Fremersdorf in alten Ansichten

Fremersdorf in alten Ansichten

Auteur
:   Emilie Stors
Gemeente
:   Fremersdorf
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1054-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Fremersdorf in alten Ansichten'

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49. Das Gebäude, das auf dem Bild zu sehen ist, wird das 'Rote Schlößchen' genannt. Es stand schon um 1620 und gehörte Dr. Roerich, dem Arzt des Trierer Bischofs und Kurfürsten. 1880 brannte das Haus ab. Die damalige Besitzerin, Madame Villeroy, ließ es in gleichem Stil wieder aufbauen und wandelte es in ein Kloster um. 1883 wurde das Kloster der Schwestern vom heiligen Karl Borromäus eingeweiht.

SO. Das Bild zeigt das 'Rote Schlößchen', wie es ehedem vom Garten aus zu sehen war. Madame Villeroy verfolgte mit der Einrichtung des Klosters folgende Ziele: ambulante Krankenpflege, eine Kinderbewahrschule und eine Handarbeits- und Sonntagsschule für die Mädchen. 1884 wurde das Kloster zu einem Hospital erweitert.

51. Im Juli 1921 wurde dieses Bild von der Kindergartengruppe im K1osterhofe aufgenommen. Es zeigt die langjährige Leiterin des Fremersdorfer Kindergartens, Schwester Georgia, im Dorfe nur 'Schwester Kinder' genannt, mit ihren Schützlingen beim Reigenspiel.

52. Diese Karte, hergestellt um 1898, zeigt die alte Fremersdorfer Pfarrkirche. Sie stand von 1816 bis 1913. Pastor Fautsch, der von 1814 bis 1821 in Fremersdorf wirkte, schreibt: 1816 ist unsere Pfarrkirche gebaut worden von der allergütigsten sehr frommen und hochgeschätzten Person Mademoiselle Celine de Galhau von Fremersdorf.

53. So sah die alte Kirche von innen aus. Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre waren 1861 von dem Fremersdorfer Steinhauer Michel Leuck gebaut worden. Die Stationsbilder sowie die beiden großen Bilder, Kreuzigungs- und Erscheinungsbild , waren ein Geschenk der Schloßherrschaft.

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Pfarrkirche z, Fremersdorf (Saar) Architekt W. Rector, Searbrücken III

54. Alte und neue Kirche 1913! Der Turm der alten Kirche, 1828 erbaut, hatte ein nur 1,28 Meter tiefes Fundament und stand dazu auf einem Roste aus Holz. Im Laufe der Zeit verfaulte das Holz. Als dazu die Kirche zu klein wurde, beschloß man den Bau einer neuen Kirche. Pfingstmontag 1911 war die Grundsteinlegung, am 12 Juli 1912 die feierliche Einweihung der neuen Kirche. Die alte Kirche wurde 1913 abgerissen.

55. Die Karte zeigt die neue Kirche von innen nach ihrer Fertigstellung. Sie ist im neuromanischen Stil von Architekt Hektor aus Saarbrücken erbaut worden. Hochaltar, Seitenaltäre, Stationsbilder und die beiden großen Bilder waren aus der alten Kirche in die neue gekommen.

56. Das Bild, um 1905 aufgenommen, zeigt links den damaligen Pastor Anton Sebastian, den Erbauer der neuen Kirche. Er wirkte von 1885 bis 1917 in Fremersdorf. In der Mitte ist der Saarlouiser Dechant Alexander Subtil zu sehen. Er war von 1873 bis 1885 Pastor in Fremersdorf.

57. Pastor Alexius Puhl wirkte von 1915 bis 1949 in Fremersdorf. Das Foto, 1930 aufgenommen, zeigt ihn auf einem seiner vielen Spaziergänge durch die Dorfflur. Während seiner Amtszeit wurde der Ort zweimal evakuiert: 1939/40 und 1944/45. Pastor Puhl starb 1949 wenige Wochen nach seinem goldenen Priesterjubiläum.

58. Im Jahre 1916 wurde die Marianische Jungfrauenkongregation gegründet: 120 Mitglieder. Erste Präfektin war Lehrerin Elisabeth Ladwein bis zu ihrem Weggang von Frernersdorf im Herbst 1922. Ihre Nachfolgerin, Lehrerin Barbara Antz, hat namentlich Handarbeit und Gesang in dem Verein gepflegt. Das Bild zeigt die Mitglieder des Vereins auf der Kirchentreppe.

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