Fremersdorf in alten Ansichten

Fremersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Emilie Stors
Gemeente
:   Fremersdorf
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1054-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fremersdorf in alten Ansichten'

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9. Die erste Tankstelle in Fremersdorf! Besitzer der Tankstelle war Gärtner Josef Steffen. Die Zapfsäule befand sich auf dem Hofe der ehemaligen Gärtnerei, dort wo heute die Kreissparkassenfiliale steht.

10. Der alte Dorfbrunnen war 1875 angelegt worden. 1893 wurde er mit einer Marienstatue aus Terrakotta, einem Geschenk des ehemaligen Pfarrers Subtil, geschmückt. Der Brunnen hieß nun: Marienbrunnen. Als es noch keine Wasserleitung im Dorfe gab - diese wurde 1904 gelegt - hatte der Brunnen seine besondere Bedeutung. Das Vieh wurde hierhin zur Tränke getrieben, links war der Viehtrog, Die Frauen holten das Wasser am Brunnen oder brachten ihre Wäsche zum Auswaschen hierher.

11. Diese Aufnahme zeigt das ehemalige Gärtner-Jakob-Haus. Die Häuser waren zumeist gleich gebaut: Wohnung, Scheune und Stall unter einem Dach, ähnlich dem Lothringerhaus. Die Wohnung machte in der Regel nur ein Drittel der Front aus, der andere Teil entfiel auf Stall und Scheune. Über Stall und Scheune, auch über den Fenstern des Wohnteils, waren Luken oder Luklöcher.

12. Auf diesem Bild, aufgenommen um 1910, sieht man das ehemalige Haus Magar im Oberdorf. Wie in anderen Fällen im Dorf wurden später von einem Familienangehörigen Scheune und Stall in ein Wohnhaus nmgebaut.

13. Am Dorfeingang standen, durch eine Mauer von der Straße getrennt, die Häuser Schönberger und Schmidt. Im Volksmund wurden sie das Biringer-Haus genannt. Verschiedene Häuser des Dorfes hatten einen eigenen Hausnamen. Der Kutscher und der Gärtner der Schloßherrschaft bewohnten dieses Haus. Sie hatten zwei Schwestern aus Biringen geheiratet.

14. So sah 1908 der Bauernhof Reinert in der Hohlstraße aus. Später wurde das Gebäude umgebaut. Vor dem Hause sind die Eheleute Reinert und einer ihrer Söhne zu sehen.

15. Diese Aufnahme zeigt das ehemalige Haus Gandner in der Niederau. Wie vor vielen Häusern lag das Brennholz zum Trocknen aufgeschichtet. Auf dem Hofe stand der Wagen für das Pf'erde- oder Kuhgespann. Fast jeder Haushalt betrieb neben der Berufsarbeit der Männer noch eine kleine Landwirtschaft.

16. Bäckermeister Heinrich Puhl eröffnete 1898 in der Hohlstraße eine Bäckerei und ein Leb ensmittelgeschäft. Er hatte dort ein altes Bauernhaus gekauft und umgebaut: aus dem Stall wurde die Bäckerei und aus der Scheune das Geschäft. Hier wurden neben Lebensmittel und Backwaren auch Futtermittel, Düngemittel, Petroleum, Kurz-, Weiß- und Wollwaren sowie Tuche verkauft.

17. Die Bildhauerwerkstätte der Gebrüder Wegener befand sich in der Hohlstraße. Der Vater, auch schon Bildhauer, war der zweire Sohn des Lehrers Jakob Wegener, der von 1828 bis 1838 in Fremersdorf wirkte. Von dem Vater der Bildhauer berichtet Lehrer Schmidt: 'Durch den Bildhauer Wegener waren viele schöne Grabsteine auf dem Friedhof gebaut.'

18. Im Oberdorf war die Schreinerwerkstätte Breder. Auf dem Bild, das 1912 aufgenommen wurde, sieht man Meister Breder mit Gesellen, seine beiden Söhne, und dem Lehrjungen. Einer der Söhne ist der spätere Bildschnitzer Alfons Breder, auf dem Bild zweiter von rechts.

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