Friedland in alten Ansichten Band 2

Friedland in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5688-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 2'

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29. Diese Ansicht lenkt den Bliek vom Rohrplan aus gesehen über den Vorderteich auf die Westseite der Wasserrnühle, auf das Mühlenwehr , die Waschanlage und zur St.-Marien-Kirche im Hintergrund. Die Ansichtskarte wurde von der Buchhandlung Anna Richter aus Friedland herausgegeben.

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30. Die Grußkarte zeigt die Wassermühle mit dem Wohnhaus, dem Sägewerk links davon, das im Kolk stand und mit dem Wasser des Mühlenteichs über einen Wasserfall mit Rädern angetrieben wurde. Das Wasser des Teiches reichte bis an den Mühlenwall heran. Zum Zeitpunkt der Aufnahme erfolgte die Umstellung der Mühle auf Wasserdampfantrieb.

31. Die Aufnahme zeigt die Nordseite der Wassermühle und der Schnapsbrennerei, der Ölmühle und die Wirtschaftsgebäude. Vor der Seitenansicht der Wassermühle befindet sich die aus Holz bestehende Fußgängerbrücke mit dem darunter befindlichen Radschauer für die vier Wasserräder, das Sägewerksgebäude rechts und das Färbertor, durch das die Färbertwiete (ein mundartlicher Ausdruck im Mittelalter gebräuchlich für eine kleine Gasse.), die zur Mühlenstraße führte, betreten werden konnte.

32. Die Wassermühle, von der Wallseite des Mühlenwalls gesehen. Damals war noch ein rückseitiger Zugang in die Mühle möglich. Das bis an den Mühlenwall heranreichende Wasser des Mühlenteiches erklärt den mehrfachen Durchbruch durch den Wall und die sich daraus ergebenden Überflutungen im dahinterliegenden Datzelauf und die Altermannswiesen .

33. Das Bild zeigt den Abbruch des Sägewerkes, der 1907 erfolgte. Zu beachten ist, daß die Wasserversorgung der Ölmühle über einen Zulauf vom Radschauer erfolgte. Die Ölmühle wurde später zu einer Waschküche umgebaut. Im Hintergrund sind die Wohngebäude um den Gänsemarkt zu sehen.

34. Bildbestimmend ist die Waschanlage, auch die Wäsche genannt, die in den Mühlenteich hineingebaut wurde. Diese Waschanlage wurde von den Frauen zum Wasehen der Wäsche sowie zur Kartoffelerntezeit zum Spülen der Kartoffelsäcke genutzt. Die Waschanlage selbst konnte bei ansteigendem Wasser in ihrer Höhe durch Winden verstellt werden.

35. Dieses Foto zeigt den Wasserlauf der Datze, der zum Kolk führt. Dort ist der Wasserfall. von dem früher das Sägewerk angetrieben wurde. Links davon zu sehen ist das Radschauer mit dem darüberliegenden Fußgängersteg und der dahinterliegenden Nordansicht der Wassermühle mit dem Dampfschornstein.

36. Der Mühlenwall, von der Ecke des Eichenwalles und der heutigen Fritz-Reuter-Straße aus gesehen. Im Vordergrund sieht man spazierengehende Frauen in Krinolinen mit Sonnenschirm. Über die Altermannswiesen eröffnet sich dem Betrachter der Bliek auf die Stadt mit der St.-Marien-Kirche. Wegen des Pultdaches wurde die Kirche im Volksmund als 'Schäferhütte' bezeichnet. Die Ansicht stammt aus der Zeit um 1714.

37. Der Eichenwall, Fotografie vom 3. Juni 1916. Zu beachten ist die Puppenwagenform der damaligen Zeit. Wegen der dort stehenden vielen Eichen, von denen der Wall bewachsen war, erhielt die in der Weimater Zeit parallel dazu gebaute Straße den Namen 'Eichenstraße'. Zwischen Wall und Straße lag der sogenannte Schwarze Graben. Der Name rührt daher, daß hier die Abwässer des Eisenwerkes eingeleitet wurden.

38. Diese Ansichtskarte, herausgegeben von dem Rheinischen Kunstverlag GmbH im Jahre 1906, zeigt den Mühlenwall. Rechtsseitig konnte man zum Bürgerhospital, zur Dampf-Warmbadeanstalt bis hin zur Kaiserstraße gelangen. Neben dem Abgangsweg und der dahinterliegenden Stadtmauer führte ein Graben zur Wassermühle.

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