Friedland in alten Ansichten Band 1

Friedland in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5302-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 1'

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59. Vom selben Standort aufgenommen - der Mühlenteich mi! der für die Mitglieder des Badevereins erbauten Badeanstalt. Daneben die Fischerhütte für den Fischer, der den Mühlenteich gepachtet hatte. Heute wird diese vom Angelverein genutzt. Im Vordergrund das Stauwerk zur Erreichung der Stauhöhe für den Antrieb der Wassermühle; jahrzehntelang ein Streitobjekt zwischen dem Müller und den Gutsbesitzern, weil die Nutzung ihrer an dem Mühlenteich liegenden Wiesen durch das Wasser beeinträchtigtwurde.

60. Nach dem Durchbruch der Stadtmauer am 1. Mai 1830 kaufte der Gastwirt Müller am 26. September 1834 die hinter dem Durchbruch befindliche Freifläche und errichtete dort, wo sich heute die Kegelhalle befindet, ein im Pavillonstil erbautes Gartenrestaurant unter dem Namen 'Müllers Garten'. Zwanzig Jahre blieb die Gaststätte in seinem Besitz. Am 30. September 1856 erwarb sie der Gastwirt Karl Reckling. Dieser trat dieselbe am 28. August 1869 an den Glasermeister Will ab.

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Café Bauer.

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61. Nach 15jähriger Bewirtschaftung erfolgte der Verkauf an den Inspektor Wilhelm Bauer aus Lübbersdorf. Bauer ließ das alte Gebäude niederreißen und errichtete unter dem neuen Namen 'Café Bauer' eine gern besuchte Gaststätte. Unter Fortführung des Namens übernahm am 1. September 1900 der Gastwirt Albert Haase das Lokal. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Lokal zum geistig-kulturellen Zentrum der Stadt. Die Ansicht des 'Café Bauer' ist aus dem Jahre 1904.

62. Der Marktplatz mit Rathaus und Marienkirche (Zustand von 1708-1803), davor der Neptunsbrunnen im Barockstil; heute im Garten der Firma Hans Michaelis vor dem Walltor. Der Segmentgiebel des dreigeschossigen Mittelrisalites wurde im Jahre 1803 zu einem Dreieckgiebel umgestaltet, die Putzrahmung der Fenster romantisch-mittelalterlich verandert. Der Saal hatte über den Rechteckfenstern Ochsenaugen.

63. Bliek vom Markt auf die St.-Marien-Kirche, die wegen ihrer Turmform im Volksmund auch Baßgeige oder Schäferhütte genannt wird, mit ihrem schmucklosen Fachwerkgiebel. In der Zeit von 1888 bis 1889 wurde der Ostgiebel als Treppengiebel mit Blendnischen und Maßwerk nach mittelalterlichen Motiven in rotem Backsteinbau ausgeführt und mit einem Klingturm und acht Staffeltürmen geschmückt, die sämtlich aus Mehler Sandstein gebildet sind.

64. Der Marktplatz mit der Südansicht und Einblick in die Herrenstraße. Unter Einbeziehung der gesamten Bürgerschaft, der Vereine und Traditionsverbände wurde die Bevölkerung aufgefordert, die Fortsetzung des Ersten Weltkrieges zu ermöglichen und sich an der Nagelung des Eisernen Kreuzes finanziell zu beteiligen, um so ihre patriotische Gesinnung unter Beweis zu stellen. Rechtsseitig das Rathaus mit Balkon.

65. Der Marktplatz mit einer Spritzenprobe der Freiwilligen Feuerwehr , die am 9. September 1882 von dem Gerichtsvollzieher Löfgrén, dem Lehrer Stegelmann und dem Stuhlmacher Stemmwedel gegründet wurde. In der Mitte des Platzes befindet sich der Löwenbrunnen, der anstelle des Neptunbrunnen 1839 errichtet wurde. Rechtsseitig das Eckgebäude der Firma Karstadt im ersten Bauabschnitt.

66. Die Ostseite des Marktplatzes mit einer in jedem Jahr durchgeführten Schlittenpartie in die nahe Umgebung der Stadt. Bautenzustand bis zur Zerstörung der Stadt am 28. April 1945. Zu beachten ist, daß an jeder Marktecke sich öffentliche Brunnen befanden, neben denen bis in die Kaiserzeit Löschwasserbehälter auf Kufen gestanden haben. Bei Feuerausbruch waren die Ackerbürger verpflichtet, hier Vorspann zu leisten.

Friedland i. MeckI. - Markt

67. Die Marktansicht bis 1927, wo durch Feuer die kleinen der Kirche vorgelagerten Giebelhäuser vernichtet wurden. Im Vordergrund die alte Ratsapotheke. Daran anschließend das Polizeiverwaltungsgebäude mit dem Stadtarchiv. Im Hintergrund die Si-Marien-Kirche mit dem am 5. September 1887 vollendeten Turmbau. Die Höhe der Turmpyramide beträgt 82 Meter. Linksseitig die Königstraße, die zum Neubrandenburger Torführt.

68. Der Marktplatz mit seiner Westseite. Im Vordergrund das Rathaus mit Mansardendach und den um 1900 errichteten Balkon. Im Hintergrund die Ratsdienerhäuser mit der Stadtwaage und dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt. Seitlich rechts führt die Kaiserstraße am Marienkirchplatz vorbei gleichfalls zum Neubrandenburger Tor. Ein Teil der rechtsseitigen Häuser, die Stadtsparkasse und drei Geschäftshäuser haben den Brand im April 1945 überstanden.

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