Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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99. Coßmannsdorf von der Eckersdorfer Anhöhe. Im Hintergrund Somsdorf und rechts das Wilde Weißeritztal nach Tharandt. Die Spinnerei, als 'Karnmgarnspinnerei von Dietel und Schmitt' 1880 entstanden, war dann im Besitz von Wolf; zuletzt ein Teilbetrieb der Buntgarnwerke Leipzig. Es existieren noch nicht die in jüngerer Zeit entstandenen Neubauten an der 'Scheibe' und der Block auf dem Gelände der 1961 gebauten Gleisschleife. Die Straßenbahn hatte von 1934 an ihren Endpunkt gegenüber dem 'Be'. Das Datum rechts oben irritiert, es ist nicht das Entstehungsjahr der Postkarte.

qruss aus Cossmannsdorf

100. Die Weißeritz an der Hainsberger Straße, hinten die Brücke an der Spinnerei. Rechts die Walzenmühle, bereits 1432 erstmals urkundlich erwähnt, teilweise auch Mittagsmühle genannt. Über der Eingangstür befindet sich ein Schlußstein aus dem Jahre 1784 mit den Initialen J.C.M. = Johann Christian Mittag. In Akten wird sie zwischen 1566 und 1732 auch als Somsdorfer Mühle bezeichnet. Der Mühlgraben führt vom alten zum neuen Eingang in den Rabenauer Grund.

101. Der Gasthof 'Zum Rabenauer Grund' am Fuße des Somsdorfer Berges. Das Haus erbaute ein Krämer Richter 1836. Nachdem ihm die Gemeinde Coßmannsdorf für 900 Taler den Reiheschank verkaufte, erhielt er 1862 die volle Gasthofgerechtigkeit. Weil die Fuhrleute am 'Alten Berge' nach der steilen Abfahrt von der Butterstraße hier die Hemmschuhe abnahmen, hieß der Gasthof im Volksmund die 'Hemmschuhschänke'. Der Wirt ließ Futterkrippen setzen, auch für die Pferde der Kutscher, deren Herrschaften von hier zu Fuß durch den Rabenauer Grund gehen mußten.

102. Die Rabenauer Mühle ist 1540 als Mahlmühle gebaut worden; 1770 wurde das Backen von Brot und Semmeln erwähnt. Der Müller Ehrlich ließ 1834 den Weg durch den Grund begehbar machen, dabei sprengten Freiberger Bergleute das 'Nadelöhr' heraus. 1857 feierte der Dresdner Maler Ludwig Richter in der Mühle die Hochzeit seiner Tochter. 1868 brannte die Mühle ab. Die Thodesche Papierfabrik kaufte das Gelände und ließ 1869 die heutigen Gebäude im Schweizer Stil und ein Holzschleifwerk errichten. Nach wie vor ist die Mühle eine beliebte Ausflugsgaststätte.

103. Die Schmalspurbahn Hainsberg-Kipsdorf durchquert den reizvollen Rabenauer Grund. Allein bis zum Bahnhof Rabenau machte sich der Bau von zwölf Brücken erforderlich, vier wurden als Massivbrücken errichtet, die übrigen als Stahlträgerbrücken. Am Einsiedlerfelsen befand sich ein 18 Meter langer Tunnel, der wegen vorgesehener Einführung des Rollwagenverkehrs 1905/06 aufgeschlitzt wurde.

Ileu-lëurquntz

104. Wurgwitz. 1206 als Worganewiz erstmalig erwähnt, kam im Jahre 1974 zu Freital. Das Bild zeigt die Haltestelle der Schmalspurbahn Potschappel-Wilsdruff, die am 30. September 1886 in Betrieb ging; damals noch ein Holzwartehäuschen vom Typ A. Vordem Station Niederherrnsdorf genannt, trug sie ab 1904 die Bezeichnung Wurgwitz-Niederhermsdorf; später, ab 1921, lautete sie nur noch Wurgwitz.

105. Saalhausen (1350 Salesen) gehört seit 1973 zur Stadt Freital. Die abgebildete Bezirksanstalt ist die am 10. Oktober 1882 eingeweihte Bezirksarmenanstalt, zuletzt befand sich dort ein Feierabend- und Pflegeheim. Als Ausflugsort war stets der Gasthof gut besucht. 1847 annoncierte bereits ein Wirt Konzert- und Tanzmusik. Früher Gastwirtschaft 'Zur großen Linde' geheißen, wurde der Gasthof 1882 an der hier gezeigten Stelle neu gebaut.

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106. Kleinnaundorf (1144 Nuwendarffchen) wurde 1974 der Stadt Freital angegliedert. Der Bergmann auf dieser Karte von 1902 verweist auf die enge Verbindung zum Bergbau; einmal durch den auf seiner Flur gelegenen Segen-Gottes-Schacht und als Wohngemeinde für die im angrenzenden Gebiet tätigen Bergleute. Rechts dürfte der Windbergschacht dargestellt sein. Das neue Schulgebäude entstand 1893. Die Entwicklung der Einwohnerzahlen - 1834: 193, 1871: 922, 1890: 1 152,1910: 1 556.

107. Somsdorf (1350 Summensdorf) ist seit 1973 ein Stadtteil von Freital. Der Ort liegt an der über Pretzschendorf ins Gebirge führenden alten 'Butterstraße' . 1550 werden 24 Bauerngüter erwähnt. Das alte Erblehngericht (1471) war ab 1839 nur noch Schank- und Gastwirtschaft. Der jetzige Kirchenbau stammt von 1711. Eine alte katholische Kapelle wurde umgebaut und erweitert. Dabei übernahm man zum Teil alte Mauern, auch ein rornanisches Fenster und den Grundstein mit der J ahreszahl1238.

108. Steinerner Tisch im Poisenwald. Er gilt als Rastplatz kurfürstlich-sächsischer Jagdgesellschaften. Johann Georg Il. hatte zum Beispiel in diesem Waldgebiet bei einer Jagd am 18. August 1674 376 Tiere zur Strecke gebracht, darunter 121 Hirsche. Die umliegenden Gemeinden litten arg unter Wildschäden; ihre Einwohner mußten Frondienste als Heger und Treiber leisten.

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