Friedland in alten Ansichten Band 2

Friedland in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5688-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 2'

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39. Der Bürgermeisterwall führte vom Neubrandenburger Tor bis hin zum Anklamer Tor. Seinen Namen erhielt der Wall, weil hier die Friedländer Bürger nicht spazierengehen durften. Nur den Kühen der Bürgermeister wurde das Recht zuteil, die Wallhänge abzuweiden. Die Bürger der Stadt mußten sich damit begnügen, auf dem Mühlenwall, dem Eichenwall oder dem Treptower Wall spazieren zu gehen.

40. Die dritte Wallanlage, der Schusterwall, wurde nach der daneben befindlichen Schuhmacherkempe benannt. Heute ist er ein beliebter Standort für Villen und Eigenheime. 1910 wurde dieser Wall von dem Friedländer Musiker, Ewald Blumhagen, in dem Lied 'Grüß mir den alten Schusterwall' besungen, das auch heute noch gerne gesungen wird. Der Text lautet: 'Grüß mir den alten Schusterwall mit seinen Liebespärchen all. Grüße die beiden Tore mir! Grüß mir mein bitteres Brauhausbier! Grüß mir den Fangeiturm so hoch! Grüß mir das alte Rathaus noch. Grüß mir das alte Datzetal! Grüß mir mein Friedland tausendmal!'

41. Ein in der Bevölkerung einst sehr beliebter, mit Weißbuchen und Eichen bestandener Spazierweg, war der Baumschulenweg. Er führt hinter der Gaststätte 'Café Bauer', dem heutigen Stadtkulturhaus, zum Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges von 1914-1918. Seinen Namen erhielt der Weg nach der damals in unmittelbarer Nähe gelegenen Baumschule des Gärtners, Paul Fleischfresser. Linksseitig des Weges verläuft der sogenannte Strutz-oder Sturzgraben, der aus der Zeit des Brautkrieges 1435 stammt.

42. Eine Gruppenaufnahme aus dem Garten des ehernaligen 'Café-Bauer' zeigt 32 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Friedland. 15 Mitglieder davon waren in der Schalmaienkapelle aktiv. Weitere 15 Kameraden waren zwischen 1925 und 1930 Mitglieder der Sanitätskolonne der Stadt. In der Bildmitte ist der verantwortliche Stadtrat Dorn zu sehen. Daneben sitzen der Leiter der Wehr, Richard Arndt, und auf der anderen Seite Dr. med. IIImann als Leiter der Sanitätskolonne.

43. Diese Ansicht zeigt das Heldenmal für die gefallenen Bürger der Stadt aus dem Ersten Weltkrieg. Das Denkmal wurde entworfen von dem Berliner Professor Damman und zeigt über den vier Grundpfeilern einen mächtigen Balken, der die ergreifende Inschrift trägt: 'Friedlands Heldensöhnen geweiht.' Zwischen den Mittelpfeilern ruht auf altarähnlichem Gebilde, von ionischen Kapitellen geschmückt, das Symbol des furchtbarsten aller bisherigen Kriege, der Stahlhelm. Für den, der näher hinblickt, sind 278 Namen der Gefallenen auf der Sehseite der Pfeiler ornamental eingefügt. In einer Feierstunde im Mai 1992, bei einem Treffen ehemaliger Friedländer, wurde als Ergänzung eine Tafel für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges angebracht. Die Denkmaleinweihung erfolgte am 10. Oktober 1926.

44. Erinnerungsfoto an das 25jährige Stiftungsfest des Männerturnvereins zu Friedland am 14. August 1904 im Garten des 'Café Bauer' , das das Vereinslokal war. Das Foto zeigt einschließlich der Fahnengruppe 35 aktive Turner und 24 passive Mitglieder des Vereins.

45. Eine Fotokopie von dem Gruppenbild der Mädchenabteilung der Freien Turnerschaft im Garten des Gesellschaftshauses in der Anklamer Straße zeigt 22 Turnerinnen mit ihrem Leiter, dem Turnwart, Albert Albrecht. Die Mädchenabteilung war regelmäßig, vor allem bei der Durchführung von Werbeveranstaltungen, beteiligt. Albert Albrecht gründete gleichfalls den Musikverein 'Arcona' der Turnerschaft.

46. Der Radfahrer-Club 'All Heil', 1890, der dem Bund Deutscher Radfahrer angehörte, verzeichnete nach dem Ersten Weltkrieg ein starkes Anwachsen der Mitgliederzahl. Unter Leitung des Vorsitzenden Spethmann stieg sie bis 1928 auf sechzig an. 1924 wurde eine Motorradabteilung neu gebildet. Straßen- und Querfeldeinrennen wurden regelmäßig ausgetragen. Die Chaussee von Friedland nach Neubrandenburg und zurück - sie betrug 52 Kilometer - galt als traditionelle Rennstrecke. Herausragende Fahrer waren Ollermann, die Gebrüder Martinsen und Spethmann.

47. Wie in jedem Jahr feierte arn 9. Juli 1899 der Radfahrerclub sein Sommer- und Strandfest. Festumzüge, wie abgebildet in der Herrenstraße, bestimmten an diesen Tagen das Bild in der Stadt. Hinzu kamen im Vereinslokal, dem 'Café Bauer', Konzerte, Gruppenfahrten im Saal und Blumencorsos.

Reigenfahrer des Arbelter-Radfahrer-Verein's "Frisch Auf"

4S. Der Arbeiter-Radfahrer- Verein 'Frisch Auf'. Auf Initiative der Sportler Mau, Martens und Günther wurde nach 1919 der Radsportbetrieb wieder aufgenommen. Der Verein gehörte dem ArbeiterRadfahrerbund 'Solidarität' an. Der Verein erreichte eine maximale Stärke von 45 Mitgliedern. Bei Veranstaltungen wurden 4er, 6er, Ser und sogar 12er Reigen durch die Saalabteilung gefahren. Das Bild zeigt eine Gruppe der Reigenfahrer.

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