Freudenberg am Main in alten Ansichten

Freudenberg am Main in alten Ansichten

Auteur
:   Helmuth Lauf
Gemeente
:   Freudenberg am Main
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4630-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freudenberg am Main in alten Ansichten'

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Ruitie Freudenberg am Main (Baden).

Xach einer Zeichnung von Fritz Bamberger aus dem Jahre 1850

4. Sehr idyllisch präsentiert sich hier Freudenberg nach einem alten Stich von 1870. Während sich die Häuser behäbig an den Berg drücken, herrscht auf dem Main reger Betrieb. Die beiden Fährschiffe im Vordergrund transportieren Menschen, Tiere und Lasten über den Fluß. Ein Nachen, der zur Unterstützung seiner Fahrt Segel gesetzt hat, befördert Waren mainabwärts, wohl nach Frankfurt. Ein Fischer versucht von seinem Schelch aus einen guten Fang zu tun.

Am linken Mainufer zieht der Hirte mit einer Schafherde dem Städtchen zu. Die am linken Ufer liegenden Schiffe werden mit Holz beladen.

5. Bevor 1906/07 die erste Mainbrücke gebaut wurde, bestand - neben den Furten - schon vor 1423 eine Fährverbindung zu den Feldern, Weinbergen und Wäldern auf dem jenseitigen Teil der Gemarkung. Im Zusammenhang mit dem Bahnbau der Strecke Miltenberg-Wertheim wurde die erste Mainbrücke erbaut. Die Kosten in Höhe von 540 000 Goldmark teilten sich das Königreich Bayern und das Großherzogtum Baden. Die Brücke war eine Sandsteinbrücke aus Bruchsteinmauerwerk. Sie überspannte den Main mit sechs Öffnungen. Die Brücke war 235 Meter lang. Von Juni 1906 bis November 1907 wurde an ihr gebaut. Am 1. Dezember 1907 wurde sie ihrer Bestimmung übergeben.

In der Nacht des Karfreitages auf den Karsamstag (30. und 31. März) 1945 wurde sie von deutschen Soldaten sinnloserweise gesprengt.

Das Bild entstand 1907.

6. Zur Zeit des Brückenbaus war es noch üblich, die Honoratioren des Städtchens besonders herauszustellen, ob sie nun mit dem Bauwerk mittelbar oder unmittelbar etwas zu tun hatten oder nicht.

Auf dem Bild aus dem Jahre 1907 erkennt man unter anderen Postverwalter Heil, Lehrer Berberich, Stadtpfarrer Eggs, den praktischen Arzt Dr. Hartmann, Lehrer Eppel, Bürgermeister Hennch, Ratsschreiber Beek, Lehrer Roth, Frau Eppel, Frau Hartmann, Frau Roth, Frau Heil und Lehrerin Lugo.

7. Diese Stadtansichtentstand um 1900. Im Vordergrund stößt die Mainfähre vom Kirschfurter Ufer ab, um nach Freudenberg überzusetzen. Auf der Freudenberger Seite erkennt man im linken Bildteil die Steinhauerbearbeitungsplätze und Holzstöße. Am rechten Bildteil sind zahlreiche kleine Hallen und Schuppen zu sehen. In ihnen wurde der Tabak zum Trocknen aufgehängt.

Seit etwa 1840 bis 1958/59 baute man in Freudenberg Tabak an. Auf den sandigen Böden und bei dem milden Klima hier gediehen Spitzenprodukte. Sie fanden immer guten Absatz.

Unterhalb der Burg erkennt man das mächtige Amtshaus (links), daneben das Rathaus mit seinem kleinen Türmchen und die alte Stadtkirche.

8. Wie geschlossen sich Freudenbergs Bausubstanz darstellt, zeigt dieses Bild von 1890. Praktisch besteht das 'stetel Freudenberch' nur aus der Hauptstraße und ein paar Nebengassen, die entweder zum Berg oder aber zum Main führen.

Der Main ist noch nicht kanalisiert. In einer weiten Schleife durchzieht er das Tal. Er konnte tückisch sein:

Nach der Schneeschmelze oder bei schweren Unwettern schossen riesige Wassermassen zu Tal und rissen alles mit sich, was sich in den Weg stellte.

In trockenen Sommern glitt das Wasser träge dahin. Der Fluß war dann seicht und flach, oft auch sumpfig. Man konnte ihn mühelos durchwaten oder durchfahren.

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