Freital in alten Ansichten Band 1

Freital in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Siegfried Huth
Gemeente
:   Freital
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5521-2
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freital in alten Ansichten Band 1'

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79. Das Krönert-Stift, Traugott Leberecht Krönert hatte als Student der Technischen Lehranstalt an den 184ger Barrikadenkämpfen in Dresden teilgenommen. Nach seiner Flucht war er in der Schweiz zu Ansehen gekommen. Aus Freude über die Geburt seiner Tochter Daura vermachte er 1885 seiner Heimatgemeinde Deuben eine namhafte Stiftung. Aller acht Jahre sollte ein Schuifest ('Daurafest') veranstaltet und eine Koch- und Haushaltschule für junge Mädchen eingerichtet werden. Das erste Daurafest war am 16. August 1895, das Krönertstift ist am 9. Mai 1892 seiner Bestimmung übergeben worden.

80. Die Dresdner- und Wehrstraße. Links das Atelier des Deubener Fotografen Emil Krause (1847-1935). Er machte sich als erster Fotograf 1880 in Deuben ansässig. Rechts das Restaurant 'Garküche': es hatte ursprünglich nur die Schankgerechtigkeit für Fuhrleute. 1860 besaß der Fleischermeister Friedrich Aron Schneider die Konzession. Die Schankberechtigung an jedermann existiert erst seit 1877.

81. Ein Motiv am Mühlgraben unterhalb der Lederfabrik. Von rechts kommt Müllers Weg; durch die Baumlücke schaut man auf das Volksparkgelände an der Rotkopf-Görg-Straße, An der Einmündung von Mühlgraben und Poisenbach in die Weißeritz stand (links vorn) die Böhmertsche Mühle, von Joharm Traugott Böhmert 1833 erbaut. Weitere Besitzer: 1845 l.G. Schmidt; W. Oswald, Nehmert und Horn; 1891 J. Fehrmann. Dahinter das Gebäude der Müllerschen Lohgerberei, nach einem Brand 1966 vom Dienstleistungskombinat - heute Rethmann - genutzt.

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82. Nach Plänen der Dresdner Architekten Rudolf Bitzan wurde 1927/28 an der Ecke DresdnerLeßkestraße das Stadthaus gebaut. Neben verschiedenen Läden und Einrichtungen befand sich hier in der ersten Etage anfangs das 'Café Vaterland', in dessen Räumen dann von 1937 bis 1941 das Städtische Heimatmuseums untergebracht war - später die Stadt- und Kreisbibliothek. Wegen der im Gebäude vorhandenen medizinischen Einrichtungen war das Haus lange Jahre als 'Poliklinik' bekannt.

Freital Sa.

83. Nach der Stadtgründung entstand 1924 das Gebäude der Handels- und Gewerbeschule als erstes größeres Gebäude um das geplante neue Zentrum am Neumarkt. Links daneben folgte dann der Bau der Ortskrankenkasse 1927 und rechts des Finanzamtes.

j)euben

Jägerstrasse

84. Deuben von der nach Schweinsdorf ansteigenden Jägerstraße, links das Gebiet um die Bürgerstraße. Durch hohen Baumwuchs ist heute der Bliek auf dieses Motiv verwehrt. Am unteren Teil der Jägerstraße befand sich als erste Gastwirtschaft der 'Bergkeller' (Strauchschänke). Erster Gastwirt war 1843 August Leberecht Grafe; die Gemeinde hatte den Reiheschank um 400 Taler verkauft.

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SchweinstÎorf-Deuben.

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Wind berg mit König 1'Ilbelt·Denkmal.

Luftead.

85. Schweinsdorf (erste Erwähnung 1340 als Swinsdorf) verdankt seinen Namen dem früheren Reichtum an Schwarzwild. Einwohnerzahlen - 1806: 85, 1890: 442, 1895: 484. 1900 kam die Gemeinde zu Deuben. Auf Kohle hatten die Gutsbesitzer vergeblich gegraben; Kalkabbau wird um 1806 genannt. Bekannt ist in Schweinsdorf die 'Baumschänke'; hier wurde 1865 die Schankgerechtigkeit auf die Zülchnersche Schmiede gelegt. Auf der Abbildung täuscht die Entfernung zum Windberg, denn dazwischen liegt noch das Poisental.

Se:;.n-Ço'fes-Schacht

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Çruss aus

86. Ein Teil von Niederhäslich mit Häusern an der Poisentalstraße; links der Ausläufer des Windberges, der Kieferberg (326,1 m), daneben die Haldenaufschüttung des auf Kleinnaundorfer Flur gelegenen Segen-Gottes-Schachtes, 1856-1862 abgeteuft, 1916 abgeworfen, besaß er eine Teufe von 489,94 m. Sein Besitzer, Freiherr von Burgk, hatte 1824 von 22 hiesigen Grundbesitzern die Kohleabbaurechte erworben, 1846 kaufte er die unter Niederhäslicher Flur liegenden Kohlen für 3000Taler.

Gruss aus Niederhäslich

87. Die nach links weiterführende Poisentalstraße, geradeaus der Dorfplatz, noch mit seinen alten Bauerngütern. Vorn links die seit 1864 existierende Gastwirtschaft Herrmann. Mitte links der Gasthof, wahrscheinlich 1815 aus dem Umbau eines alten Bauerngutes entstanden; ab 1883 ist er im Besitz von Völkner. Vorn Bäckerei und Mühle - heute 'Kupferecke' Göhlert; weiter rechts (nicht auf dem Bild) befand sich die Zigarrenfabrik von Ernst Starke. Im Hintergrund erblickt man den Wachtelberg (369,2 m). Niederhäslich (1330 Wyndeschen Heselech) wurde 1915 nach Deuben eingemeindet und kam mit diesem 1921 zu Freital.

88. Eine Luftaufnahme vom Anfang der dreißiger Jahre mit Bliek auf Hainsberg und über das Vorholz hinweg zu Windberg und Freital. Vorn die Rabenauer Straße, dahinter Kolonie und Kirche, links parallel zur Bahntrasse die Dresdner Straße. Hainsberg (1230 Hunsberc) kam 1964 zu Freital, es war damals mit 6 000 Einwohnern die größte Gemeinde im Kreis. Der Ortsteil Coßmannsdorf (1430 Koschendorf) - seit 1913 mit Eckersdorf (1370 Eckirsdorf) - war 1933 nach Hainsberg eingemeindet worden.

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