Freudenberg am Main in alten Ansichten

Freudenberg am Main in alten Ansichten

Auteur
:   Helmuth Lauf
Gemeente
:   Freudenberg am Main
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4630-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Freudenberg am Main in alten Ansichten'

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14. Ohne die Erbauung der Burg gäbe es das Städtchen Freudenberg nicht. Nach der Rittertugend 'Frouwede' wurde die Burg 'Frouwedeberch' genannt. Der Bau war ursprünglich viel größer geplant. Doch ist die heutige Ruine immer noch imposant genug. Der vierstöckige 'Butterfaßturm' ist einmalig in ganz Süddeutschland. Eine Bürgerinitiative sorgt seit 1983 für die Sanierung und Erhaltung der Burg.

Von den Würzburger Bischöfen war die Burg und die zugehörige Burgsiedlung Freudenberg den Grafen von Wertheim zu Lehen übertragen worden.

Mit der Burg verbinden viele Freudenberger ihre Jugenderinnerungen. In den Burganlagen, im Burghof und auf dem Bergfried wurde gespielt, gesungen und getanzt. Manchmal kamen die 'Schloßgespenster' und raubten den jungen Burschen ihr Faß Bier.

Das Bild stammt von 1928.

15. Von 1912 stammt diese Aufnahme des Stadtzentrums mit dem Amtshaus von 1627 (links), dem Rathaus von 1499 und - etwas verdeckt - mit der alten Stadtkirche von 1691192. Sowohl das Rathaus als auch das Haus Kettinger links davor ist verputzt. Ihr schönes Fachwerk ist noch nicht freigelegt, Im Rathaustürmchen befand sich eine Glocke. Sie wurde 'Lumpenglöckchen ' genannt, denn wenn sie erklang, mußten die Zeeher in den Wirtshäusern ihr Gelage abbrechen, die 'Sperrstunde' hatte begonnen. Das Rathaus war die Schaltzentrale für das Städtchen, das Amtshaus die für das Amt Freudenberg, zu dem die Dörfer Boxtal und Ebenheid und die Höfe Kirschfurt und Laukehof gehörten. In den riesigen Speichern des Amtshauses lagerten Korn und Hafer, in den Kellern hunderte Hektoliter des Freudenberger Weins, alles Abgaben der Untertanen an die Herrschaft.

Strassenbilder aus Freudenberg a/M

16. Das Haus der Brauerei ZiegIer war ursprünglich ein Gasthaus. Später wurde nicht nur Bier gebraut, sondern auch Apfelwein hergestellt, und viel davon wurde nach Frankfurt verkauft.

Aus dieser Apfelweinproduktion entwickelte sich eine Edelbrennerei, die ihre Spitzenprodukte an Hotels des internationalen Niveaus, an die Lufthansa und an das Bundespräsidialamt liefert. Das Spitzenprodukt der Firma ist der 'Ziegler Nr. 1', ein köstlicher Edelbrand aus Wildkirschen.

17. Verträumt stellt sich die Altstadt im Jahre 1920 dar. Kein Autoverkehr behindert, keine Strom- und Telefonleitungen beeinträchtigen die Optik. Im Gegenteil: Weinranken ziehen sich an den Häusern empor und Sandsteintreppen führen auf die schmale Gasse.

Wie wenig und wie selten die Sonne in die alten Häuser dringt, zeigen die Schatten. Mangelnde Sonne, fehlende Abwasserbeseitigung und schlechte hygienische Verhältnisse waren die Ursache für häufige Seuchen, vor allem Typhus.

fREUDENBERG a. ain - Haupt-Strasse

18. In die Zeile der Hauptstraße eingebettet liegt das Stadtzentrum mit dem Amtshaus von 1627, dem Rathaus von 1499 und der alten Stadtkirche von 1691192. Auf dem Platz vor dem Rathaus verkündete der Rat der Stadt die Beschlüsse und Verordnungen, hier versammelten sich die Bürger, um einem neuen Herrn den 'Bürgereid' abzulegen und ihm zu huldigen.

Hier wurden aber auch die Urteile des Orts- oder des Amtsgerichtes bekanntgegeben. Freudenberg hatte die niedere und die hohe Gerichtsbarkeit. Es konnten und wurden auch Todesurteile ausgesprochen.

Die Gewannamen 'Galgenberg' und 'Brennplatz' sagen uns noch heute, wo die Delinquenten ihr Leben lassen mußten.

Das Bild ist von 1929.

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