Friedland in alten Ansichten Band 2

Friedland in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Karl Spietz
Gemeente
:   Friedland
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5688-2
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Friedland in alten Ansichten Band 2'

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49. Der Friedländer Athletenclub 'Eiche' wurde 1810 im Vereinslokal, dem 'Schützenhaus', gegründet. Das Gruppenbild der jüngeren Mitglieder - die älteste Gruppe wurde im ersten Buch abgebildetzeigt neun aktive und sechzehn passive Mitglieder im Hof des Schützenhauses mit der Vereinsfahne. Über Jahrzehnte war Friedland in der Schwerathletik eine Hochburg mit vielen Wettbewerbserfolgen.

50. Der Ring- und Boxclub 'Roland'. Die Vereinsgründung erfolgte 1923 im Gesellschaftshaus 'Wienholz'. Der Verein erreichte die Gesamtstärke von neunzig Mitgliedern, einberechnet der Jugendlichen. Die stärkste Sparte war mit vierzig Mitgliedern die Sparte Ringen. Die Sparten Boxen und Heben hatten zwanzig Mitglieder. Das Gruppenfoto zeigt siebzehn aktive und zehn passive Mitglieder im Garten des Gesellschaftshauses. Die Leitung hatte der Sportler, Willi Rede!.

51. Auf Initiative des Tischlers Paul Bodlin wurde 1925 der Kraftsportverein Friedland neu gegründet. Paul Bodlin war vor dem Ersten Weltkrieg erster Stemmwart. Auf dem Gruppenfoto sind einschließlich dem Vorsitzenden, Paul Bodlin, sieben passive und neunzehn aktive Mitglieder des Vereins im Jahre 1929 namentlich aufgeführt. Die Aufnahme wurde im Garten des 'Schützenhauses' gemacht. Bei durchgeführten Vergleichskämpfen wurden von den Ringern mehrfach Bezirksmeistertitel errungen. Hintere Reihe, stehend, von links nach rechts: Rothe, E. Steiner, Bünger, Köhn, Legat, Ave, Biederstädt, Nieseier, Reinke, Szodra, Bodlin und Dettmann. Mittlere Reihe: Varken, Czerniak, H. Steiner, Bünning, Voß, Könk, Pank, Berkhauer, Wulf und Gertz. Sitzend: Schulz, Treetz, Bodlin, Hadrath und Genz.

52. Die St.-Marien-Kirche vom Übergangsstil bis zur Spätgotik ist eine unter Denkmalschutz stehende dreischiffige, elfjochige, auf Rippen kreuzgewölbte Hallenkirche mit geradem Chorschluß in Backsteinbau, das breite Westhaus im quadratischen Feldstein bis zur Schiffstraufe gehalten. Die Kirche wurde in zwei Jahrhunderten gebaut. Durch den großen Brand von 1703 zerstört, erhielt die Kirche bei der nachfolgenden Erneuerung über dem mittleren Geschoß, wie aus der Abbildung ersichtlich, ein quergestelltes Satteldach.

53. Im sechsten Bauabschnitt im Jahre 1877 wurde das gesamte Maßwerk der Fenster erneuert und einheitlich gestaltet. In der Zeit von 1885 bis 1887 wurde der Ostgiebel erneuert und der Turm zu seiner jetzigen Höhe wieder aufgebaut. Der Ostgiebel ist als Treppengiebel mit Blendnischen und Maßwerk nach mittelalterlichen Motiven im roten Backstein ausgeführt und beim Westhaus der Zierfries als Abschluß des Feldsteinmauerwerkes erneuert.

54. Beim Innenausbau wurde die gemauerte Rückwand des Altars in den Formen florentinischer Frührenaissance gehalten, ein Säulenpaar mit vorgekropftem, ornamentgeschmücktem Gebälk umrahmt das Altargemälde. Das heutige Altarbild wurde von dem Professor Kanngießer zu Neustrelitz gemalt und stellt den Heiland mit der Domenkrone dar.

55. Die Orgel in Renaissanceform ist über die ganze Breite des Mittelschiffes und bis in die Wölbung hinauf mit drei runden und zwei kleinen, eckig vorspringenden Pfeifentürmen komponiert. Sie schließen sich in den beiden äußeren großen Seitentürmen der Form der gotischen Bündelpfeiler an. Die Orgelempore mit gedreht vorgekröpften Säulen, in den Füllungen barocke, marmorierte Baluster, in der Mitte zwei Figuren holzgeschnitzt, Tod und Leben darstellend. Nach dem großen Stadtbrand von 1703 wurde das Orgelchor wieder eingerichtet. Die Abbildung zeigt die 1744 erbaute Orgel.

56. Die im April 1945 durch Brand und Beschuß zerstörte St.-Nikolai-Kirche hatte in einigen Teilen noch einen romanischen Feldsteinquaderbau, bestehend aus abgesetztem rechteckigem Chor, fast quadratischem Schiff und abgesetztem, rechteckigem Wehrturm. Der älteste Teil ist der Chor mit romanischen Anklängen und der Turm mit romanischer Stockwerkseinteilung, aber mit schon frühgotischer Fensterarchitektur . Chor und Schiff sind mit regelmäßigem Feldsteinquadermauerwerk aufgeführt. Die Obergeschosse des Turmes sind unter Verwendung von Formensteinen in Backstein aufgeführt.

57. Im Innern der Kirche war das Schiff mit einem Deckengemälde versehen. Das Innere von Schiff und Chor hatte in Holz konstruierte Spiegelgewölbe mit Deckengemälde; im Chor Gott, Vater, Christus und Heiliger Geist, auf der von Engeln getragenen Weltenkugel darstellend. Im Schiff die Himmelfahrt Christi, in den Ecken Prophetengestalten mit Büchern, in denen Schriftstellen angegeben waren. Der Maler war S. G. Lehmann.

58. Der Altar der St.-Nikolai-Kirche trug an der Hinterwand die Inschrift: 'Dieses Altar habe ich angemalt. L. Häbert, den 12. September 1772.' Er ist im Rokokostil gehalten, schräg gestellte Pilaster mit Vollsäule davor, Figuren tragend. Auch vor dem Pilaster standen auf großen Voluten-Konsolen zwei Figuren, Glaube und Hoffnung darstellend. Die Bekrönung wurde gebildet von drei holzgeschnitzten Figuren. Hinter der mittelsten eine sich verjüngende Rückwand, die in ein Dreiecksauge auf einem Strahlenkranz ausläuft.

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