Friedland in alten Ansichten Band 1

Friedland in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5302-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 1'

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69. Das Gymnasium der Stadt ist die älteste Schulanstalt Mecklenburgs. Viele berühmte Leute wurden an dieser Schule, die man Lateinische Schule und dann Gelehrtenschule nannte, ausgebildet. 1929 zeigt sich die Schule anläßlich der SOO-lahr-Feier im Festschmuck. Die in Latein gehaltene Inschrift über der Eingangstür hat der junge Fritz Reuter einmal so gedeutet: 'As Heuoss rin, as Heuoss rut.'

70. Das PädagogenkoUektiv 1925 auf dem Marienkirchplatz. Von links nach rechts, erste Reihe: Studienrat Kiphuth, OberschuUehrer Zingelmann, Oberstudienrat Dr. IIlmann. Oberschullehrer Hammier und Studienrat Dr. Lunderstedt. Hintere Reihe: Studienrat Dr. Beyer, Studienrat Ladewig, Studienrat Kliefoth, Studienassessor Hennings und Oberstudienrat Dr. Portmann.

71. Die Klasse der Untersekunda 1931132 mit Herrn Studienrat Dr. Grobbecker. Rechte Seite 1. Bank die Schülerinnen A. Werner (Wohler) und Wilck; 2. Bank Swenson und Wegner; 3. Bank Hoffmeier und Gronow; 4. Bank Moritz und Schultz. Linke Seite , 1. Bank Völker und Schwebs; 2. Bank Portmann, Rambow und Berg; 3. Bank Ohlendorf, I. Werner(Wohler) und Schmidt;4. Bank Haase und Scheil.

72. Das Bild zeigt den jungen Fritz Reuter im Selbstbildnis. Von Michaelis 1824 bis Ostern 1828 besuchte er als Tertianer und Sekundaner unsere Friedländer Gelehrtenschule. Hier waren seine Lieblingsfächer der Turn- und Zeichenunterricht. Zeitlebens hat er seinem Freund und Lehrer, dem Mitbegründer der Deutschen Burschenschaft, Kar! Horn, ein treues Gedenken bewahrt.

73. Eine Grußkarte mit dem Altersbild von Fritz Reuter mit dem Kernspruch: 'Wenn einer dauhn deiht Wat hei deiht - Denn kann hei nich mihr dauhn As hei deiht.' Die zweite Ansicht zeigt die Datzebrücke, das Schützenhaus und einen Einblick in die Treptower Straße um 1900.

74. An der Stelle, wo einst in der Wollweberstraße die St.-Johannis-Kirche mit dem Armenfriedhof gestanden hat, wurde 1877 die heutige Fritz-Reuter-Schule, damals eines der schönsten Bürgerschulhäuser, eröffnet und rnit der Höheren Töchterschule verbunden. Der erste Rektor war der Lehrer Lenthe, sein Nachfolger Albert Müller. 1884 wurde die Höhere Töchterschule von der Bürgerschule getrennt und unter Fräulein Ouitzows Leitung gestellt. 1877 Michaelis wurde das neue Schulhaus bezogen.

75. Oben: am 17. Oktober 1902 wurde die Einweihung des neuen Knaben-Bürgerschulhauses unter der Leitung des Rektors Erich Orgel vorgenommen. Gleichfalls seiner Leitung unterstellt war die Nebenschule in der Wasserstraße. Beachtenswert ist, daß eine der 24 öffentlichen Pumpen der Stadt noch heute ihren Platz auf der Straße vor dem Schuleingang hat.

Unten: das Lehrerkollegium der Bürgerschule mit ihrem Rektor Erich Orgel (seit 1913) in der Mitte. Hervorzuheben ist, daß fast alle Lehrer eine hohe gesellschaftliche Wirksamkeit in der Stadt entwickelten. So unter anderen der Lehrer August Brüggemann in der Genossenschaft der Kleingärtner; die Lehrer Köhn, Lojewski und Bandelow als Vorsitzende der Männergesangsvereine 'Liederkranz' , 'Gerrnania' und 'Einigkeit', sowie Adolf Wiechmann als Vorsitzender des Friedländer Heimatvereins und bei der Errichtung des Heimatmuseums.

fRIEDLAI'ID I. Mockl.

Knab.n-Bürgtrschul.

76. Im Jahre 1908 wurde die Gemeindeschule am Hindenburgplatz erbaut, die im Gegensatz zu den beiden anderen Bürgerschulen als Nebenschule bezeichnet wurde. Zwei Jahre lang mußten die Jungen diese 'lütte School' besuchen. Danach erfolgte ihre Aufnahme in die Knabenbürgerschule. Nach der Zerstörung der Stadt durch die Truppen der Sowjetarmee im April 1945, wobei auch das Krankenhaus 'Johannisstift' ein Raub der Flammen wurde, erfolgte nach Umbau der Schule die Zweckentfremdung und Nutzung als Landambulatorium.

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