Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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freital- ,Döhlen

Obere ,Dresdener Straße

Or1skranker. see un Steuenlml

59. Einmündung der Schachtstraße in die Dresdner Straße. Im rechten Gebäude (früher 'Krug zum grünen Kranze') waren nach dem Erwerb durch die Stadt Freital1923 die gesamte Steuerverwaltung, die Rechtsabteilung, das Kaufmanns- und Gewerbegericht, das Heimatmuseum, die Ortskrankenkasse und das Zollamt untergebracht. Vor dem zweiten linksseitigen Gebäude, der 1924 gebauten Handels- und Gewerbeschule, entstand 1927 das Gebäude der Ortskrankenkasse (1945 sowjetische Kommandantur, heute Polizei); dahinter errichtete man ebenfalls 1927 das Finanzamt.

60. Zauckerode, 1206 erstmals als Zuchewidre erwähnt, gehört seit 1922 zu Freital. Bereits sehr früh erfolgte hier der Kohleabbau durch die Herrschaft von Grensingk, später durch von Polenz und von Schönberg. Einen großen Aufschwung erhielt der Bergbau durch das 1806 entstandene Königliche Steinkohlenwerk. Ein Hauptschacht war der Oppelschacht. Auf der Gesamtansicht mit Bahngleisen ist links dessen 1844 gebaute Verwaltungsgebäude zu sehen. In der Mitte das große Gebäude des Kammergutes, dessen letzte Reste mit dem Wohnungsneubau 1974 verschwanden.

Hönlgl. S/elnkohlenwerk Zauáferode, .Dppel- Sálaáll" Zauáferode

61. Der Oppel-Schacht des Königlichen Steinkohlenwerkes wurde 1833-1840 abgeteuft; nach Weiterverteufung 1851 und 1867 war eine Teufe von 222,0 m erreicht. Das abbauwürdige Kohlenflöz hatte eine Mächtigkeit von 4 m. 1882 kam hier die von Siemens & Halske in Berlin gebaute erste elektrische Grubenlokomotive der Welt zum Einsatz. Eine weitere technische Neuerung war die auf dem auch zum königlichen Werk gehörigen Neuen Zauckeroder Kunstschacht 1820 erfolgte Aufstellung der ersten Dampfmaschine im sächsischen Bergbau. Das Werkskrankenhaus entstand 1879, 1899 erfuhr es eine Erweiterung.

62. Erinnerungskarte an das 100jährige Bestehen des königlichen Bergwerks Zauckerode (1906). Man beachte die Bergleute in Uniform. Uniformzwang und Bergparade hatte der Burgker Erbe der Dathesehen Werke, Carl Friedrich August Krebß, 1821 eingeführt. Beides war vordem nur im Erzbergbau üblich: das königliche Werk sah sich in der Folgezeit zur Nachahmung gezwungen. Die erste Bergparade seiner Knappschaft fand am 17. Oktober 1827 gelegentlich einer Durchreise des sächsischen Königs bei der Döhlener Kunstradstube statt.

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63. Weißig (1235 Wizoch) ist 1974 zu Freital gekommen. Durch den Zuzug von Bergleuten aus Johanngeorgenstadt entstand ab 1821 die Gemeinde Unterweißig - die 1919 nach (Ober- )Weißig eingemeindet worden ist. Der hier gelegene König-Georg-Schacht, 1902 abgeteuft, traf mit einer Teufe von 575,0 m auf das 3,15 m starke Kohlenflöz. Stillgelegt 1937, wurden und werden Gebäudeteîle längs der Hauptstraße noch von der Kelterei Herrmann genutzt.

Deuben

Panorama vom Windberg geselren.

Verlag Ton Oskar Hähnel. Deuben-Dresden.

64. Deuben (Herrensitz 1350, 1378 Duben) ist seit 1900 mit Schweinsdorf und 1915 mit Niederhäslich vereinigt. Einwohnerzahlen 1871: 4360, 1 890: 6864, 1910: 11 009, 1919: 13 329. Halblinks verlaufen die Körner- und Mühlenstraße nach hinten. Unterhalb der Kirche das Gelände der 1894 gegründeten Lederfabrik F.G. Sohre A.G.; 1899 durch Brand vernichtet, erhielt sie nach einem Neubau von 1900 schließlich 1909 das heutige Äußere. Die beiden querstehenden Gebäude stammen noch von der Samtfabrik Berndt (1844), rechts am Rand entstand nach 1902 der Sachsenplatz.

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65. Die Johannisstraße von der Anhöhe am Deubener Friedhof aus; hinten das Gußstahlwerk, die Kirche und links die Egermühle. Diese Mühle geht auf die bereits 1465 erwähnte 'Mühle auf dem Anger' zurück, auch nach den Besitzern im 18.119. Jahrhundert Johnes Mühle genannt. Seit 1877 ist sie im Besitz von Eger. Ein Neubau erfolgte 1895, die architektonische Gesamtdurchbildung geschah 1904-1916 durch Prof. Martin Dülfer.

Deube-r.

Evangei Kirche und ihre Umgebung.

66. Die Deubener Christuskirche mit Schweinsdorf rechts im Hintergrund, links die Friedhofskapelle. Die Kirche entstand nach Plänen des Dresdner Architekten Piper. Der erste Spatenstich war am 14. März 1868, die Grundsteinlegung am 6. Mai 1868. Der Aufzug von Turmknopf und Fahne auf den 61 m hohen Turm erfolgte am 10. März 1869. Drei Gußstahlglocken stammen von der Firma J.G. Große in Dresden. Am 1. Adventssonntag, dem 28. November 1869 wurde die Christuskirche eingeweiht.

cJohanniskapelie zu Deuben bei Dresden.

67. Inmitten einer landschaftsgärtnerisch gestalteten Anlage entstand am Deubener Friedhof die Johanniskapelle. Der Entwurf ist von Kirchenbaumeister Professor Reuter in Dresden. Die Grundsteinlegung war am 8. September 1901, die Einweihung am 24. Juni 1902. Vom Deubener Fabrikbesitzer Sievert geschenkte Glasfenster wurden nach einer neuen Methode in der Deubener 'Adlerhütte' hergestellt; der Dresdner Maler Rößler übernahm die künstlerische Ausgestaltung.

68. Hier stand die älteste Deubener Gastwirtschaft. Bei einem Umbau fand man die Jahreszahl1733. Das kleine Gasthaus hieß unter dem Wirte Christian Stäglich im Volksmund 'Gifthütte' . Die Witwe des späteren Wirtes Körner ließ 1885 den Neubau errichten, der seit 1899 den Namen 'Wettinburg' führt. Der nachfolgende Besitzer Pinkert veranstaltete im Saal neben Konzerten auch Varieté und erste Filmvorführungen; 1908 entstand daraus das 'Reformkino' . Auf der der Ziegelei Zeehel & Hänsel gehörenden Anhöhe richtete man 1879 den Aussichtspunkt 'Zechels Ruhe' ein. Als 'Zechels Höhe' wurde dann dort von Pinkert ein Ausflugslokal betrieben.

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