Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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KOUlg Albert-Denkmal /luf dem Windbers-

Die von Oberingenieur Guido Brescius konstruierte Bahn ist dem hängigen Gelände angepaßt und sehr kurvenreich. Von der Talstation (155 m NN) überwindet sie auf 5,2 km Streckenlänge eine Steigung bis 275 m NN in Obergittersee. Fünf auf der Panoramakarte einmontierte Zugformationen befinden sich etwa an folgenden Geländepunkten: 1. parallel zur Coschützer Straße; 2. kurz vorm Bahnübergang Gitterseer Straße; 3. zwischen Geiersgraben und Leisnitz; 4. unterhalb Bahnübergang Bannewitzer Straße; 5. vor dem Kesselgrund.

30. Burgk wird 1168 erstmals als Borch genannt. 1912 vereinigten sich Großburgk und Kleinburgk zur Gemeinde Burgk, seit 1915 gehört Zschiedge dazu; zu Freital kam Burgk 1924. Vom Burgker Schloß existiert die bildliche Darstellung einer Baufassung aus der Renaissance. Nach einem Brand von 1707 wurde es mit einem kleinen Dachreiter wieder aufgebaut. Die jetzige Fassung mit Turm geht auf einen Umbau von 1846 zurück. Seit 1946 ist hier das Freitaler Bergbau- und Heimatmuseum als 'Haus der Heimat' untergebracht.

Denkmal -des Karnmerberm Freiherrn Arthur von Bur~.

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31. Der süddeutsche Bildhauer Michael Arnold schuf im Auftrag des Barons von Burgk das Denkmal der heimisehen Sagengestalt Rotkopf Görg. Von Bierling in Dresden in Zink gegossen, erfuhr es am 11. April 1862 seine Enthüllung. Seit der Übernahme der Besitzung durch Carl Friedrich August Krebß 1819 (ab 1822 als Freiherr Dathe von Burgk) waren Schloß und Areal im Besitz der Familie von Burgk. Gegenüber dem Schloßeingang befand sich an der Straße dieser Denkmalsplatz. Nach 1945 wurde er zerstört; die beiden Marmorreliefs links und rechts sind heute im Foyer des Schlosses eingebaut.

gruss ren der Herrschaftlichen 'l'eichschêake ßurgk.

32. Das vormals hier befindliche Gebäude soll eine Schmiede gewesen sein. 1823 wird als erster Schankpächter Johann Gottfried Dietrich genannt. Im Streit mit der Gemeinde konnte der Freiherr kein Schankprivileg nachweisen, es soll beim Brand von 1707 mit verschwunden sein. Schließlich verkaufte die Gemeinde Burgk dem Baron 1837 den Reiheschank 'für jetzt und ewige Zeiten' für 425 Taler. Ein Neubau erfolgte 1892. Der Saal der Gaststätte wurde neben Tanzvergnügen vor allem durch die Konzerte des Freiherrlich von Burgkschen Bergmusikchores bekannt. 1963 erfolgte der Abbruch, da sich durch oberflächennahen Kohleabbau Bergschäden am Ge bäude eingestellt hatten.

33. Die obere Abbildung zeigt die Burgker Straße von Standpunkt des früheren Feuerspritzenhauses, im rechten Gebäude das Farbengeschäft von Zei big mit der Post. Burgk erhielt 1884 eine Posthilfsstelle und 1900 eine Postagentur. Bergab an der Straßenkurve zweigt rechts der Gemeindeweg ab; im Eckhaus das frühere Kolonialwarengeschäft von Graske. Im Schweizerhaus wohnte der Schloßgärtner, der den rechts des Weges liegenden Schloßgarten betreute. Der Bergerschachtweg führt hinauf zum Bergerschacht. der von 1810 bis 1867 in Betrieb war.

ßurgk

34. Der untere Teil von Burgk. Links Schloß und Gutskomplex, in der Mitte die kleinen Bergmannshäuschen am 'Schieferhaufen' , rechts das alte Huthaus von 1834, das später als Wohnhaus umgebaut wurde. Der Schornstein gehört zum Ventilatorschacht des Unteren Reviers, die hier angesetzte Tagesstrecke diente der Ein- und Ausfahrt der Mannschaften. Im Kreis: die Burgker Kapelle, zum Gedächtnis an den Begründer der Burgker Werke und der Familie von Burgk 1873 errichtet; obgleich nur leicht beschadigt, verfiel sie 1969 dem Abbruch.

35. Das 'Bergschlößchen' , 1893 erbaut; hier bestand schon vorher der Gasthof 'Zu Kleinburgk'. Letzter Wirt des 'Bergschlößchen' war Max Sprössig. Die Burgker Stiftsschule wurde am 24. Oktober 1874 eingeweiht. Freiherr von Burgk stellte außer dem Platz zur Errichtung eines vereinigten Schulgebäudes 10 000 Taler zur Verfügung, sein Sohn schenkte der Gemeinde 1873/74 noch weitere 11 000 Taler für den Bau. Das Panorama zeigt den Gemeindeweg abwärts, rechts Häuser am Bormannsberg, hinten die Gebäude des Wilhelminenschachtes.

Burgk b. Dresden

36. Burgk zur Zeit der Baumblüte. Von halblinks vom verläuft die Burgker Straße, vor der Villa kommt von rechts der Kapellenweg. In Bäume eingebettet liegt das Schloß, rechts auf der Anhöhe Bormanns Gut. Im Hintergrund die Leisnitz, vom Bahnübergang Bannewitzer Straße zur Zschiedge weiterführend. Am Horizont sind sogar Dölzschen und die Begerburg erkennbar.

37. Häuser am Heimstättenweg irn oberen Teil von Burgk. Von der Baugenossenschaft GroßDresden, Sitz Freital, wurde diese Siedlung erschlossen, Burgk läßt sich ob seiner verstreuten bzw. ausgedehnten Lage nie als Ganzes abbilden. So werden auch hier nur einige Häuser am Bormannsberg und eine Villa an der Burgker Straße gezeigt. Der gesamte Hintergrund wird von Döhlen eingenommen: links Schillerschule und Glaswerk, am Feld mit Schornstein die Ziegelei an der Wilsdruffer Straße.

38. Zschiedge hatte zwei Schanklokale: den Gasthof von August Kreher (auch als Pauls Gasthof bekannt), der aus dem Reiheschank entstanden sein dürfte, sowie die Gastwirtschaft des Fleischermeisters Adolf Mensch (Abbildung); letzter Besitzer war hier Hans Schkade. Neben einer Fleischerei wird der Saal heute als Tanzhaus 'Knackc' betrieben.

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