Freilassing in alten Ansichten Band 2

Freilassing in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willi Huber
Gemeente
:   Freilassing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4980-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freilassing in alten Ansichten Band 2'

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F reilassing-Salzburghofen

19. Aus dem Jahre 1915 stammt diese Aufnahme vom ehemaligen Rathausplatz. Die Baumgruppe auf der Verkehrsinsel in der linken Bildhälfte mußte 1922 einem neuen Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges weichen. Es befand sich dort bis 1958, als der Platz umgebaut wurde. Es gab damals über viele monatelange Debatten im Stadtrat, wo nun das Kriegerdenkmal hinkommen soll. Aus den vielen Vorschlägen wurde schließlich der beste Standort ausgewählt, nämlich der Friedhof in Salzburghofen. Links das Kaufmann Willi-Haus, heute Volksbank, daneben das Rohleder-Haus, in weichem noch bis nach dem Krieg das Gasthaus 'Bayerischer Hof' untergebracht war. Früher gab es zwar nicht so viele Gaststatten als heute, aber dafür waren sie größer.

Freilassing

Partie mil Vi'l. Mös.r

20. Ein Bliek von der Hauptstraße in Richtung des alten Rathausplatzes aus dem Jahre 1910. Links das Haus, in dem sich heute die Bäckerei Sinzinger befindet. Das Haus des Optikers Hartmann, sowie das Keller-Haus, heute Leder-Bazar, stehen noch nicht. Links als Lücke im Zaun angedeutet, befindet sich heute die Sebastianigaße. Die Transportmittel jener Zeit waren Leiterwägen in allen Größen und Fuhrwerke auf noch nicht asphaltierten Straßen. Auffallend ist auch hier, wieviel Wald es im Zentrum von Freilassing noch gab. Im Hintergrund das alte Rathaus, damals Villa Möser, mit seiner schönsten Seite aus südlicher Richtung, wo sich der hübsche Turm befand. Davor stand bis zum Abriß des Gebäudes eine Krieger-Gedenkstätte, welche sich heute neben der Bahnunterführung beim alten Stellwerk befindet.

Freilassing

Gruss aus FreiIassing !

21. Aus der Zeit kurz vor der Jahrhundertwende stammen diese beiden Ansichten. Unten die Dorfstraße von Salzburghofen, wo vorne links, neben dem Sattler-Stadler-Haus, der Petersweg abzweigt. Rechts der 1981 abgerissene Prantler-Hof der Familie Fuchs. Oben die Hauptstraße von Freilassing. Auf der Ostseite befinden sich noch Krautäcker. Das Haus auf der rechten Seite ist das Tabakwarengeschäft Scheid wo sich früher die Konditorei Schrnidt, links und auf der rechten Seite des Hauses der Friseursalon Mima befand. Daneben das etwas kleinere Bermüller-Haus besitzt heute den einzigen Garten der noch an die Hauptstraße grenzt. Wegen der hohen Grundstückspreise in der Hauptstraße wachsen dort heute die teuersten Obst- und Gemüsesorten im ganzen Landkreis.

Jreilassing.

22. Ein Bliek in die Hauptstraße um 1910. Im Vordergrund in die Postkarte einkopiert ist die 'Handlung' des Joharm Auer, die heute noch unter der älteren Generation das Auer-Leist-Haus genannt wird, weil sich darin später die Firma Leist befand. Es steht am südlichen Ende der Hauptstraße auf der linken Seite, gegenüber dem Kaufhaus Ruppert. Bis vor wenigen Jahren befand sich darin die ÜberlandZentrale, die heute Tüga heißt. Daneben links in dem kleinen Haus befanden sich die Geschäfte des Uhrmachers Hartmann, des Baders Haas und eine Gefängniszelle, welche zur Polizeistation im AuerLeist-Haus gehörte. Rechts auf dem Bild das damalige Nähmaschinen- und Fahrradgeschäft Artmeier. Als nächstes das Uhrmacher-Krittian-Haus und weiter. wie im vorigen Bild beschrieben, bis zum Hotel Krone.

Gruss aus Freilassing.

Handlung des Johann Auer.

23. Ebenfalls aus der Jahrhundertwende stammt diese Ansicht der Hauptstraße von Süden nach Norden. Das Auer-Leist-Haus steht hier zwar auf dem richtigen Platz, ist jedoch aus optischen Gründen größer dargestellt und etwas gedreht. Links vorne das Haus des Goldschmiedes Gastager, welches, wie die ganze Häuserzeile bis zum Hotel Krone , im Krieg zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Nur das Gastager-Hans nicht, dafür ist die BauJücke, die auf dem Bild noch zu sehen ist, längst verbaut. Es stand dort das Bankhaus Winkier und seit den fünfziger Jahren der Frisör-Salon Mirna, Der Bliek reicht, an der klassischen Häuserzeile entlang, bis zum Rathausplatz und nach Salzburghafen. Rechts an der Ludwig-Zeller-Straße standen noch keine Wohnhäuser. sondern nur Bauernhöfe, mit ihren Gärten bis zur Hauptstraße.

Gruss aus f reilassing

24. Seit den Anfängen der Bebauung, etwa ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, hat die Hauptstraße ihr Gesicht mehrmals verändert. Am gravierendsten geschah diese Veränderung nach dem Krieg und in den letzten zehn Jahren. Die Ansicht auf dieser gezeichneten Karte zeigt den Zustand der Hauptstraße wie er sich 1915 oder 1920 darstellte. Neben dem großen Biergarten des Hotels Krone im Vordergrund befanden sich der ganzen Straße entlang Vorgärten. An das Hotel Krone ganz rechts schließen sich an:

Apotheke, Kaufhaus Schabmeier. Bankhaus Winkier, Goldschmied Gastager und Gasthaus Schwaiger, heute Wieningerbräu. Links vorne das Schuhhaus Baumgartner.

25. Die Villa des Zahnarztes Hartmann rechts und das Metzger-Müller-Haus dahinter wurden 1988 abgebroehen und anderen Stelle zwei neue Geschäftshäuser errichtet. Wenn auch diese alten Bauten nicht so zweckmäßig und großzügig gebaut waren wie die heutigen Geschäftshäuser, schöner waren sie in jedem Fall. Vor dem Müller-Haus befand sich der Engelsbrunnen, welcher in der neuen Fußgängerzone wieder aufgestellt werden soll. Auf dem Bild ist eine marschierende Musikkapelle zu sehen, wobei einige Musikanten noch eine Militäruniform tragen. Die Aufnahme könnte also aus dem Jahre 1918 stammen, als der erste Weltkrieg zu Ende ging. Damals. wie auch heute , gab es einen großen Menschenauflauf, wenn irgendwo eine Musikkapelle marschierte.

FREllASSING

Partie mit Hóte Krone

26. Eine sehr schöne Aufnahme von den klassischen Bürgerhäusern in der Hauptstraße wie sie bis zum 25. April 1945 standen. Das Foto entstand um 1910. Der Bliek geht von der Ludwig-Zeller-Straße über die Josef-Brendle-Straße, welche zu der Zeit noch Staufeneck Straße hieß , zur Hauptstraße. Rechts die Edinger-Wiese. losef Brendie war ein Kunstmaler. der aus Ebersberg stammte und 1920 nach Freilassing heiratete. Er wohnte im alten Feuerwehrhaus und beherrschte wie selten einer den naturalistischen Malstil. Er malte viele hundert Bilder von Freilassing und Umgebung. Da in dieser Zeit vor, während und nach dem Krieg die Dinge des täglichen Bedarfs wichtiger waren, mußte er seine Bilder weit unter Wert verkaufen, um seine Familie ernähren zu können. Brendie starb in der Sylvesternacht 1953/54.

27. Der untere Teil der Hauptstraße, wie er sich baulich bis in die 80er Jahre so darstellte. Neben dem Haushalts- und Glaswaren Geschäft Gugg rechts, die Konditorei Café Herrnann, das Fahrrad- und Nähmaschinen Geschäft Artmeier und das Haus des Uhrmachers Krittian. Beide letztgenannten Häuser wurden 1983 und 1984 abgebrochen und durch größere, attraktivere Neubauten ersetzt. Auf der linken Seite sieht man noch den Rand des Engelsbrunnen. Auf einern Sockel befand sich ein Fisch, auf dem ein Engel saß. Die Hauptstraße der 30er Jahre besitzt bereits eine Gehsteigkante , obwohl auf dem Bild weit und breit kein Auto zu sehen ist. Anfang der 50er Jahre wurde die Hauptstraße neu gestaltet und die Vorgärten zur Straße hin verschwanden. In der neuen Fußgängerzone sollen drei Brunnen errichtet werden.

FREILASSING

28. Etwa aus dem Jahr 1910 stammt diese Aufnahme von der Edinger Wiese mit Bliek zur Hauptstraße mit den schon erwähnten Gebäuden. Die Josef BrendIe Straße links, ist eine der wenigen Straßen von Freilassing welche einen direkten Bezug zu unserer Stadt haben. Man nimmt bei der Straßenbenennung auf diesen Aspekt zu wenig Rücksicht. Besser wäre es doch einen zwar nicht so bekarmten einheimischen Namen zu verwenden als zum Beispiel Blumen-Gebirgs- oder Musikernamen, welche in jeder anderen Stadt auch vorhanden sind. Neben Persönlichkeiten die immer noch vorhanden sind, wie Lehrer, Pfarrer, Bürgerrncister, Künstler, aber auch Berufe oder Vereine, gäbe es noch Flurnamen oder andere Namen, die sich auf die Geschichte der Stadt beziehen. Unsere Stadträte sollten mehr darauf eingehen. Wie wäre es mit einer Alois- Irlmaier-Straße?

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