Freckenhorst in alten Ansichten

Freckenhorst in alten Ansichten

Auteur
:   Klaus Gruhn
Gemeente
:   Freckenhorst
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6276-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freckenhorst in alten Ansichten'

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69 Der Hof Schulze Walgern, dem Stift eigenhörig und ein fürstbischöf1ich münsterisches Lehen, mit der ein Zweig der ritterbürtigen Familie von Walegarden belehnt war, wurde im Laufe seiner Geschichte das Anwesen mit der größten Landf1äche in der Bauerschaft Walgern. Wir begegnen ihm bereits in dem alten mederdeutschen Sprachdenkmal, der berühmten Freckenhorster Heberolle, einer Besitzund Abgabenliste von rund 27 0 Höfen des Stifies aus der Zeit urn 1100. Das Doppelbild zeigt einen stattlichen, dem alten Hof nach Süden vorgesetzten zweigeschossigen Neubau von 1892. Mit seinen Walmdachgiebeln,

dem leicht vorkragenden Mittelrisalit und seinen hochrechteckigen Fenstern ist er ein Beispiel großbäuerlichen Bauens der Iahrhunderrwende.

Hoi Schulze Walgern Freckeohor t

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70 Die Fruchtbarkeit des Bodens führte seit dem frühen Mittelalter dazu, daß in der Gemarkung walegardon, wohlgefälliger Garten, Walgern, bedeutende Höfe entstanden. Doch auch kleinere Kolonate un1:l KöttersteIlen lagen hier verstreut. Unter ihnen wurde eine Hofstelle an der im 19. Jahrhundert gebauten neuen Fahrstraße nach Everswinkel zu einer nicht nur unter den Bauern von Gronhorst und Walgem beliebten Gaststätte, sondern auch zu einer Gartenwirtschaft für Ausflügler aus Freckenhorst und Warenderf Zwei linden gaben ihr den Namen. Über mehrfache Besitzwechsel von johann Eschkotte über Hermann Groll zur

gegenwärtigen Pächterin Hedwig Borgmann blieb eine ortsbekannte Besonderheit erhalten: Was hier unter den Landwirten vereinbart wird, hat gute Chancen, lokalpolitisch durchgesetzt zu werden.

Gruss aus fTec~enhorst.

" ,!Wirtschaft zum Lind.e~.

71 Auf einem Postkartenbild des Iahres 1 92 9 zeigt der Hof Isernhinke, heute Tegelkämper, in der Bauerschaft Gronhorst mehrere Stadien der Entwicklung bäuerlicher Hofstätten im Münsterland. Das Kolonat Iser(n)hinke war ursprünglich der Abtei Freckenhorst eigenhörig. Noch aus der Stiftszeit stammt das unter steilem Satteldach hingelagerte Wohnund Stallgebäude mit seiner Toreinfahrt in der später in Ziegelmauerwerk aufgeführten Giebelfront. Wachsender Wohlstand führte zu dem quer vor den alten Wohnteil gesetzten doppelstöckigen Wohnhausbau um 1910 sowie zu einer Erweiterung der Stall- und Remisenteile um

1920. Drei Generationen der

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