Freilassing in alten Ansichten Band 1

Freilassing in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Willi Huber
Gemeente
:   Freilassing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1809-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freilassing in alten Ansichten Band 1'

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19. Ebenfalls aus dem Jahr 1900 stammt dieser Ausblick aus der alten Metzger-Villa zum Rathausplatz. (Die Metzger-Villa stand im Georg-Wrede-Park neben der heutigen Unterführung zum Badylon und wurde um 1970 abgebrochen.) Im Vordergrund die Laufener Straße, an der noch kein Gasthaus 'Franziskaner' und noch keine Villa von der Heyd zu sehen ist. Das Schmidhäusl (links im Bild) gehörte damals einem Herrn Hans von Maffei, der auch der erste Vorstand des noch jungen Turn- und Sportvereins war. In der Bildmitte wieder das Wegrnacherhäusl, daneben rechts das um 1820 erbaute Zollgebäude und ganz rechts das Willi-Haus.

20. So sah der Rathausplatz 1928 aus. Ein friedlich-idyllisches Bild mit ländlichem Charakter. Das Kriegerdenkmal mitten auf dem Platz, wo es fast 40 Jahre lang stand, ehe es 1957 abgetragen und später im Friedhof wieder aufgestellt wurde. Leider ohne den schönen schmiedeeisernen Staketenzaun. Die große Silberpappel zwischen Straßenmeisterhaus und Schmidhäusl steht längst nicht mehr. Sie wurde, wie das Straßenmeisterhaus und das Zollgebäude (rechts im Bild), dem Ausbau des Rathausplatzes und der neuen Salzburger Straße geopfert. Die alte B 20 führte von der Ludwig-Zeller-Straße über den Rathausplatz und weiter über die Laufener Straße mitten durch den Ort. Hinter dem Zollgebäude steht noch der alte Zollstadel und gegenüber der Maibaum.

21. Ein Bliek nach rechts zeigt den Rathausplatz im Jahr 1930. Mitten in einem kleinen Wäldchen steht jetzt das 'neue' Rathaus, von dem Drogisten Felix von der Ruhr gekauft. Bis dahin war die Gemeindeverwaltung im Parterre des Zentralschulhauses, das 1909 erbaut wurde, untergebracht. Vor dieser Zeit war der Verwaltungssitz in Salzburghofen, Nach 1930 wurde am hinteren Teil des Rathauses ein Anbau vorgenommen, in den die Sparkasse und anschließend (bis etwa 1975) die Stadtkasse einzog. Am 7. April 1936 wurde der Gemeinde Freilassing vom damaligen Reichsstatthalter Franz ven Epp das Recht verliehen, ein eigenes Wappen und Siegel zu führen.

22. Ein großer Lindenbaum (oder war es ein Kastanienbaum? ) stand bis in die fünfziger Jahre auf dem Rathausplatz. Für Spaziergänger gab es eine große Bank urn den Baum zum Verweilen und dem Treiben auf dem Platz zuzusehen. Rechts daneben stand das alte Zollgebäude. Im Hintergrund das Kaufmann Willi-Haus und dahinter das Rohleder-Haus, Das Willi-Haus stand schon vor der Jahrhundertwende und seit neuestem steht dort der Neubau der Volksbank. Ich weiß nicht, wielange der Platz noch den Namen Rathausplatz trägt und wie er dann heißen wird. Vielleicht alter Rathausplatz, denn das neue Rathaus wird 1982 fertig sein.

Freilassing

Hauptstraße,

23. Die Hauptstraße entstand etwa ab 1800 und es dauerte mehr als 100 Jahre, bis man begann, die linke Straßenhälfte zur Ludwig-Zeller-Straße hin zu bebauen. Das Foto stammt etwa aus dem Jahr 1920 bis 1925. Die Litfaßsäule rechts im Bild stand noch bis in die sechziger Jahre und wurde bei der Asphaltierung und Neugestaltung der Hauptstraße weggerissen. Das Gastagerhaus ganz links wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis heute nicht wieder aufgebaut. Im Haus daneben war lange Zeit eine Privatbank untergebracht (Bankhaus Winkler), bevor es die Hypobank erwarb und umbaute. Heute befindet sich darin der Friseursalon Mirna. Weiter rechts das Kaufhaus Schabmayer, die Apotheke und das Hotel Krone.

24. Eine ähnliche Aufnahme zeigt wieder rechts die schon beschriebene Hauptstraße. Der Uhrmacher Gastager hat inzwischen seine Holzveranda abgerissen und durch Ziegelmauern ersetzt. Das Bild wurde vom Auer-Leist-Haus aufgenommen (heute Überland) und stammt aus dem Jahre 1930. Die Rupertuskirche bot fast zehn Jahre diesen Anblick ohne ihren großen Turm, das Wahrzeichen der heutigen Stadt. Das neue Feuerwehrhaus ragt mit seinem Schlauchturrn über die Dächer der Ortschaft. Der Dachgiebel links im Vordergrund gehört zum Gasthaus 'Untersberg', der wahrscheinlich bis zum Erscheinen dieses Büchleins nicht mehr stehen wird.

25. Die Hauptstraße um 1902. Diese kolorierte Postkarte zählt zu den schönsten Bildern Freilassinger Ansichten. Der Prachtbau im Vordergrund ist das Hotel Krone oder auch Gasthaus Bachinger genannt. Vorne im Parterre sehen wir einen schönen runden Erker. Am Ende des Gebäudes einen hochgezogenen Erker mit Türmchen. Die nächsten Gebäude: Apotheke, Kaufhaus Schabmayr, Bankhaus und Gastagerhaus. Auf der linken Seite steht nur das Baurngartner-Haus, dahinter links der Weberbauer. Rechts dahinter das Auer-Leist-Haus, Das Fortbewegungsmittel jener Zeit waren Schusters Rappen auf staubigen Sandstraßen und man hatte viel Zeit.

~reila$$ing

IT auptst rasse.

26. Nur unwesentlich jünger als die verherige Aufnahme dürfte diese ebenfalls kolorierte Postkarte sein. Ein Bliek aus dem Baumgartner-Haus auf die untere Hauptstraße. Rechts führen ein paar Fußwege ohne Namen zur Ludwig-Zeller-Straße, dazwischen Wiesen und Felder. Am linken Bildrand sehen sie Wirtsgarten und Erker des Gasthofes Bachinger (Krone). Im Anschluß daran das Bermüllerhaus, Konditorei Schrnied (heute Tabak-Scheid), Krittian und Artmeier. Das Clemente-Haus und das LeistHaus sind noch nicht zu sehen. Im Hintergrund (Mitte) das alte Rathaus, links das DL Schusterhaus, rechts das Metzger-Müller-Haus, aus dern die folgende Aufnahme gemacht wurde.

o re H prasse.

27. Die Hauptstraße um 1910. Von rechts wieder das Artrneier-Haus, in dem rechts der Uhrmacher Max Gastager sein Geschaft hatte und links das Fahrrad- und Nähmaschinengeschäft Artmeier. Daneben Uhren Krittian, Eisenhandlung Clemente, Konditorei Schrnied und Salon Mirna, BerrnüllerHaus und zuletzt das Hotel Krone. Besonders auffällig aus dieser Zeit sind die hölzernen Telegraphenund Lichtmasten. Links die Telegraphenmasten mit sechs Drähten und rechts die größeren Lichtmasten mit über 60 Drähten. Alle paar Jahre kamen ein oder zwei Querbalken dazu, denn elektrisches Licht wurde modern. Telefone hatten nur die Geschäftsleute mit höchstens zweistelligen Nummern. Zum Beispiel das Manufakturwarengeschäft Heinrich Leist Nr. 9 und der Gasthof Föckerer NI. 11.

28. Hotel Krone Restaurateur Wil/i Schalier Neu eingerichtete Fremdenzimmer mit und ohne Pension. Zimmerpreis 2,- Mark, Zimmer mit Pension von 4,50 Mark an. Vorzügliche Speisen und Getränke bei mäßigen Preisen. ft Biere aus der Brauerei Schönram. Eigene Schlächterei, Einstellstallung, Autogarage, elektro Betrieb, Hoteldiener am Bahnhof. Zitat aus einem Werbeprospekt aus dem Jahr 1926. Die Aufnahme stammt aus etwa 1905. Im grofsen Saal des Hotels fanden Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel eine Turnerschau der Reichenhaller Turner im April 1904. Unter Turnen verstand man damals auch den heutigen Kunstkraftsport.

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