Fredenbeck in alten Ansichten Band 3

Fredenbeck in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Walter Holst
Gemeente
:   Fredenbeck
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6149-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fredenbeck in alten Ansichten Band 3'

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Die Aufnahme aus dem jahre 1910 zeigt das Fachwerkhaus von Lohmann, später Mimi und RudolfLindemeyer an der Hauptstraße Nr. 57 in Groß Fredenbeck. Es trägt bereits ein modernes Pfannendach.

Das hier wohnende Ehepaar Lindemeyer übte jahrelang das Kûsteramt an der benachbarten Martin-Luther-Kirche aus,

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Auch das in der Nachbarschaft von Lindemeyer stehende Haus an der Hauptstraße Nr. 61 aus dem Iahre 1905 wurde im gleichen Baustil errichtet und gehörteAlpers, bis es 1935 in den Besitz von Hinrich Corleis und seiner Frau überging.

Heute wohnen hier Hilde und Andreas Lüchau.

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Im Iahre 1868 heiratete der aus Helmste stammende Häuslingssohn [acob Böhn Cathrine Tomforde und zog nach Groß Fredenbeck. Wahrscheinlich kam er durch seine Ehefrau auf das Anwesen, Im Heisterbusch Nr. 7 (heute Nr. 10). Sohn Diedrich vermählte sich mit der aus Frankenmoor kommenden Gesche Müller. Deren Sohn Jakob übergab 1966 den Hof an den jetzigen Eigentümer Henry Böhn.

Auf dem Bild aus der Zeit um 1922 stehen von links: Gesche Böhn, Amanda und Margret Böhn (beide wanderten nach Amerika aus), Jakob Böhn und Diedrich Böhn (Vater und Großvater des jetzigen Besitzers Henry).

Ruhe und Beschaulichkeit sprechen aus dieser Aufnahme. Das Haupthaus mit dem prächtigen durchgemauerten Fachwerkgiebel und die Fachwerkscheune vermitteln mit der großen Eiche und dem Milchbock einen harmonischen Gesamteindruck. Er ist typisch für die damaligen Hofanlagen in den Geestdörfern. Das Wohnhaus besitzt noch keinen Schornstein. Es handelt sich um ein sogenanntes Rauchhaus. Das offene Herdfeuer auf dem

Flett zog über die große Diele und durch die Dielenbalken hinaus ins Freie und räucherte dabei die von der Decke hängenden Würste, Schinken und Speckseiten. Erst 1937 erhielt das im [ahre 1889 erbaute Haus einen Schornstein. In seinem Giebelbalken trug es die Inschrift:

Mein Haus ist meine Welt, grüß Gott, wem 's drin gefällt - erbaut 1889

Die nebenstehende Scheune wurde 1902 nach Abbruch in der Weide an der Börne (auf dem Grundstück von Erich Mehrkens) neben dem Haupthaus wieder errichtet. Die schone Eiche hat alle Veränderungen unbeschadet überstanden und in den letzten 75 [ahren noch an Umfang und Pracht zugenommen.

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Das Haus von Klintworth, Im Heisterbusch Nr. 8, stand ursprünglich in Klein Fredenbeck an der Schwingestraße gegenüber von Meincke auf dem ehemaligen Reitplatz. Es gehörte dem Vollhöfner Hinrieh Heidtmann (heute Ulrieh/Jörg). Dies bezeugt die Balkeninschrift über der Grootdöör:

Bauherr Hinrich Heidtmann Beufmu Gesche Heidtmann - 1842.

Vermutlich wurde es im Rahmen der Verkoppelung um 1869 an den Häusling Klaus Klintworth verkauft, als der Vollhöfner Hinrieh Heidtmann die Bremersche Hofstelle am Schulweg übernahm und seine eigene an der DorfstraßelEcke Wiesenstraße (gegenüber von Hoops) aufgab.

Klaus Klintworth stammt ursprünglich von der 'Hausrnannstelle' (= Vollhof) an der Hauptstraße in Groß Fredenbeck ab. Auch diese Hofstelle wurde wegen der Enge im Dorfe nach der Verkoppelung aufgegeben und später an Mießner verkauft. Der Höfner Klintworth zog in den 'Stüh' ('Stühbuur') an die Dorfgrenze nach Deinste.

Die Aufnahme zeigt das Fachwerkhaus um 1960 als der Sohn Klaus-Martin heiratete. 1967 erhielt es einen massiven Giebel. 1979/80 baute er einen Boxenlaufstall für zweihundert Rinder. 1991 errichtete er zusammen mit seinem Sohn Arnold ein großes Wohnhaus.

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Die Freiwillige Feuerwehr von Groß Fredenbeck fährt in den fünfziger jahren nach Bargstedt, um rnit ihrem TSA (= Tragkraftspritzenanhänger ) an einem Wettkampf teilzunehmen. Den Fahrer August Missal begleiten auf dem Anhänger KlausRudolfLindemeyer, Henry Böhn, Hans-Heinrich Lohmann, Hinrich Wiebuseh, Holst und Wilhelm Ehlers.

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