Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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89. Die Papierfabrik geht auf eine 1836 von C. Michael angelegte Holzschleiferei und Strohstoffabrik zurück; ab 1838 gemeinsam mit G.F. Thode, seit 1842 von Thode allein als Papierfabrik betrieben. Später als G.F. Thodes Söhne firrniert, ist sie seit 1857 Aktiengesellschaft. Der Bahnhof Hainsberg wurde 1905 gebaut. Die Schmalspurbahn - 1882 bis Schmiedeberg, ab 1883 bis Kipsdorf - hat hier ihren Ausgangspunkt.

Emil Krsaue, Pbot .. Denben

90. Hier am Gasthof Hainsberg war von 1906 bis 1912 Endstation der Straßenbahn. Der an der Weißeritzbrücke - einer früheren Furt - gelegene Gasthof wurde 1775 erstmals genannt, damals noch als Gasthof 'Zum goldenen Specht' bezeichnet. Ende der 1890er Jahre kam er in den Besitz von Füssel, Einstellung des Gastbetriebes 1922. In den Gebäuden und Anbauten erfolgte die Gründung der Hainsberger Maschinenfabrik von Ernst Grafe A.G. - Herstellung von Sägewerks- und Holzbearbeitungsmaschinen; Abbruch 1934.

COSSMANNSDORF

91. Vom Backofenfelsen schauen wir auf die Weißeritzvereinigung. Von links kommt die Rote Weißeritz aus dem Rabenauer Grund (Eingang links des Spinnerei-Schornsteins), rechts die Wilde Weißeritz von Tharandt her. Mit dem Eisenbahnbau 1855 wurde der Fluß vom Felsen weggedrückt. Rechts unten das zuletzt als Lehr!ingswohnheim des Edelstahlwerkes genutzte Gebäude , in dem ab 1849 die Türkischroth-Garnfärberei von Abraham und Kar! Römer und nach 1888 eine Rohrstuhl- und Möbelfabrik untergebracht waren.

92. Das Hainsberger Rathaus, eigentlich das von Coßrnannsdorf, entstand 1913 nach einem Entwurf des Architekten J.A. BohJig. Später waren hier eine Ortsteilbibliothek und das Stadtbauamt - heute Baudezernat - untergebracht.

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93. Die Hainsberger Kirche in Richtung Rabenauer Straße mit noch unbebautem Vorgelände; der Friedhofsberg ist künstlich angeschüttet worden. An den Bahngleisen nach Tharandt die Weißeritzbrücke der abzweigenden Schmalspurbahn. Die Kirche entstand 1900 nach Plänen des Dresdner Architekten Fritz Reuter. An der Innengestaltung ist ein großes Gemälde vor dem Chor bemerkenswert: 'Christi Einzug in Jerusalern', ausgeführt 1911 von dem bedeutenden Dresdner Jugendstilkünstler Professor Otto Gußmann.

94. Vom Vorholz blieken wir in Richtung Weißeritzbrücke. Erst 1926 in Stein ausgeführt, mußten die vorherigen Holzbrücken mehrfach wegen Hochwasserschäden neu gebaut werden, so 1854 und 1897. Der Füsselsche Gasthof steht hier noch; dahinter der bis 1905 genutzte alte Bahnhof. Im Hintergrund ist das Gebiet der henrigen Weinbergsiedlung.

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95. Vorn die 1878 eingeweihte Hainsberger Schule , dahinter die Rabenauer Straße. Links das Gelände der Mehnertrnühle, rechts die Thonwaren- und Schmelztiegelwerke von W. Lorenz. Der Backofenfelsen (früher auch 'Riesenbett' genannt) verdankt seinen Namen den Auswaschungen aus dem Konglomeratfelsen. Vor dem langgestreckten Gebäude befindet sich die 1838 als Brettmühle entstandene Backofenmühle.

96. Der Gasthof Eckersdorf - heute 'Rollmopsschänke'. Das Haus stammt aus der Zeit um 1697. Als sogenanntes 'Drescherhaus' war es ursprünglich Zubehör des Allodialgutes Eckersdorf, dessen Brauerei ihr Bier hier verkaufte. 1724 waren die Eckersdorfer Einwohner angehalten, das Bier nur aus der Schänke zu holen. Ab 1828 ist das Haus in Privatbesitz. Seit dem Verkauf von Bierhappen um etwa 1910 dürfte sich die heutige Bezeichnung herausgebildet haben. Vor allem unter der Bewirtung von Ziegner (1928-1958) wurde die Schänke sehr bekannt.

97. Das 'BC' - hier wahrscheinlich als Ball-Local-Coßmannsdorf abgekürzt - verdankt seine Entstehung der Schmalspurbahn Hainsberg-Kipsdorf. Die Haltestelle Coßmannsdorf wurde am 1. April 1882 für den Personenverkehr eröffnet. Der Gasthof besteht als Restaurant 'Zur Eisenbahn' seit 1890. 1910 übertrug der Gastwirt Wetzlieh die Konzession auf den Neubau. Gasthof und Ballsäle Coßmannsdorf waren stets ein vielbesuchter Ort der Einkehr und Vergnügung. Vor allem die Hainsberger Karnevalisten boten in exquisiten Dekorationen ausgezeichnete Veranstaltungen.

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98. Die Rabenauer Straße etwa in Höhe des 'Lindengarten'. Von 1912 bis 1934 war hier der Endpunkt der Straßenbahn. Rechts zweigte früher der Mühlgraben zur Hainsberger Mühle ab, vor allem als 'Mehnert-Mühle' bekannt.

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