Friedland in alten Ansichten Band 1

Friedland in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5302-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 1'

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49. Im Februar 1923 wurde unter der Leitung des Studienrates Salomo durch den Männer-Turnverein eine Schülerabteilung gegründet. Das Erinnerungsfoto an das 50. Stiftungsfest des Vereins zeigt im Garten des 'Café Bauer' die Schülerabteilung mit ihrem Turnwart Friedrich Dettmann. Von den fünfzig Schülerturnern sind im Zweiten Weltkrieg 25 als gefallen oder vermißt gemeldet worden.

50. Gruppenaufnahme von Mitgliedern des Friedländer Schützenvereins im Garten des Schützenhauses. Stehende Reihe, 1. von rechts: Verlagsleiter der Friedländer Zeitung, Emil Scheil, der am 16. Oktober 1944 vor dem Volksgerichtshof durch den Präsidenten, Roland Freisler, wegen Wehrkraftzersetzung und schwerer staatsfeindlicher Vergehen zum Tode verurteilt wurde. Die Hinrichtung durch das Fallbeil erfolgte am 20. November 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Havel-Görden.

51. Die Datze, vielfach auch Fleet genannt, entspringt bei Warlin und durchfließt das Tal der Grundmoräne im Norden der Stadt in vier Teilabschnitten. Der Bereich um den Mühlenteich, der Abschnitt von der Wassermühle bis zum Fangelturm, vom Fangelturm zum Schützenhaus, um dann in den Landgraben einzufließen. Der schönste Teil mit Birken, Linden und Trauerweiden liegt in den beiden Mittelabschnitten und dem seitlichen Promenadenweg.

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52. Die Postkarte zeigt um 1904 den zweiten Abschnitt des Datzelaufs von der Wassermühle zum Fangelturmstumpf auf der Bahnhofsstraße mit einem Teil der Stadtmauer und der dahinter liegenden 3. Ringstraße. Vorne rechts ist die Mauer mit dem zweibogigern Färbertor durchbrochen. Von hier aus gelangte man über die Färbertwiete zu dem der Wassermühle vorgelagertem Gänsemarkt, auf dem, wie es der Name sagt, der Handel mit Gänsen betrieben wurde.

53. Von der Stadt kommend, führte der Weg an dem Fangelturmstumpf links- und rechtsseitig auf dem über die Datze führenden Brettersteig zu der Nordstadt. Der FangeIturm war an der Nordseite der Stadt die einzige Befestigungsanlage und diente, wie es der Name schon sagt, zur Aufnahme der bei den Kämpfen um die Stadt gemachten Gefangenen. Es war 1435 im sogenannten Brautkrieg, als die Pommern mit einer Bliede ein viel Zentner schweres Steingeschoß in das Dach des alten Bergfrieds schossen, daß er krachend zusammenstürzte. Aufnahme um 1904.

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54. Die Postkarte zeigt um 1904 als Panoramabild den deltaförmig erweiterten Datzelauf zur Datzebrücke am Schützenhaus, wo eine Furt den Übergang zur Nordstadt und in das Land Beseritz ermöglichte. Die Stadtmauer, schon mit Stützen versehen, bildete die Abgrenzung zur Stadt. Die vor der Mauer liegende Fläche wurde in der Kaiserzeit mit Erdrnassen aufgefüllt und ermöglichte hier die Durchführung von Veranstaltungen zu den jährlichen Schützenfesten.

55. Unter Denkmalschutz gestellt ist die Wassermühle, die nach dem großen Brand von 1703 mit ihrem Giebel auf der Stadtmauer wieder aufgebaut wurde. Von den Kunstmalern war der Giebel ein gern gesuchtes Motiv. Im Hintergrund der Schornstein von dem Kesselhaus der Dampfanlage. Der letzte Pächter war der Mühlenmeister Kar! Freiheit. Nach 1945 wurde die Mühle als Mischfutterwerk der LPG überlassen, ohne Vertrag und ohne Durchführung dringend notwendiger Instandsetzungsarbeiten.

FRIEDLAND I. M.

W e ssermühle

56. Die Nordansicht der Wassermühle um 1904 mit dem Holzverbindungsweg von der Stadt zum Mühlenwall. Unter dem Verbindungsweg wurde das Radschauer für die vier Wasserrader errichtet. Davon führten zwei oberschlächtig und zwei unterschlächtig das Wasser zum Abtrieb des Malwerkes zu. Daneben, im sogenannten Kolk errichtet, die Holzschneidernühle. Der Antrieb erfolgte mit dem Wasser des Mühlenteiches überden Wasserfall.

Am Wall mit Bliek auf die Stärkefabrik und Was'ermûhle.

F ried land.

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57. Die Postkarte zeigt um 1904 vom Mühlenwall aus den Bliek auf die Stärkefabrik , die 1895 als vereinigte Anklam-Friedländer Kartoffelstärke- und Flockenfabriken als Gesellschaft mit beschränkter Haftung die Produktion aufnahm. Seitlich im Bild - die Westseite der Wasserrnühle mit dem Oberteil der Holzschneidemühle. Linksseitig führten Zugangswege durch den Schilfgürtel zu zwei Badeanstalten.

58. Die Postkarte zeigt den Friedländer Mühlenteich, aus dem bis zur Neuerschließung von Trinkwasservorkommen das Wasser entnommen und im alten Wasserwerk , 1921 erbaut, gebrauchsfertig aufgearbeitet wurde. Die im Teich aufgebaute Badeanstalt war auf Tonnen aufgebaut. Erst die vom Badeverein neuerbaute Badeanstalt veränderte die Bademöglichkeiten. Im Vordergrund - die Waschanlage der Stadt. Die Koristruktion gestattete es, mit Hilfe eines Kettenzuges beim hohen Wasserstand die Anlage anzuheben.

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