Freudenberg am Main in alten Ansichten

Freudenberg am Main in alten Ansichten

Auteur
:   Helmuth Lauf
Gemeente
:   Freudenberg am Main
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4630-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Freudenberg am Main in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Aus einer schlichten Schreinerwerkstatt entwickelte sich in den letzten neunzig Jahren ein Unternehmen mit Weltruf. Die Rauch-Möbelwerke bieten heute über 1 300 Mitarbeitern Verdienstmöglichkeiten.

Die Firma liefert im Jahr rund 100 000 Schlaf-, Solo-, Jugend- und Seniorenzimmer oder Appartments an den Fachhandel in Deutschland, in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Holland, Belgien, Luxemburg, England, Italien, Schweden, Norwegen, Japan und den Orient. Jahr für Jahr werden zahlreiche Lehrlinge in den Bereichen Holz, Metall oder als Kaufmann ausgebildet.

Das Foto stammt aus dem Jahre 1937 und zeigt das einstige zweite Werk der Firma Rauch, Möbelwerke.

20. Nach einer Zeichnung von 1897 entstand dieses Bild. Es zeigt einen Ausschnitt der Stadtmauer mit einem Verteidigungserker. Stark sind die Stützpfeiler zur Stadtmauer hin. Sie war meterdick und kaum zu bezwingen. Das vorgezogene Gebäude deutet darauf hin, daß sie ihre ursprüngliche Funktion eingebüßt hat. Der große Holzstoß bezeugt, daß man eine Ölfeuerung noch nicht kannte. Durch den Torbogen konnte man aus der Stadt heraus zum Main gelangen.

Aus Sicherheitsgründen gab es als wichtigste Durchlässe nur das obere, das untere und das Maintor. Daneben bestand noch das 'Marientor' und das 'Fischertörlein'.

21. Von 1896 stammt der Kartengruß aus Freudenberg. Außer den gedrängten Häusern, die sich um Kirche, Rathaus und Amtshaus gruppieren, wird deutlich das Gasthaus 'Zum Faß' herausgehoben. Links über allem ist der Wirtshaus-Ausleger mit dem Faß und dem Namen des Besitzers zu sehen.

Im rechten Eek sieht man das Stadtwappen, freilich ein falsches, denn es ist weder von 1561 noch ist es heraldisch einwandfrei. Doch, was soll's? Ist doch auch das heutige Stadtwappen heraldisch ein unmögliches Gebilde, obwohl man inzwischen Unterlagen über historisch echte Stadtsiegel besitzt.

22. Der Mutter-Gottes-Bildstock an der Stadtmauer wird 'Meerstern' genannt. 1782 wurde der Bildstock errichtet und seitdem grüßt Maria die vorüberfahrenden Schiffe.

Neben zahlreichen anderen Bildstöcken sind vor allem die 'Sieben Stationen' sehenswert. Sie stehen auf dem Weg zum Friedhof, sind alle aus dem Jahre 1710 und zeigen den Kreuzweg Christi. Sie werden auch 'Sieben Fußfälle' genannt, weil Christus auf seinem Leidensweg sieben Mal zu Boden fiel.

Jeder der Bildstöcke zeigt außerdem einen Hinweis auf die zogenarmten sieben Hauptsünden der Menschen: den Neid, die Unkeuschheit, den Stolz, den Zorn, die Trägheit, den Geiz und die Unmäßigkeit.

23. Dieses Bild verdeutlicht die enge Lage Freudenbergs zwischen Maintal und Odenwald. Es zeigt auch den großen Waldreichtum des Städtchens. Die Burg nimmt eine beherrschende Stellung ein. Das Städtchen dehnt sich entlang der Hauptstraße aus. Die Brückenauffahrt teilt die alte Stadt von der sogenannte Vorstadt, die erst nach 1479 entstand, nachdem das Dorf Kirschfurt abgebrochen worden war und den Kirschfurtern gestattet wurde, die Freudenberger 'Vorstadt' zu gründen und sich da anzusiedeln.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek