Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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19. Bahnsteig der Schmalspurlinie PotschappelWilsdruff am Potschappier Bahnhof. Die Bahn wurde am 30. September 1886 in Betrieb genommen; 1972 verkehrte der letzte Zug auf dieser Linie. Über Wilsdruff konnte man früher Nossen und Meißen-Triebischtal erreichen. Auf der Anhöhe sieht man das Jochhöhschlößchen, als Winzerschlößchen 1795 oberalb eines Weinberges erbaut.

Potsdtappel. Bahnsteig der binie PatsdIappel - liJilsdruff. 9udlhe. - Sdll6Óálen.

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20. Kantstraße/Ecke Sörgelstraße. Rechts das alte Postamt (heute Versicherung). Daneben die Emmauskirche, die als jüngste Freitaler Kirche 1875-1877 erbaut wurde. Die 1875 eingeweihte PotschappIer Schule erfuhr 1889 einen Anbau. Als Zweiganstalt der Lessingschule diente auch die 1907 eröffnete Uhlandschule im 1915 eingemeindeten Niederpesterwitz.

21. Dresdner Straße, links die Einmündung Schulstraße. Im Eckhaus befindet sich heute das 'Freitaler Büchereck'. Hinter dem Oberleitungsmast das Kochsche Grundstück (zuletzt Kunsthandlung Parzig), noch mit unverstümmeltem Dach und Balkon. Rechts der offene Verlauf des Mühlgrabens in Richtung Markt und Hofmühle .

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22. Das verheerende Hochwasser von 1897 verursachte in den Talgemeinden große Schäden. Nach fast einwöchigem Regen war die Weißeritz um das 140fache gestiegen. In Deuben allein waren zwanzig Häuser eingestürzt und 128 mehr oder minder stark beschädigt, 179 Familien waren obdachlos, 360 klagten über Verluste. Die Gemeinde bezifferte den Schaden auf 1 300 000 Mark. In Potschappel gab es Schäden von 777 000 Mark, rund 67% an Gemeinde- und 33% an Privateigentum.

Po/schappel mil as/er- und Windberg.

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23. Die Ufermauer der Weißeritz entlang der Uferstraße (früher Wassergasse). Vor dem Hochwasser von 1897 standen beidseitig dieser Gasse Häuser. Links neben dem Eckhaus ist an der Coschützer Straße das alte Potschappier Schulgebäude (ehemals Gästehaus des Rittergutes Potschappel); dahinter das Gelände am Platz der Weltjugend (vordem Eberplatz). Im Komplex des früheren Rittergutes waren später Bauhof und Gebäudewirtschaft untergebracht. Im Gebäude mit der Giebelseite zur Brücke, dem früheren Schafstall, entstand 1908 mit dem 'CentralTheater' eines der ersten Kinos.

24. Birkigt wurde 1326 erstmalig als Byrckech erwähnt. Ursprünglich Bauerndorf, entwickelte es sich zum Industriestandort und zur Arbeiterwohngemeinde. Die Einwohnerzahl stieg von 744 (1890) und 1871 (1910) auf 2 338 irn Jahre 1923, als Birkigt zu Freital kam. Die alte lithografierte Ansichtskarte zeigt neben markanten Gebäuden links oben das Eckhaus an der heutigen Bannewitzer/Gitterseer Straße, rechts der Dorfkern rnit den Bauerngütern. Die Schule gibt es seit 1876.

Neues Viertel

Joch-Höhe

25. Die alten Bauerngehöfte am oberen Teil der Gitterseer Straße. Rechts sind die Gebäude einem späteren Hallenneubau von Schokopack gewichen; die auf der linken Seite sind heute stark verändert bzw. umgebaut. 1912 wurde die Baugenossenschaft für Birkigt und Umgebung gegründet, ihre Häuser sind rechts im Mittelgrund zu sehen.

Freital-Birklgt - Ortsansicht

26. Birkigt als Industriestandort. Rechts der Komplex des 1918 gegründeten Verpackungsmittelbetriebes Otto Hänsel (nach dem Kriege 'Schokopack' irn Kombinat Nagema), links die Mühlenbauanstalt von Gebrüder Bühler (1920) - nach 1945 'Fördertechnik' im Kombinat Takraf. Weitere Betriebe waren: Faßfabrik Glühmann, Voltolöl-Werke, Kerkhoff und Harzer, Birkigter Kunstmöbelfabrik und die Elisabeth-Hütte.

Konzert- .u Ball-Haus

27. Der Gasthof Birkigt wurde 1898 von Karl Heinrich Mehlhorn erbaut, der vorher den Gasthof 'Zurn grünen Tale' besaß. Die 'Dresdner Holzindustrie' erwarb den Gasthof und verkaufte ihn an die Gebrüder Bühler, die nur noch Restaurationsbetrieb gestatteten. Das Gebäude ist beim Luftangriff am 24. August 1944 mit zerstört worden. Weitere Gaststätten waren 'Zur Linde', 'Hohe Warte' und Weymanns Restaurant (Collmberg), erstgenannte existiert heute noch.

Windberg- Sernmering-Bahn,

Bliek vom Collm- Berg (Günthers Busch) aur Bil kj~

28.129. Eine Panoramakarte der Windbergbahn. Diese Gebirgsbahn (auch Sächsische Sernmeringbahn genannt) entstand als Kohlenzweigbahn Niedergittersee-Hänichen an der 1855 in Betrieb genommenen Albertbahn Dresden-Tharandt, Die Strecke war 1856 fertiggestellt, ab 1. April 1857 standen die Betriebsmittel bereit. Ursprünglich nur zum Kohletransport gedacht, wurde sie nach Rückgang der Kohleförderung bis Possendorf verlängert und am 1. Oktober 1908 für den Personenverkehr eröffnet (1908: 136908 Fahrgäste). Der Haltepunkt Freital-Birkigt hieß um 1912 Haltepunkt Gittersee, später Potschappel-Gittersee , seit 1923 BahnhofBirkigt.

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