Friedland in alten Ansichten Band 2

Friedland in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5688-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 2'

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FRIEDLAND i. M.

Die Kavel

19. Ansicht von der Friedländer Kavel mit dem Schlagbaum zur Erhebung der Zollgebühren für die Nutzung des Überganges von Meekienburg nach Pommern. Die Kavel war mit ihrer Gastwirtschaft ein beliebtes Ausflugsziel der Friedländer Bürger, weil hier im Jungfernholz die Vogelschußveranstaltungen und andere Volksbelustigungen durchgeführt wurden.

20. Ansicht auf die Stadt Friedland von dem an der Anklamer Chaussee, der heutigen B 197, befindlichen Grafenstuhl, der die Machtstellung derer von Schwerin in den umliegenden Dörfern Ausdruck verleihen sollte. Vorbei am Kavelpaß führte die über Jahrhunderte als Militärstraße genutzte Chaussee. In den Kämpfen der Pommern gegen die MeckIenburger im Dreißigjährigen, im Nordischen und Siebenjährigen Krieg, wie auch in der Franzosenzeit bis in die jüngste Vergangenheit. wälzten sich hier die Heere von West nach Ost.

21. Früher wurde das tägliche Bild in den Straßen der Stadt bestimmt von dem Straßenverkauf der Milchprodukte der Friedländer Molkerei. Mit einem Klingelgeläut wurden die Bürger darauf aufmerksam gemacht, daß der Milchmann mit seinem pferdebespannten Milchwagen anwesend war. Das Foto zeigt den Milchausfahrer Krüger vor der Buchhandlung Marcus Jensen in der Kaiserstraße.

22. Die Turmstraße mit dem 1845 durch Brandlegung zerstörten Gebäude der Reichspost und dem augrenzenden Teil der Firma Rudolf Karstadt. Vor der Post befindet sich das Postauto, mit dem die Linie des Kraftomnibusverkehrs Friedland-Anklam täglich mit der Briefpost und dem Personenverkehr befahren wurde.

23. Das Foto zeigt die Datze im Oberteil ihres Laufes, von der Bahnhofstraße bis zur Wassermühle. Im Vordergrund ist ein eingebauter Wasch- und Trockenplatz ersichtlich. Linksseitig die Stadtmauer im Restbestand und die Wohnbauten der Hl. Ringstraße. Rechtsseitig die Altermannswiesen, benannt nach den Altermännern der Handwerkszünfte.

24. Die Datze in Laufrichtung zur Bahnhofstraße und von da aus weiter über den Landgraben in das Haff. Im Hintergrund kann man den 1911 zum Wasserturm umgebauten Fangeiturm und den durch den Bau der Großbahn neu geschütteten Bahnhofsdamm sehen, Die Karte wurde herausgegeben von der Buchhandlung Anna Richter aus Friedland.

Cfriealana in mec~1.

Turro..strasse mit Wasserturm (früher Fangelturrn)

25. Bliek auf den Fangelturrn. Linksseitig ersichtlich das Schlachthaus einschließlich Wohnkomplex des Schlächters Willy Klein. Sein Nachfolger wurde Alfred Grätz. Heutiger Besitzer der Schlachterei ist Klaus Fanselow. Rechtsseitig im Bild die ehemalige Gaststätte 'Zur Post' und dahinter die Korbmacherei Kar! Reinke. Die rechtsseitigen Gebäude wurden im April 1945 durch Brandlegung zerstört.

26. Ansicht von der Datzepromenade, die von der Wassermühle und dem Mühlenwall zum Schützenhaus führte. Mit Linden und Trauerweiden bepflanzt, und mit Ruhepunkten ausgestattet, wurde diese Promenade gerne begangen. Rechtsseitig als Begrenzung Teile der Stadtmauer.

27. Diese Aufnahme läßt den Abgang vom Mühlenwall über die erste Holzbrücke erkennen. Dieser Holzbrücke folgte im Abstand von 150 m die nächste, die gleichfalls über die Datze zum Promenadenweg führte. Rechtsseitig wurde die Promenade durch die Stadtmauer, der Hl. Ringstraße und dem Fangeiturm begrenzt.

28. Die älteste fotokopierte Aufnahme des Fangelturmstumpfes, von einer 1863 angefertigten Zeichnung des Professors Pflugrad, zeigt, daß in den Jahren danach hier bis in die Höhe der Stadtmauer Müll und Asche abgelagert wurden. Die ursprüngliche Höhe der Stadtmauer und die Mauerstützen wurden überschüttet. Rechtsseitig das kleine Bleicherhaus in den Wiesen. Hier nahm der Bleicher die Wäsche zum Bleichen entgegen und legte sie auf den Wiesen aus.

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