Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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39. Im schönen Kaitzbachtal befand sich die 'Talschänke' . Sie hatte Richard Emil Hillig errichtet und war noch nach 1945 unter Familie Starke in Betrieb. Bekannt waren die Karpfenessen nach dem Abfischen der hiergelegenen Teiche. Man warb damals: Schattiger, ruhiger Garten, 1 000 Personen fassend, bevorzugte Kaffeestation ...

40. Das Forsthaus auf dem Windberg ist das letzte erhaltene Gebäude der Anlage des Windbergschachtes. Im Besitz des Potschappier Aktienvereins war der Schacht von 1845/47 bis 1881 in Betrieb. Mit einer Teufe von 412,30 m wurde hier das Kohlenflöz von 5,10 m Mächtigkeit abgebaut. Das Gebäude erfuhr in der Folgezeit verschiedene Nutzung - als Wohnhaus, Pflegeheim und Gästehaus/Gaststätte sowie Asylbewerberheim.

41. Das Windberg-Denkrnal, ursprünglich KönigAlbert-Denkmal, wurde am 18. August 1904 eingeweiht. Gestiftet von den Gemeinden des Plauenschen Grundes war es aus Bannewitzer Sandstein errichtet worden, der Entwurf stammte vom Architekten Max Hans Kühne. 1951 hat man das stark verwitterte Relief des zu Pferde sitzenden Herrschers überbaut. Seitdem findet sich dort der Spruch von Hellmuth Heinz: 'Siehe , Wanderer, ins Tal, wie es erfüllt von Streben. Aus des Bergmanns fleiß entstand und lebt es bis heute.'

I](ömg )<ilbert - .Denkmal auf dem Windberg

pfauen'scher Çruno

Pelterwit:t

Niederpeeterwita

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Döhlen - Potschappel.

399 Orig.-Au!n. Tb. C. Rup eecb t, Dresden 9.

42. Vom Fuße des Windbergs über die Rotkopf-Görg-Straße hinweg auf (Neu-)Döhlen und Potschappel geschaut. Hinter dem Weißeritzlauf, von der Brücke Burgker Straße überspannt , liegen von links folgende Gebäude aufgereiht: Döhlener Wetterschacht. alte Rote Schänke, davor die Rote Mühle, über der Brücke und rechts davon Restgebäude der Reichardschen Chemischen Fabrik. Am rechten Rand Oberrnühle, Hofmühle und Potschappier Rathaus. Hinter dem Sauberg zieht sich Niederpesterwitz hinauf.

freita/-j)öhlen - Untere j)eubener Siraße

43. Der Döhlener Hof - heute Café 'da capo'. Die an seiner Stelle befundene Rote Schänke ist 1912 abgerissen und die neue Saalgaststätte errichtet worden. Gaststätte und Saal standen oft im Blickpunkt politischer Auseinandersetzungen. Der Saal wurde als Lichtspieltheater umgebaut; am 2. Januar 1947 brannten die Zentrum-Lichtspiele ab, und es entstand daraus 1952 das Kulturhaus. Die Gaststätte war ab 1936 als Arbeitsamt genutzt, der Name blieb auf die Räume der heutigen Bierstube beschränkt, die vorher als Polsterwarengeschäft genutzt waren.

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44. Ein Bliek vom Osterberg. Diagonal verläuft die Deubener Straße von rechts mit den Einmündungen der Osterberg-, Grenz- (Paul-Gruner-) und Goethestraße. Links Restgebäude der früheren Chemisehen Fabrik von Professor Gottfried Reichard. Sie bestand seit 1821, stellte hauptsächlich Schwefelsäure her und wurde 1894 stillgelegt, 'denn die schädlichen Gase der Fabrik waren ein Ruin des Pflanzenwuchses am nahen Berge und eine Belästigung der Umwohner'. Das Ehepaar Reichard gehörte übrigens zu den Pionieren der Ballonfahrt in Deutschland. Vor der Straße entlang der GJasfabrik steht noch die Rote Mühle, rechts im Hintergrund die LutherkircheDöhlen.

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45. Die Rote Mühle in Döhlen. Zwei Mühlen werden für Döhlen erstmals im Jahre 1566 erwähnt. 1596 wird die Rote Mühle in Döhlener Kirchenbüchern genannt. 1644 beklagte sich der Müller Aßmus Lorentz über zuviel Lasten wegen Zugehörigkeit zu zwei Ämtern. 1773 kauft Alexander Christoph von Schönberg die Rote Mühle. Das beim Abbruch 1937 vorgefundene Mahlwerk stammte von 1773.

46. Die Gemeinde Döhlen errichtete 1914/15 ihr Rathaus nach Plänen des Dresdner Architekten Rudolf Bitzan an der damaligen Hauptstraße. Nach der Stadtgründung wurde das Rathaus zum Verwaltungssitz von Freital. Mit der Verwaltungsreform zog 1952 hier der Rat des Kreises ein (heute Landratsamt). Die Figur des Brunnens im Vorgelände, von Professor Theodor Winde geschaffen, entfernte man nach 1933 als 'entartete Kunst'.

47. Das erste Parlament der Stadt Freital. In einem gemeinsamen Beschluß der Gemeindevertretungen von Döhlen, Deuben und Potschappel vom 14. Januar 1920 wurde die Vereinigung angestrebt. Nach erheblichen Widerständen in der Einwohnerschaft und bei Behörden entstand am 1. Oktober 1921 die Industriestadt Freital. Als Stadtoberhaupt berief man Bürgermeister DI. jur. Wedderkopt, der später zum Oberbürgermeister ernannt wurde.

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48. Die Lutherkirche in Döhlen - in neoromanischem Stil aus heimisehen Monzonit 1881 erbaut. 1880 hat man das alte Kirchgebäude abgebrochen, dessen Entstehungsjahr nicht zu ermitteln ist. Laut einer Inschrifttafel soll sie 1587 fast neu gebaut worden sein. Alte vorgefundene Grabplatten der Grundherren von Grensingk und von Pohlenz aus Döhlen, von Zeutsch aus Burgk sowie von Theler und von Haugwitz aus Potschappel sind in einer Denkmalshalle neben der Kirche aufgestellt. Die Schillerschule in Döhlen wurde am 2. Oktober 1875 eingeweiht.

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