Freilassing in alten Ansichten Band 2

Freilassing in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Willi Huber
Gemeente
:   Freilassing
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4980-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freilassing in alten Ansichten Band 2'

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F reilassina (Hau"tstrasse)

29. Der nördliche Teil der Hauptstraße sah etwa um das Jahr 1915 so aus. Rechts die im Dezember 1988 abgebrochene Hartmann-Villa, dessen Nachfolgebau heute seiner Vollendung entgegengeht. Das dahinter stehende Metzger-Müller-Haus wurde 1989 abgerissen und neu wieder aufgebaut. Im Baustil hat man sich dem Nachkriegsbau der nebenstehenden Apotheke angepaßt anstatt umgekehrt. Man kann nur hoffen, daß an Stelle der Hartrnann-Villa ein schönerer Bau entsteht. Die Baufirma Reichenberger, welche dieses Gebäude erstcllt, baut derzeit die geschmackvollsten Häuser nicht nur in Freilassing. Links vorne das Haus des Uhrmachers Krittian, in dem zur Zeit der Aufnahme noch kein Geschäft war, daneben: Fahrradgeschäft Artmeier. Konditorei Herrnann, Haushaltswaren Gugg und Kleiderhaus Leist.

f(eilasjng - HauptsiraDe

30. Apotheke und Hotel Krone mit seinem Biergarten zur Hauptstraße hin um 1910. Es gab zu dieser Zeit nur Fußgänger und Radfahrer in Freilassing. Das erste Auto fuhr 1909 der Mechanikermeister Kar! Artmeier. Heute besitzen viele Familien bereits ein Zweitauto. Schon in den SOer Jahren nahm das Verkehrsaufkommen gewaltig zu, und so wurde die Hauptstraße dementsprechend umgestaltet. Die Vorgärten verschwanden gänzlich, die Fußgänger wurden auf den Gehsteig gedrängt. Aber es dauerte nicht lange, und die Hauptstraße entwickelte sich zu einem chaotischen dureheinander von Fußgängern, Radfahrern und Autos. Bereits Mitte der 70er Jahre überlegte man sich, wie man dem Abhilfe schaffen könnte. Im Frühjahr 1982 genehmigte der Stadtrat einen Vorentwurfzum Ausbau der Hauptstraße.

31. Das Hotel Krone um 1910 von seiner schönsten Seite. Deutlich sieht man das Hauptgebäude mit seinem Erkerturm und dem späteren Anbau mit dem Festsaal und ebenfalls einem Erker. 1923 brach in diesem Neubau ein Brand aus und vernichtete den Veranstaltungssaal. Nachdern man ihn wieder aufgebaut hatte, wurde das ganze schöne Gebäude am 25. April 1945 von Bomben zerstört. Von den vielen Toten beim Bombenangriff konnten nur 74 identifiziert werden, der Rest wurde als unbekannt beerdigt. Das Hotel Krone wurde wieder aufgebaut, die Fassade wurde schlicht und einfach gehalten, nur in der Mitte im Eingangsbereich setzte man einen erkerähnlichen, bemalten Streifen. Dieses Gebäude wurde 1968 abgerissen und durch ein noch 'moderneres' ersetzt, das man heute umbaut und etwas zu. verschönern versucht.

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Gasthaus zum Schwaiger

32. Die klassische Häuserzeile in der Hauptstraße des Jahres 1920 mit dem Kaufhaus Schabmayer, der Apotheke und dem Hotel Krone. Unter dem Erker im Hotel Krone war zur Zeit der Aufnahme das Kolonialwareogeschäft Karl Stöckl untergebracht. Bis zur Zerstörung des Gebäudes im April 1945 hatte die Familie Berger das Geschäft gepachtet. Das Gasthaus zum Schwaiger ist auch der älteren Generation kaum noch bekannt, es hieß bis zu seinem Abbruch im November 1982 Gasthaus Untersberg. Interessant zu sehen, daß das Gebäude auch einmal ein Erkertürmchen besaß. Der Wirtsgarten war natürlich auf der Seite der Hauptstraße. Die südliche Fassade hat man beim Neubau 1983 wieder ähnlich gestaltet. Das Gasthaus Wieningerbräu befindet sich heute auf der Rückseite des Gebäudes.

Totale

33. Großes Rätselraten: Wo befand sich die Conditorei Enzinger? Welche Häuser sind auf der Totale zu sehen? Die Karte stammt noch aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Auf der Totale ist zu Beginn des linken Drittels das alte Rathans zu erkennen. Im Vordergrund die Lindenstraße aus südwestlicher Richtung. Links kann man das Haus des Drogisten von der Ruhr erkennen, heute Reisebüro Hogger. Weiter nach rechts die heutige Metzgerei Gottschalk und das Geiglhaus. Die Conditorei Enzinger befand sich in dem Haus, wo sich bis nach dem Krieg die Conditorei Hermann befand und heute die ParfümerieDrogerie Klotz untergebracht ist. Weil das Haus auch heute noch so da steht, kann man es an der Anordnung der Fenster erkennen. Die danebenstehenden Häuser Artmeier und Krittian, wurden 1983/84 abgebrochen.

34. Diese Ansicht des mirtleren Teiles der Hauptstraße dürfte aus den dreißiger Jahren stammen. Um noch einmal auf die Fußgängerzone zurückzukornmen, Ende 1984 wurde von der Stadtverwaltung eine schriftliche Umfrage durchgeführt, in der sich die Bürger Iür oder gegen eine Fußgängerzone entscheiden konnten. Mehr als 60% der Befragten stirnrnten dafür. Nach einer längeren Diskussions- und Urnbauphase konnte am 8. September 1990, von Burgermeister Breuninger, die Freilassinger Fußgängerzone eingeweiht werden. Wenn sich auch anfangs die Auto- und Zweiradfahrer nicht an das Fahrverbot hielten, so gibt es damit kaum noch Probleme. Man spricht heute von der 'guten Stube' Freilassings.

35. Ebenfalls aus den dreißiger Jahren stammt diese Aufnahme vom Eichetweg. Auf der Höhe der Mittleren Feldstraße befand sich an der kleinen Kreuzung eine Baumgruppe mit einer Sitzbank. Der Wanderer konnte sich auf der hölzernen Bank ausruhen und das Gebirgspanorama genießen. Man fuhr damals mit dem Fahrrad über das Eichet nach Richtung Laufen. Viele gingen die Strecke noch zu Fuß wenn sie im damaligen Landratsamt Laufen zu tun hatten. Bis zur Gebietsreform. im Jahre 1972, hieß unser Landkreis noch Laufen. erst dann wurde er in Berchtesgadener-Land umbenannt. Die schon im frühen Mittelalter blühende Stadt Laufen verlor erstmals 1816 bei der Grenzziehung an Bedeutung. Im Vordergrund auf der Blumenwiese stehen heute Wohnblöcke mit bis zu acht Stockwerken.

36. Freilassing nach Süden hin aufgenommen vom Turm der Rupertuskirche. Der Höhe nach, von derdiese Aufnahme zu sehen ist, dürfte sie vom kleinen Turm aus gemacht worden sein. Rechts ist die Augustinerstraße , links die Lindenstraße zu sehen. Im Vordergrund scheint der Fürstenweg in zwei Teilen zu verlaufen. Einmal südlich der Häuserfront, also hinter den Häusern so wie sie heute noch verläuft, zum anderen geht auch vor den Häusern eine Straße. Im Hintergrund die Rupertusstraße mit der Bundesbahn-Wohnanlage und dem Bahnhofsgelände. Der Bliek geht von rechts am Hotel Föckerer vorbei zum alten Bahnhof, Post und Eisenbahner-Wohnhaus zum Café Rehm. Im Hintergrund die Reichenhaller Straße und das im Wald liegend Gebiet um Neuhofham. Die Aufnahme entstand etwa um 1930.

37. Ein Bliek in die noch ungeteerte Lindenstraßc. In der Bildmitte das alte Konsumgebäude, welches etwa um 1984 abgerissen wurde. Nach dem Konsum, etwa um 1970 mietete die Großbäckerei Krohe das Gebäude. Seit dem Abriß befindet sich in der Lindenstraße eine unschöne Baugrube, welche jahrelang zu Protesten aus der Bevölkerung Anlaß gab. 1988 wurden dort Musterlampen, Polder, Abfallbehälter, Pflasterbeläge für die Hauptstraße zur Besichtigung aufgestellt. Dies war der einzige sinnvolle Zweck, den die Baugrube bisher erfüllte. Nachdem die Stadt 1987 das Grundstück erwerben konnte, wurde ein Bauwettbewerb für ein Kaufhaus mit Tiefgaragen ausgeschrieben. Seither ist auf diesem Grundstück wieder Ruhe eingekehrt.

38. Die Bräuhaus- und die Lindenstraße überqueren die Münchener Straße, welche rechts zwischen den beiden Gebäuden im Vordergrund hindurch führt. Das vordere ist das Haus Stadler, das Haus dahinter die Dr. Schuster-Villa, wo heute das Kaufhaus Plus steht. Auffallend sind hier die vielen Bäume, welche die Straßen zieren. Die Lindenstraße heißt ja deswegen so, weil dort links und rechts einstmals viele Lindenbäume standen. An der Bräuhausstraße standen Kastanienbäume. Wenn man diese alten Postkarten betrachtet, so kann man immer wieder feststellen, daß sich sehr viele Bäume und sogar kleine Wäldchen im heutigen Stadtgebiet befanden. Die ungeteerten Straßen ließen dies zu, viele Bäume fielen bei der Oberflächenteerung Parkplätzen und Gehsteigen zum Opfer.

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