatte der Landarzt Dr. Tölle gepachtet. Begehrtes Ziel war es auch, als Treiber beteiligt zu sein. Auf dem Bild um das Jahr 1910 sind zu erkennen, stehend von links: Gregor Hack, Wilhelm Hambach und Joharm Rieser. Links außen sitzt Dr. Tölle.

67. Ein Kegelk1ub um 1900 im Garten des Gasthauses 'Zum Hasen', wo auch eine Kegelbahn errichtet war. Dem Klub gehörten an, obere Reihe von links: Alois Wiegand, unbekannt, Wilhelm Hambach, Wendelin Pfeffer, Josef Betz, Hermann Rehm, Franz Link, Michael Henkel, Herrnann Weber, unbekannt, Josef Schmitt und Bernhard Schmitt. Mitte: Gustav Klug (Hasenwirt), Anna Klug, Ferdinand Graner, August Wiegand, unbekannt, unbekannt, Valentin Weber, Mina Klug, Ferdinand Auth und Karl Betz. Unten: unbekannt, August Weber, loser Rehm, Valentin Schmitt und Gottfried Link.

68. Das Gruppenfoto der 1. Mannschaft des im Jahre 1912 gegründeten Sportvereins 'Buchonia' entstand auf dem früheren Spielfeld in der Leide 1922. Die aktiven Spieler sind (stehend von links):

Josef Junk, Josef Katzmann, Franz Elm, August Jökel, Gottfried Bagus, Josef Gärtner, Josef Bagus und Karl Wiegand; vom: Josef Bischof, August Bagus und Karl Müller.

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